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 Der Wald

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Jul 24, 2012 8:21 am

Bad Day, New Way

Azura schwieg, während sich die beiden heiter Unterhalten. Sie fühlte sich schlecht. Fast sogar nutzlos. Ich mach alles falsch... alles! Ich bin wirklich echt zu blöd um etwas richtig zu machen.... Sie blickte in die Richtung, aus der sie und Aslan gekommen waren, und ihrer Meinung nach Richtung gebirge. Lange wird es nicht mehr dauern... da bin ich mir sicher. Dann werd ich frei wie ein Vogel auf den Klippen stehen und die sicherlich wunderschönen Gebirge erkunden, während Sonne und Mond an mir vorbeizischen und ich immer älter und älter werde. Immerhin hab ich hier eigentlich garnichts verloren. Wieso ich überhaupt zurückgekommmen bin? Sie wollte sich hinlegen, bevor sie Etana irgendetwas reden hörte. Kannst...Finley .... holen Sie blickte kurz verunsichert und leicht verwirrt zu der Rhodesian Ridgeback Hündin. Wus? Ähm... Sie hoffte, dass sie es richtig verstanden hatte und Finley suchen gehen sollte. Aslan kennt Finley ja nicht, also müsste es höchstwarscheinlich an sie gerichtet sein, hoffte sie zumindest. Sie richtete sich auf und blickte nochmal kurz zu Aslan und Etana, bevor sie sich auf den Weg machte. Als sie diese Worte gesagt hat, glaubte Azura zumindest, hatte Etana die ungefähre Richtung angegeben, die Azura jetzt folgte. Viel schlimmer kann es ja nicht werden.... außer noch ein Bombeneinschlag oder ein tollwütiger Fuchs. Wer weiß, wer weiß.

Diesesmal dachte sie daran, ihre Nase zu benutzen. lauter noch fremdere Gerüche streichelten ihre Nase. Ob wohl noch Hunde in der Stadt sind.... jedes mal, wenn sie nachdenkte, wenn sie esste oder sonst irgendetwas kam ihr immer der selbe Gedanke. Sie wusste zwar, wie gefährlich es war, die Stadt zu betreten, interessierten tut ihr ihre Frage aber trotzdem. Man konnte nie genug herrausfinden. Sicherlich waren dort keine mehr, aber ob es den Menschen selber auch gut geht ist auch eine Frage. Vielleicht werden sie uns wieder jagen? Den Wald abfackeln? Eine Krankheit verbreiten? Man weiß nie, was sie als nächstes anstellen.... wir sollten vorsichtig sein. Sie schnüffelte neugierig an den Bäumen rum, bis sie höchstens Kaninchen erschnupperte, dies ihren Magen erklingen lassen lies. Nie wieder das Essen in einen Napf, genau neber dem Wasser ein paar Schritte enfernt vom Schlafkorb und von den Kauknochen. Kauknochen.... hm, ich glaub, Hasenknochen tun's auch. Sie sind ja wohl nicht die einzigen, die Knochen besitzen. Von dene essbaren Dingen natürlich. Ich weiß natürlich auch, dass ich selber Knochen besitze.Sie machte sich wieder auf den Weg, blickte kurz zurück und wühlte kurz zur Wegmarkierung etwas Erde auf, bevor sie sich weiter in die gleiche Richtung machte.

Finley.....? Wo bist du? Nun zeig dich! "Wir" suchen nach dir! So weit kann er doch nicht weg sein, oder? Oder ist er etwa auch weg? Nein, kann ich mir nicht denken. Er ist ja nicht so wie ich. Mit ein hauch Ironie stapfte sie weiterhin durch das dichte Gebüsch. Beeren... wer frisst schon Beeren? Blumen... wer frisst die schon? nagut, sie sehen schön aus aber... wer ist denn nicht normal und frisst Beeren? Oder Sträucher? Oder Baum? Könnten wir sie fressen, hätten wir siccher weniger Probleme bei der Futterbeschaffung. Besonders bei dne Blättern und Bäumen. Wir würden pracktisch pummelig alt werden! Das wär ein schönes Leben... würde aber sicher komishc aussehen. Und wir könnten uns nicht verteidigen. Nagut, ich selber kann es ja nicht, aber trotzdem. Sie wühlte öfters wieder Erde auf, und blickte hinter sich. Ihr kommt es so vor, wie als würde sie nur im Schneckentempo vorrankommen. Wie an einer Kette gefesselt, und die ganze Zeit verzweifelt drauf und dran, das Hundehäuschen bis zum Eingang zu ziehen um sich vielleicht ein oder zwei Sachen erbetteln zu können. Wenigstens dauert es nicht Wochen, außer, Herrchen meint es ernst und erschwert das ziehen durch größere Last. ich glaube nicht, dass man Autos entkommen kann.

Sie hielt kurz an und machte eine kleine Rast. Kommt schon... der wird doch sicher nur hinter den büschen sitzen und mich auslachen. Er muss einfach in der Nähe sein! Oder hab ich nun wirklich keinen Orientierungssinn mehr und lauf im Kreis? Nein, dann hätt ich meine Wegpunkte gemerkt, aber sicherlich ist er kreuz und quer durch den Wald gelaufen wie ein Kaninchen auf der Flucht!Sie schüttelte ihren Kopf und schnupperte. Sag ich doch. zwar ist der Geruch nicht gerade der frischeste, aber ich riech ihn. Zumindest riecht es wie er. Oh man, ich bin wirklich zu nichts fähig... Sie setze sich auf und machte sie weiterhin auf den Weg, markierte aber vorerst den Weg und notfalls doch wieder zurückfinden zu können. Man kann ja nie wissen ob die nase einem trügt... Oder die Augen.... oder das herz... Sie rastete kurz an einer kleinen Wasserpfütze, die auf dem Weg lag. Ob es wohl frische Wasserquellen gibt? Ich meine, so richtig.... kühl? Erfirschend? Ich kenn eigentlich nur das trübe Wasser von Herrchen- Schlicht und einfach, ich bin sozusagen an dieses gewöhnt. Also wird es mir nicht schwer fallen, auch hiervon zu trinken. Sie nahm sich mehrere schlücke, auch wenn sie nicht wirklich durstig war, und schüttelte sich wiedereinmal. [i]Man weiß nie, ob diese Grasfetzen einem im Fell hängenbleiben... oder Kletten. Disteln sind besonders blöd. Und Stachelig,genauso wie Brombeeren. Und auch noch so einiges. Sie stoppte, als ihr Finley's Geruch frischer vorkam. Ist er hier? Vorsichtig blickte sie sich um, und entdeckte den wuscheligen, orange-weißen Border Collie. Wenn ich mich täusche bin ich wirklich nutzlos.... Möglichts leise schlendetre sie in seine Richtung, hielt ein paar Meter davor an und Blickte ihn an. "Finley?" Zwar hat sie seinen namen nicht wirklich laut ausgesprochen, hat ihn aber trotzdem verständlich und nicht zu laut gesagt. Fremde Gäste bereiten ja nie etwas gutes. Sie machte sich fluchtbereit, während sie den Rüden musterte und ihn wachsam im Auge behielt.


[Out: Ich hasse es, an blöden Tagen posten zu müssen .____. p.s Etana, Azura dachte dass du sie meinst; Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten.]

sucht Finley.......;.....findet

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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Jul 24, 2012 11:16 pm

(Also, ich lese mir lange Posts total gern durch^^ und schreibe sie auch total gern...)

Zumindest hatte Etana ihre abwehrende Haltung aufgegeben. Aber wirklich einverstanden mit dem, was Aslan sagte, schien sie nicht zu sein. Die besten Freunde würden sie wohl nie werden, falls er wirklich ins Rudel aufgenommen wurde. Er war sich nicht sicher, ganz und gar nicht sicher. Azura hatte sicher nichts dagegen, aber sie wirkte nicht so, als habe sie viel zu dem Thema zu sagen. Etana war anfangs nicht sehr angetan von ihm, schien es aber neutral zu nehmen, also hing das meiste von diesem Finley ab. Auf Etanas Aufforderung – oder war es ein Befehl? – lief Azura sofort los und trabte in den Wald hinein, dort, wo Etana aufgetaucht war. Aslan sah ihr nach, bis das rotbraune Schimmern ihres Fells sich zwischen den Büschen verlor.

“Was erwartest du, dass ein Rudelmitglied, wenn ein Fremder das Lager betritt, freudig angesprungen kommt, keinerlei Vorsicht walten lässt und schwanzwedelnd den Bauch zeigt?“ Etana klang nicht mehr so abweisend wie vorher, schien aber immer noch nicht zu verstehen, was er meinte. Aslan seufzte tief und ließ sich langsam zu Boden gleiten, bis er lag. Das war vielleicht nicht die würdevollste Position, aber er war müde, und wenn Etana Respekt gegenüber dem Rudel oder sonstetwas von ihm wollte, würde sie jetzt zufrieden sein. Azura war weg, Finley holen, also hatte er eine kurze Auszeit, ehe er wieder aufstehen und sich vorstellen musste. Es tat gut, das weiche, feuchte Moos an seinem Bauch und unter seinen geschundenen Pfotenballen zu spüren. Sobald er entweder im Rudel oder verstoßen war, wollte er sich einen geeigneten Ort suchen und ausruhen...

Aber Etana schien auf eine Antwort zu warten. Sie hatte ihm ja eine Frage gestellt. Obwohl er lag, musste Aslan nicht sehr hochschauen, um ihr in die Augen sehen zu können, obwohl Etana auch nicht gerade klein war. “Warum sollte ich so etwas erwarten?“, fragte er schließlich und überlegte schnell, was er Interessantes sagen könnte. “Offenbar sucht ihr keine Mitglieder für euer Rudel. Anscheinend habe ich das falsch verstanden. Ihr wolltet zu dritt ein Dreier-Rudel bilden, oder? Ich dachte, ihr hättet vorgehabt, ein richtiges, großes Rudel zu bilden....“
Klang da Sehnsucht in seiner Stimme mit, oder bildete er sich das selbst ein? Er warf einen Blick zum stürmischen Himmel – es musste gleich anfangen zu regnen, die ersten Tropfen spürte er schon – und meinte, die Umrisse eines Wolfes in den Wolken zu erkennen. Er kannte Wölfe. Sie waren die wenigen Gegner gewesen, die er auch in besseren Zeiten nur schwer besiegen konnten. Sein Blick verlor sich im dunklen, grauen Himmel...

Die Zuschauer johlten, und sein Besitzer, der mit ihm in der kleinen Box war, tätschelte ihm den Kopf. Er sagte etwas – irgendetwas wie „Du schaffst das, mein Lieber“...das kleine Stück Himmel über der Arena, das man vom Inneren der Box aus sehen konnte, war stürmisch, graue Wolken türmten sich auf. Irgendwo bellte ein Hund. Der Mann, der das Ganze präsentierte, brüllte in sein Mikrofon. Diesen Lärm war Aslan gewöhnt. So laut war es immer, wenn er kurz davor war zu kämpfen. Was ungewöhnlich war, war, dass sein Besitzer ihm den Kopf tätschelte und Glück wünschte. Irgendetwas stimmte nicht. Der junge Leonberger hätte fast gewinselt, als sein Besitzer ihn dann allein ließ. Aber er konnte nicht kneifen.
3...2...1...0!! Die Tür der Box wurde hochgerissen, und aus Instinkt und in dem Wissen, dass man so gut wie tot war, wenn man von seinem Gegner in der Box eingekesselt wurde, sprang Aslan heraus. Er fand sich einem Tier gegenüber wieder, das er noch nie gesehen hatte. Es war wie ein Hund, aber es sah anders aus und hatte eine beeindruckende Aura. Seine gelben, fast orangenen Augen standen leicht schräg und vermittelten ein Gefühl von Intelligenz. Sein Blick brannte sich in Aslans Augen, aber dieser hielt ihm stand, denn täte er das nicht, wäre er schon so gut wie besiegt. Kurz sahen sie uns einfach an. Dann lachte der Andere verächtlich und knurrte: „So, Kleiner, und du willst dich also mit einem Wolf anlegen?“ Das war das Stichwort. Wie auf Befehl sprangen beide Tiere los, stürzten sich aufeinander. Der Wolf, der kleiner war als Aslan, ging zu Boden, sprang wieder auf und versenkte seine Zähne tief in der Schulter des Leonbergers, bis er auf den Knochen stieß. Mit einer wilden Bewegung warf Aslan ihn ab und sie sprangen sich erneut an, gingen gemeinsam zu Boden und rollten als ein knurrendes Fellknäuel gemeinsam über den Sandboden der Arena. Als sie wieder aufstanden und sich trennten, bluteten sie aus mehreren Wunden. Aslan war überrascht, mit welcher Wildheit der Wolf ihm widerstand. Er warf sich erneut auf ihn, sein Gegner wich aus und sprang ihn von der Seite an, um ihn in den empfindlichen Bauch zu beißen. Aslan schlug einen Purzelbaum, kam wieder auf die Pfoten und verteidigte sich, so gut es ging.
Alles ging so schnell. Plötzlich lag Aslan unter den Pfoten des Wolfes und schlug hilflos aus, ohne sich befreien zu können. Die Zuschauer brüllten und jubelten, der Präsentator spuckte Fakten über die beiden Tiere aus, und irgendwo im Hintergrund ertönte die Stimme von Aslans´ Besitzer, der ihn anfeuerte. Das gab dem jungen Hund den Rest. Er zog alle vier Beine an, rollte sich ächzend unter dem Wolf auf den Rücken und stieß diesem mit ganzer Kraft alle vier Beine in den Magen, sodass er von ihm hinuntergeschleudert wurde. Sofort war der Leonberger über ihm und drückte ihn zu Boden, packte seinen Hals mit den Zähnen. Aslan biss fest zu. Er wollte nur gewinnen – nicht morden. Aber täte er das nicht, gäbe sich sein Gegner niemals geschlagen. Der Wolf wehrte sich weiter. Lange. Er gab sich nicht sofort geschlagen, wie jeder Hund das getan hätte, nein, er schlug um sich und schnappte nach allem in seiner Reichweite, und seine Beine zappelten immer noch, als das Blut aus seinem Hals in den Sand sickerte, unaufhaltsam. Aslan ließ ihn los und trat zurück, aber es war zu spät – sein Gegner, der Wolf, der einzige bisher, der ihn je niedergestreckt hatte, wenn auch nur kurz, starb gerade.
„Aber...denk...nicht...du...wärst...so toll, nur...weil du...mich...besiegt hast“, keuchte er. Aslan spitzte die Ohren. Er fühlte Bedauern, aber keine wirkliche Trauer. So war das Leben hier. Einer gewann, der andere starb. „Du...bist nur...eine Maschine...benutzt um...die Menschen...zu...belustigen. Ich bin...zumindest...frei gewesen...ich wusste, was es heißt...in...einem Rudel zu leben...und den Wind der Freiheit...durch sein Fell wehen zu spüren...du wirst...das nie erfahren.“ Und dann schloss er die Augen, für immer. Und diesmal trauerte Aslan. Der Wolf hatte Recht.


Ein Schauder ging durch Aslans Körper und ruckartig riss er den Kopf herum. Sein Blick fiel auf die braune Rhodesian Ridgeback Hündin neben ihm. Wo war er? Wie hieß sie noch einmal? Ach ja...Etana... Aslan hatte Mühe, wieder in die reale Welt zurückzukehren. Die Erinnerungen galoppierten hinter ihm her und holten ihn ein, immer wieder. Er meinte, noch einmal in diese tiefsinnigen Wolfsaugen zu starren und den röchelnden Atem zu hören, nachdem sein ebenbürtiger Gegner die letzten Worte gesprochen hatte. Diese Freiheit war es, die er suchte. Die Freiheit, von der der Wolf gesprochen hatte. Er fühlte sich seltsam...weltentrückt. Immer wieder schweiften seine Gedanken ab. Ja, Freiheit...wahre Freiheit. Gab es so etwas überhaupt? Und warum dachte er so sehr daran? Warum musste er ausgerechnet jetzt diese Szene vor seinem inneren Auge wiedersehen? War das ein Zeichen oder war es Zufall?


Ich bin nicht da, bin mich suchen gegangen.
Wenn ich wieder da bin, bevor ich zurückkomme,
sagt mir ich soll auf mich warten.

[denkt | antwortet | erinnert sich | denkt | verunsichert]

(Sorry für diesen überdramatischen Post, aber er wäre sonst zu kurz geworden...)

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

Spoiler:
 
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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Jul 25, 2012 8:01 am

Blizzard sah Shila prüfend an. Auf ihre Bemerkung, dass es ihm normal gehen sollte, ging er nicht ein. Auch machte er sich keine Gedanken darüber. Vielleicht mochte sie ja Recht haben, aber eigentlich ging es sie ja auch nichts an, wie er sich fühlte. Die alte Kälte kehrte wieder in seinen Blick zurück. Für einen Moment war sie gewichen, doch nun war sie wieder da. "Ich brauch das Reh nicht.", brummte er nur abweisend, als Shila ihn fragte, ob diese Wölfin auch was abhaben könnte. Die drei sollen bloß nicht denken, dass ich das aus irgendwelchen Gefühlsdudeleien wegen tun würde!, dachte er finster und schüttelte seinen Kopf. Nein, er würde anderen bestimmt nichts abgeben, nur weil sie ihm Leid täten. Nicht mehr. Damals hatte er es natürlich getan, aber jetzt? Die Idioten hier sind nicht mein Rudel! Ich muss aufhören, mir solche schrottigen Gedanken zu machen! Sein Blick wanderte in die Ferne. Zwischen den Bäumen hindurch meinte er in der Ferne eine weiße Bergspitzte zu erkennen. Der Schnee erinnerte ihn erneut an die Zeit, als er noch in Alaska lebte. Der Atem vor seiner Schnauze verwandelte sich in feine Wolken. Er schnupperte prüfend. Der Gerucj von Regen lag in der Luft. Es würde nicht lange dauern, und das Nass würde wieder zu Boden sinken, wie gefallene Engel. Aber dies schien kein normaler Regen zu werden, wie der von vorhin. Ein Gewitter schien in Anmarsch zu sein. Es war nicht mehr weit entfernt. Höchstens drei Meilen. Wenn er nicht zu nass werden wollte, müsste er sich bald auf den Weg machen, einen Unterschlupft suchen. Abewr es lag noch ein Duft in der Luft, oder bessergesagt, Gestank. Ein Schauer krock über Blizzards Rücken. Der Gestank war noch schwach, aber dennoch klar zu deuten. Jahrelang hatte er ihn gehasst, ja, verabscheut. Menschen. Es waren mehrere, und sie waren noch sehr, sehr weit weg. Wenn er genau hin horchte, konnte er ihre SChritte durch den Wald hören, und ihre Stimmen. Ohne den Versuch zu unternehmen, leise zu sein, schienen sie durch den Wald zu stapfen und hier und da Äste von den Bäumen zu reißen. Ungewollt verspannte Blizzard sich. Seine Augen huschten prüfend, aber auch gehetzt hin und her. Wortlos wante er sich von den anderen ab und trat fünf, sechs Schritte tiefer in den Wald hinein, der Richtung folgend, aus dem die verhassten Laute zu hören waren. Dort blieb er lauschend stehen. Ja, kein Zweifel hegte ihn nun mehr, es waren Menschen hier im Wald. Und sie schienen nichts gutes im Sinn zu haben. Er meinte sogar, Eisen erschnuppern zu können. Eisen und Schießpulver.
Ein drohendes Knurren verließ seine Kehle. Drohend baute er sich auf und spähte in den Wald. Sollten sie nur kommen, die Menschen! Er würde ihnen schon das fürchten lehren!

out: ich hoffe mal, dass das ok ist.
[Wortwechsel mit Shile | macht sich Gedanken über ein nahendes Gewitter | riecht plötzlich Menschen | entfernt sich etwas | knurrt wütend und ist bereit, jederzeit einen möglichen gegner anzugreifen und zu zerfleischen]

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The secret side of me I never let you see I ceep it cage but I can't control it. SO stay away from me, the beast is ugly. I feel the rage and I just can't hold it. It's hiding in the dark the theet are razor sharp. There's no escape for me, it want's my soul it want's my heart. No one can hear me scream, maybe it's just a dream. Maybe it's inside of me, stop this monster.


by Aslan; danke Smile
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Finley

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Jul 27, 2012 12:12 am

Finley öffnete schlagartig die Augen. Wo..wo bin ich? Er sprang auf, wirbelte herum und erblickte eine rot-braune Hündin. Sein Blick wirkte noch verschlafen und er sah alles noch etwas verschwommen. Er schüttelte sich kurz um den Waldboden aus seinem Fell zu bekommen. Ich muss eingeschlafen sein..
Im ersten Augenblick erkannte Finley, Azura nicht. Er versuchte sicher zu wirken. Er stellte alle vier Pfoten fest auf dem Boden, streckte seine Brust heraus um seine Collie Mähne besser zur Geltung zu bringen und er stellte seine Rute hoch und bellte mit einem leichten knurren im Unterton. Hab ich denn noch alle Knochen im Korb?! Ich bin mitten am TAG eingepennt...mitten im Wald?! Was wär passiert, wenn ich nicht rechtzeitig aufgewacht wär? Dieser Hund hätte mich bestimmt leicht um die Ecke bringen können... Finley ärgerte sich über sein Verhalten, aber dabei lies er die "fremde" Hündin nicht aus den Augen.
Immer noch zum Angriff bereit stand er der Hündin gegenüber. Dann überlegte er, wie er hier hergekommen ist und wo eigentlich Etana ist. Ich sollte jagen gehen... Kurz blickte Finley sich um und schupperte kurz. Ich habe ohne Erfolg einen Hasen gejagt und bin dann eingepennt.. Er versuchte den Verlauf seiner Jagd zu rekonstruieren. Dann dämmerte es ihm, wem er da gegenüber stand. Azura, bist du es? Seine Kampfhaltung verschwand und er verfiel wieder in sein vorsichtiges Verhalten und trat langsam zu ihr.
Sie ist es doch oder? Als er Azuras Atem spührte, blieb er stehen. Sie muss Azura sein! Azura, was machst du denn plötzlich hier? Finleys Ton wirkte leicht verärgert, aber auch freudig, dass Azura wieder aufgetaucht war. Er legte den Kopf schief und stellte die Ohren freundlich auf und starrte Azura an.


[ Hab trotz Urlaub, Zeit gefunden mal hier wieder was zu schreiben Smile Hoffentlich seit ihr mich nicht böse, dass ich in letzter Zeit etwas unaktiv war, aber sobald die letzte Ferienwoche anbricht (bei mir nach der folgenden Woche], bin ich dann wieder Zuhause und müsste wieder genug Zeit haben, mich hier mehr zu beteiligen. Razz Und wie schon gesagt Azura oder Etana dürfen mich gerne miteinbeziehen, sie haben die Erlaubnis I love you Und Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten, hatte nicht genügend Zeit, den Text nochmal zu überarbeiten :-S ]

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Jul 27, 2012 1:42 am

Prüfend musterte Azura den schlafenden Collie-rüden. Ist der wirklich im Wald eingeschlafen? Muss wohl wirklich Glück gehabt haben, wenn niemand da war.... aber naja, er muss schon wissen was er tut. Immerhin ist er bis jetzt der Rudelführer, aber sie selbst war sich unsicher, ob er der richtige war. Vielleicht würden ja noch mehr zu uns stoßen, aber zumindest dann würden sie wissen wer besser dafür geeignet war, fälls einer besser dafür geeignet wär. Verwundert sah sie, wie Finley aufsprang und sich sein Blick auf sie richtete. Ich glaube, er hat mich nicht bemerkt...... Sie blickte den Rüden weiterhin an, der sich aufrecht hinstellte und seine Brust herrausreckte. Entweder ist er immer so, oder er erkennt mich nicht.... Sie wollte ihn zwar ansprechen, unterlies es aber, und wartete ab. Hoffentlich erkennt er mich rechtzeitig..... nicht dass ich Etana noch mehr erklären muss. Fälls ich wieder zurückfind.Aber ich hab ja meinen Weg markiert, also müsste es nicht schwer werden.. Sie schnupperte vorsichtig. Beute.... vielleicht erlaubt mir Etana heute zu jagen. Nein, sicherlich nicht. Ich mach mir lieber keine Hoffnungen, bevor ich wirklich eins auf die Schnauze bekomm wie üblicherweise. Trotz misstrauen, fälls sie ihn wirklich verwechseln würde, gang sie einen kleinen Schritt zurück. Azura, bist du es? Sie blickte ihn an. Er muss Finley sein! Immerhin kennen mich nicht viele Collie-Hunde. Sie hob kurz ihre Rute "Ja, ich bin es." Sie setze ein leichtes lächeln auf und blickte Finley an. "Etana hat mich geschickt, um dich zu holen. Hör zu, das war sowas wie ein Missverständniss,aber.... naja, du wirst schon sehen. Wenn du willst, kannst du mich deswegen auch rausschmeißen, aber trotzdem... es ist ein Gast anwesend." Demütig, da sie wusste dass sie schwach war, klemmte sie ihren Schweif ein und lief stumm ihren Spuren entlang. Tut mir leid, Finley... ich weiß, dass ich das 5 Rad am Wagen bin... aber bitte, brüll mich nicht zusammen.... ich halt sowas nicht mehr aus.Ich weiß dass ich ständig nur Fehler mache undso.... aber ich kann eben nix anderes. Vielleicht wär es doch besser.... was er wohl gerade denkt? Und was Etana und Aslan machen? Hoffentlich nichts....schlimmes... Das würde nämlich noch fehlen. Sie prüfte die von ihr hinterlassene Spur sowie die Luft Ich hab noch nie Vogel probiert... aber ich glaube, das das kaum ein Hund fangen wird.... höchstens diese anderen...... Geschöpfe. Menschen gehören sicherlich dazu, da sie alles fressen, aber man kann ja alles nicht genau wissen. Höchstens das, dass man einen Fehler gemacht hat und ihn am liebsten rückgänging machen würde, was leider nicht geht. Aber was kann man schon machn? Was so geworden ist, bleibt auch so. Selbnst wenn du es dir so sehnlichst wünscht. Sie blickte zurück, hoffte das Finley ihr folgte und richtete ihren Blick auf die umherfliegenden ebenso wie auf den Baumkronen sitzenden und den ab und zu zwitschernden Vögeln zu. Wild und Frei... wie sicher andere Hunde, falls welche noch die Freiheit besitzen. Ob es noch weit is und Finley mir folgt? Vielleicht sollte ich....ihn mal fragen.... naja, ich weiß nicht so genau. Vielleicht halt ich erstmal meine Schnauze. Reden ist silber, schweigen ist Gold, wie man so schön sagt, Fälls ich überhaupt richtig zugehört habe. Sie blickte wieder zurück, in der Hoffnung, Finley würde ihr immernoch, wenn überhaupt folgen. Man konnte ja sich nie sicher genug sein. Denn wie heißt es so schön? Sicher ist sicher, und vorsicht muss sein. Hm, das muss ich mir aber erstmal merken. Ich glaube ja nicht, dass ich einfach denken tuen sollen, dass das Finley ist. Was wäre wohl passiert, wenn es nicht Finley gewesen wär? Sicherlich schlimmes.... Aber ich will garnicht daran denken. Das Schlimmere was da bevorsteht it ja das mit Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Jul 27, 2012 2:03 am

Missverständnis? Bevor Finley überhaupt antworten konnte,trabte Azura schon davon. Finley schüttelte sich erneut kurz, da immernoch Dreck in seinem Fell hing. Dann trabte er ihr im schwungvollen Trab hinterher. Seine Rute war noch leicht eingezogen, da noch Misstrauen gegenüber Azura herrschte, aber seine wedellene Schanzspitze verriet, das er ebenso fröhlich war, Azura zurück zu haben. Er blieb Azura auf den Versen, aber lief erstmal hinter ihr, da er die Orienttierung verloren hatte, beziehungsweise nicht wusste wo Etana und der Gast befanden. Er bemerkte sofort das Azura über etwas nachdachte. Er selbst spekulierte über was sie denkt.
Vielleicht denkt sie das ich böse auf sie bin, da sie uns kurzzeitg verlassen hat ohne etwas zu sagen? Sie könnte aber auch überlegen wie sie mich hinterhältig in eine Falle lockt? Oder vielleicht überlegt sie auch, wo wir unsere nächste Mahlzeit herbekommen? Bei dem Wort hinterhältig blieb Finley kurz stehen und sein Magen fing beim Gedanken an Futter an zu knurren. Er schüttelte kurz den Kopf.
Ich muss lernen Vertrauen zu fassen...und das schnell. Wenn ich das nicht tue, bin ich als derzeitiger Rudelführer ungeeignet...aber eigentlich bin ich das so oder so...wenn ich Etana so betrachte, wie selbstsicher sie manchmal wirkt und ich hingegen bin einfach nichts... aber wie kann man Vertrauen noch fassen, wenn mein Vertrauen von den Menschen gebrochen wurde?
Finley folgte gedankenversunken Azura einfach und sprach mit ihr kein Wort.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Aug 15, 2012 11:48 pm

Kurz blickte Azura zu Finley, um zu sehen war er gerade tut. Sie musterte ein Verhalten, was in manchen Fällen wichtiger war als da, was er sagte. Auch wenn es komisch wär, wenn er nett mit ihr wedeln würde und kurz davor wär, sie anzugreifen. Zwar sah man sein Missvertrauen ihr noch gegenüber, aber die wedelnde Schwanzspitze konnte man nicht wirklich übersehen. Zumindest sie nicht. Man spürt sein Missvertrauen mir gegenüber.... ich kann es vollstens verstehen. Immerhin bin ich erst abgehaut und komm dann wieder angetanzt. Sie schüttelte ihren Kopf. Anscheinend hat er auch Hunger...hat ihm sein...... Eichörnchen? Nicht für die paar.... hm, nagut, ich nehms zurück. Mein Anteil hat mich auch nicht richtig zufriedengestellt.Stumm folgte sie ihrer Spur. Sicherlich sind wir gleich da.... Vorsichtig blickte sie zu Finley, der ihr anscheinend stumm folgte. Sicherlich denkt er, ich würde ihn verraten.... oder ich werd von Zeit zur Zeit immer..... nunja. Eben so halt. Neugierig schnupperte sie, ob irgendwo in der Nähe Hasen oder sonstiges Getier rumstreunte. Immerhin kommt sie einem nicht gerade ins Maul getanzt. "Finley, hast du lust jagen zu gehen? Obwohl, gehen wir lieber erstmal zu Etana. Sonst denkt sie sich etwas schlechtes dabei." Sie lächelte leicht und blieb für ein paar Momente sitzen, bevor sie sich wieder auf den Weg machte. Vielleicht sollte ich lieber etwas mit ihm reden... das vertriebt die bösen Gedanken wenigstens etwas. Man weiß ja nie. Der Geruch von Etana und Aslan kommt diesesmal näher, aber nun würde sie nicht einfach hingehen sondern die Zeit etwas hinauszögern. "Finley,... hör zu, es tut mir leid dass ich abgehaun bin ohne etwas zu sagen. Ich hab etwas im Wald gehört, und ich wollte euch beim Schlafen nicht stören. Hätt ich es gefunden, dann wär der Punkt an mich gegangen, auch wenn ich nicht weiß ob es groß war. Nächstes mal sag ich euch bescheit, bevor ich mich irgendwo hinbeweg, okay?" Sie wagte es sich nicht, ihn anzuschauen, und wartete auf seine Antworten bevor sie sich stumm zu Etana bewegte und hoffte, er würde sie überholen.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Aug 17, 2012 12:35 am

Finley lief im Windschatten von Azura. Gelegentlich schaute er mal nach links und nach rechts. Was Etana wohl sagen wird, dass ich nichts gefangen habe... Sie wird sicher enttäuscht von mir sein. Dann hörte er die Worte aus Azuras Maul, irgendwas mit "jagen" , aber Finley hatte es nicht ganz verstanden, was sie wollte und setzte sich ebenfalls einfach kurz neben sie hin. Finley wollte gerade ein Gespräch anfangen, da trabte Azura auch schon weiter. Stumm folgte Finley ihr. Führt sie mich wirklich zu Etana oder vielleicht doch woanders hin? Vielleicht war das mit Etana auch nur ein Vorwand, dass ich ihr folge... Finley grübelte in Gedanken. Er blieb kurz stehen und schnupperte eine Briese Waldgerüche. Doch, doch, sie führt mich wirklich zu Etana. Ich kann sie riechen! Voller Freude bemerkte Finley, dass Azura schon weiter vorausgegangen war. Er sprintete ihr schwanzwedelnd hinterher. Ich freue mich auf Etana. Hab sie irgendwie vermisst! Freudig wollte Finley voraus rennen, da er Etanas Spur roch. Dann fing Azura an, sich zu entschuldigen und erzählte was in dieser Nacht geschehen war. Er schaute sie an, aber sie ihn nicht.
Ist doch alles halb so wild, Azura, solang du gesund und munter zurückkehrst ist alles in Ordnung. Du solltest aber trotzdem bei deinem nächsten nächtlichen spontanen Ausflug uns vielleicht doch Bescheid sagen, damit wir uns nicht allzu große Sorgen um dich machen. Du bist ja immerhin ein Mitglied des Rudels. Finley stupste Azura freundlich an und trabte dann voraus in die Richtung von Etanas Geruch. Bald spürte er noch einen fremden Geruch, es war ein Hund, soviel war Finley sich sicher, aber wer? Er legte einen Gang zu, da er Angst um Etana hatte, dass sie von einem andern, nicht so freundlich gesinnten Hund bedroht werden würde. Endlich konnte Finley Etana erblicken. Lächelnd und fröhlich rannte er auf sie zu. Im Blickfeld sah er einen andern großen braun, schwarzen und langhaarigen Hund stehen. Er schien Etana nichts anhaben zu wollen. Finley wirkte sichtlich erleichtert und begrüßte Etana mit freudigen Lauten.

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BeitragThema: Re: Der Wald   So Aug 19, 2012 10:33 pm


Alou sah Blizzard an wie er mit Shila redete. Sie hatte wohl gar keine Angst vor ihm ! Alou sah auf ihren knurrenden Magen. Als der Wolf sagte er bräuchte das Reh nicht , war Alou sich nicht ganz sicher ob sie was abbekommen würde oder nicht. "Ja was denn jetzt ?" , fragte sie unfreundlich. Doch im nächsten Moment hatte sie Angst der Wolf könnte sie zerfleischen. Sie sah ihn an. "Ich werde mir selber etwas jagen. Ich brauche nichts von anderen !" , knurrte Alou als sie den wütenden Blick des Wolfes sah. Sie drehte sich schnell um und lief ein Stück weg. Ein dickes Kaninchen saß auf einem Baumstamm und putzte sich. Eigentlich ganz niedlich , dachte Alou und beobachtete das Kaninchen. Irgendwann konnte sie es nicht mehr ertragen Mitleid mit dem Tier zu haben und rannte los. Sie schoss gierig auf das Kaninchen zu und bevor es weglaufen konnte tötete Alou es mit einem Bissen. Sie kam mit dem Kaninchen weider zu den anderen und kauerte sich hin um es zu verschlingen.
Alou bemerkte das es kühler wurde und war froh etwas zu essen zu haben. Manchmal sah sie auf , zu Blizzard , der wohl nachdachte. Als Alou mit dem Kaninchen fertig war stellte sie sich auf und leckte sich noch ein paar mal die Blutspuren vom Maul weg. Blizzards Blick war plötzlich gehetzt und er wandte sich von den Hündinnen ab. Alou wusste schon , das dies nichts gutes hieß. Sie hob den Kopf in die Höhe und schnüffelte. Menschen ! Sie erstarrte vor Schreck. Die Wölfin beobachtete Blizzard und lief ihm nach. Neben ihm baute sie sich auch auf. "Bevor du dir jetzt in den Pelz machst , weil ich auch hier bin , zwei Wölfe sind gefährlicher als einer. Das müssen diese Menschen wissen." Ein lautes Grollen ertönte über ihnen und tiefe schwarze Wolken zogen sich über den Wald. Es fing an zu regnen.

Alou spricht kurz mit Blizzard | geht jagen | riecht auch die Menschen | stellt sich zu Blizzard

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Aug 24, 2012 10:09 pm

Blizzard warf der Wölfin einen abschätzigen Blick zu. "Du hast gar keine Ahnung.", knurrte er ihr zu und schüttelte seinen großen Kopf. "Wie oft hast du schon gegen Menschen gekämpft? Wie oft bist du als Sieger hervor gegangen? Kennst du ihre Schwächen, ihre Stärken? Wie sie sich verhalten und was sie von dir denken?" Er machte eine kurze Pause und richtete seinen Blick wieder auf den Wald. "Nein, du hast gar keine Ahnung. Und du kannst dich glücklich schätzen." Mit diesen Worten richtete der Husky-Mischling sich wieder auf und trat ein paar Schritte vor. Seine NErven waren bis zum zerreißen gespannt und seine Augen huschten ohne Pause hin und her. Die Stimmen näherten sich rasch und zielstrebig. Noch einmal drehte Blizzard sich um. "Wenn du nicht als Bettvorleger enden willst würde ich dir raten, abzuhauen. Du kennst den Wald hier am besten. Bring die anderen irgendwo hin, wo es sicherer ist." Einen sicheren Ort gab es jetzt eh nicht mehr. Blizzard warf einen Blick zurück. Zwischen den Bäumen konnte er Shila und Akaysa erkennen. Für einen Moment hielt er inne. Was machst du denn?, flüsterte eine Stimme in seinem Kopf, Du musst kämpfen du Vollidiot. KÄMPFEN! Ich will, dass du sie zerfleischst! Sofort! JETZT! Blizzard zuckte zusammen und drehte abrupt den Kopf wieder weg. Die Stimme seines Herrn wetterte noch weiter in seinem Kopf...
Die Menschen waren nun nah genug heran gekommen, dass Blizzard ihre Unterhaltung hören konnte. Wut stieg in ihm auf. Er kannte diese Stimmen. Die eine Stimme gehörte seinem "Herrn", nie würde er sie vergessen. Zerfleisch ihn! Ja, zahl es ihm zurück!, brüllte er sich in Gedanken selber an. Blizzard stemmte beide Pfoten in den Boden. Nein, er durfte sich nicht gehen lassen. Er musste ruhig bleiben, sich konzentrieren...
Blizzard zwang sich, zu bleiben und zu wittern. Erst jetzt registrierte er, dass die Menschen nicht alleine kamen. Zwei Hunde waren bei ihnen, nein, drei. Oder waren es doch vier?
Plötzlich breitete sich in Blizzard eine tötliche Ruhe aus. Er entspannte seinen Körper und richtete sich wieder auf. Alle seine Sinne waren nach vorne gerichtete. Pfotenschritte näherten sich rasch. Krallen schlürften über das nasse Holz. Blizzards Brustkorb hebte und senkte sich leicht und seine Augen funkelten. Er registrierte weder den auf sein Fell niederprasselnden Regen, noch den Hasen, der panisch aus dem Busch floh.
Im nächsten Moment brach der andere Hund aus dem Dickicht hervor. Es war ein Schäferhund. Aus seinem braun-schwarzes Fell tropfte das Wasser. Erst jetzt hob er den Kopf, den er die ganze Zeit schnüffelnd gen Boden gerichtet hatte. Seine braunen Augen richteten sich auf Blizzard. Einen Moment lang standen sich die beiden Hunde regungslos gegenüber und ein paar Atemzüge lang passierte nichts. Plötzlich schoss der Schäferhund hervor. Laut bellend stürzte er zu Blizzard und entblößte seine scharfen Zähne. Blizzard duckte sich. Ein tiefes, gefährliches Knurren drang aus seiner Kehle, als er geschickt dem Angreifer auswich und herumwirbelte, um seinerseits einen Angriff zu starten. Mit ganzer Kraft stürtzte er sich auf den anderen Hund. Seine Zähne schnappten nach dessen Kehle. Nur haarschaft verfehlte er sie.
Der Schäferhund blieb auch nicht tatenlos. Wild riss er den Kopf zurück und bellte kurz. Mit einer Umdrehung schaffte er es, sich Blizzard vom Leib zu schieben und zurück zu weichen. Wut stand in seinen Augen geschrieben, als er sich erneut voller Elan auf den Husky-Wolf-Mischling warf. Blizzard selber reagierte sofort. Ehe der Schäferhund sich versah, hatte er einen Satz zur Seite gemacht und schlug seine Zähne in den Rücken des anderen, der nun erschrocken aufjaulte. Die Menschen waren kurz stehen geblieben und hatten gelauscht. Nun kamen sie mit weiten Sätzen näher. Ein leises Klicken ertönte, als sie, während dem Laufen, ihre Gewehre entsicherten. Die anderen Hunde zerrten bellend und knurrend an ihren Leinen.
Blizzard selber bekam von all dem fast nichts mit. Für ihn zählte jetzt nur noch der Kampf. Von dem Husky-Wolf-Mix war nun fast nichts mehr zu sehen. Nun glich er mehr einer abgerichteten Killermaschine, die alles daran setzte, ihren Gegner zu zerfleischen, welcher ebenfalls erbittert kämpfte...

[erklärt Alou, wie wenig sie wüsste | bemerkt ein paar weitere Hunde | ringt mit einem Schäferhund | "verwandetl" sich zu einer Killermaschine | bemerkt nicht die nahenden Menschen und die anderen Hunde]

(ich will mit diesen Post jetzt nicht angeben oder so...)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Aug 25, 2012 3:01 am

Als Blizzard der Wölfin erklärte sie wüsste zu wenig knurrte diese leise. "Was weißt du schon über die Kämpfe die ich als Siegerin beendet habe. Wie schlimm können Menschen denn schon sein. Sie haben nicht mal Krallen !" Alou legte ihren Kopf schief und beobachtete Blizzard kurz. "Du bist ein Angeber , nichts weiter als ein Angeber. Mir ist es jetzt auch egal was mit dir passiert , du kannst dir ja selber helfen. Weißt du was ? Du hast Recht , ich werde Shila und Akaysa wegbringen. Die beiden sind wenigstens freundlicher als du !" Alou drehte sich um und stapfte weg. Einen kurzen Augenblick drehte sie ihren Kopf nochmal zurück. "Du weißt gar nichts über mich , Blizzard." , hauchte sie und sah wieder zu Shila und Akaysa. So ein eingebildeter Angeber von Halbwolf. Er ist ja nicht mal ein ganzer Wolf. Ich bin eine volle Wölfin und der meint ich hätte weniger Erfahrung. Ich möchte ja wirklich bitten , so einer ist mir ja noch nie untergekommen. So ein angeberischer Halbwolf ! Angeber , Angeber , Angeber ! , dachte Alou wütend. Sie hörte andere Hunde und abrupt drehte sie sich um. Keinen Moment später sah Alou wie Blizzard mit einem Schäferhund rang. Mit angespannten Muskeln sah Alou auf den Halbwolf. Sie war fasziniert wie stark er aussah , so wunderschön sah er aus , während er kämpfte. Alou konnte ihren Blick nicht mehr von ihm wenden , doch plötzlich sah sie auf , andere Hunde und Menschen waren in unmittelbarer Nähe. Sie erinnerte sich an einige Worte ihrer Mutter ; "Zweibeiner , die Menschen haben laute klickende Sterbestöcke. Sie nennen sie Gewehre , pass gut auf , das du niemals vor eins gerätst. Sie blitzen schnell auf , man hört einen Knall und dann ist es Aus." Alou schnappte nach Luft , als sie einen Menschen mit diesen 'Gewehr' sah , es blitzte auf und ein Knall ertönte und durchschnitt die Luft. Pansich sah Alou zu Blizzard , er lebte. Sie sprang zu ihm. "Blizzard , komm. Die haben Gewehre !" , jaulte sie und versuchte Blizzard wegzuziehen.
Alou ist wütend auf Blizzard | sieht ihm beim Kämpfen zu | erinnert sich an etwas | versucht Blizzard vor den Gewehren wegzuziehen

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Aug 25, 2012 3:21 am

Shila stand da. Lauschte dem Gestreite von Alou und Blizzard, sagte aber nichts. Sie verhielt sich still, als wäre sie nicht da, als wäre sie allein. Allein auf dieser Welt. Sie war in ihren Tagträumen versunken, dachte an eine Welt voller Frieden, an eine Welt, wo alles schön war. Es gab keinen Streit, keinen Hass, keinen Krieg und keinen Kampf. Nur Liebe, Frieden und Freundschaft existierten. Das wäre eine schöne Welt, eine schöne und perfekte Welt nur für sie, für sie ganz allein.
So stand sie da also und erst als Blizzard plötzlich mit einem anderen Hund kämpfte erwachte sie aus ihrer Starre. Er entwickelte sich im Laufe des Kampfes zu einer Killermaschine. Gelenkt nur durch seinen Zorn und durch seinen Hass.
Shila heulte auf und rannte los, los zu Blizzard, sie musste ihn aufhalten. Sie wollte nicht, dass er kämpfte, sie wollte nicht, dass Blut vergossen wird. Sie wollte es so haben, wie in ihrem Traum. Schön, einfach nur schön. Als sie Blizzard erreichte hielt sie einen kleinen Abstand von ihm und sagte: “Blizzard? Blizzard, hör auf. Du bist nicht so ein Hund, hör auf damit. Lass den Schäferhund in Frieden.“ Als sie geendet hatte, bemerkte sie noch andere Hunde und Menschen. Menschen mit Gewehren, welche zum Schießen bereit waren. Shila blieb erstarrt stehen, als ein Schuss die Luft Durchschnitt. Panisch jaulte sie auf. Sie schloss ihre Augen und als sie sie wieder öffnete, sah sie Alou, welche nun neben Blizzard stand und meinte, dass sie weg sollten. Wo war sie hergekommen? Shila wusste es nicht, es war ihr auch egal, sie mussten verschwinden. Sie sprang zu Alou und Blizzard, bis sie neben den Beiden war und kauerte sich hin, während sie ihre Zähne fleschte. Sie wollte nicht kämpfen, sie wollte nur Angst verbreiten. So, dass die Menschen verschwanden. Sie mussten verschwinden.
Mit zusammengebissenen Zähnen sagte sie zu Alou: “Alou, komm neben mich, ich glaube ich weiß, wie ich Blizzard dazu bringen kann, dass er wieder normal wird. Aber einer von uns muss die Menschen im Blick haben. Sie sind kaltherzig, wir können nicht wissen, was sie als nächstes tun werden und außerdem siehst du ein bisschen böser aus als ich.“ Das stimmte schließlich auch. Wenn man einen Hund mit einem Wolf verglich, konnte man sagen, dass man eine Maus mit einer Ratte verglich. Es war ein großer Unterschied, zumal Shila eh schlank war und nicht sehr kräftig.


[träumt vor sich hin, sieht Blizzard kämpfen, rennt hin, redet mit ihm, sieht Alou bei Blizzard und die Menschen, stellt sich neben sie, redet mit Alou]
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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Aug 25, 2012 10:05 am

Der Schäferhund hatte sich erfolgreich von Blizzard losgerissen und sich in gebührendem Abstand in Sicherheit gebracht. Nun stand er mit leicht schwankenden Beinen da und musterte seinen Feind scharf, welcher dasselbe ebenfalls tat, mit dem Unterschied, dass dieser so fest dastand, dass er den Anschein erweckte, dass selbst der stärkste Schneesturm ihn nicht bewegen könne.
Blizzard sah seinem Feind fest in die Augen. Augen verrieten viel. Sehr viel. In den Augen des Schäferhundes war ein Feuer zu erkennen, ein Feuer, genährt aus Hass und Wut, und auch Verzweiflung. Blizzards Augen stellten das Gegenteil da. Kalt und gefühllos starrten sie den Schäferhund an. Wie eine Eiswand, undurchdringbar. Es waren tote Augen, tot wie die Augen einer Leiche. Und eisig. Unterstrichen wurde dieser Aspekt von ihrem eisblauen Ton.
Blizzard registrierte sehr wohl, wie die Menschen ihre Gewehre entsicherten. Er spürte, als Alou ihn wegzerren wollte und er sah, wie Shila die Zähne fletschte. Und doch reagierte er nicht. Langsam löste er seinen Blick von dem Schäferhund und richtete ihn auf die Menschen. Zwei glatte Rohre blickten ihnen entgegen. Beide Menschen hatten die Gewehre angelegt und auf die Hunde gerichtet. Die, die sie an der Leine hatten, zerrten wie blöd und knurrten sich die Kehle aus dem Hals.
Doch einer der beiden Menschen zielte nicht genau. Während er sich hingekniet hatte und seine entsicherte Schusswaffe auf seinem Knie lag, ruhte seine rechte Hand auf seinem Ohr. Er murmelte leise etwas und seine Augen wanderten immer wieder zu Blizzard hinüber. Blizzard konnte das Sprechgerät riechen, dass in der Hand des Menschen lag und welches dieser nun an sein Ohr gedrückt hatte. Und noch etwas lag in der Luft. Der unverkennliche Geruch nach Angst. Beide Menschen rochen so. Der eine stärker als der andere, doch beide fürchteten sich. Blizzards Muskeln verspannten sich, als er hörte, wie sein Namen fiel. Oder bessergesagt, einer seiner Namen. Death Destiny. Noch weitere Worte fielen, unter anderem "Wölfin", "Shila", "Unterstützung", "weiter nörtlicher", "weitere Hunde", usw. Doch Blizzard hörte kaum zu. Erneut kochte die Wut in ihm auf. Ungebärbare Wut. Am liebsten wäre er sofort aufgesprungen und hätte die beiden Menschen angefallen, doch hielt er sich zurück. Die Menschen würden noch nicht abdrücken, noch nicht sofort. Aber bald, und dieses bald konnte innerhalb der nächsten Sekunden sein...
In diesen Moment gab es ein knarzendes Geräusch, als die anderen Hunde sich losrissen. Laut bellend rasten sie auf Blizzard, die Wölfin, Shila und Akaysa zu. Der eine von ihnen riss den einen Menschen um, der nicht in das seltsame Ding sprach. Fluchend kippte dieser nach hinten in den Matsch. Der andere Mensch riss erschrocken die Augen auf und plapperte noch intensiver drauf los. Blizzards Kopf schnellte in die Höhe. In aller Eile musterte er die heraneilenden Angreifer. Es waren genau drei Stück. Einer von ihnen, ein großer Schäferhund, führte die Spitze an. Er hechelte und in seinen Augen war eine Bessesenheit zu erkennen, wie man sie selten sieht. Der zweite Hund war ein großer Dobermann. Er hielt sich dicht hinter dem Schäferhund und hätte diesen wohl locker überholen können, wenn er es denn tun wollte. Doch Blizzards Bedenken galten den letzten. Im gemächlichen Tempo trabte er hinter den anderen her. Sein muskulöser Körper war von Narben übersäht und er schien die Ruhe selbst zu sein. Sein Blick war stur auf Blizzard gerichtet und liesen ihn nicht los. Blizzard erwiderte den Blick hart. Der erste Angreifer hatte sich inzwischen zu seinen Kameraden gesellt, doch der Husky-Wolf-Mischling würdigte ihn keines Blickes. Sein Blick galt immer noch einzig und alleine den letzten Hund, ebenfalls ein Mischling. "Na, wen haben wir denn da?" Der Mischling blieb stehen und musterte Blizzard geringschätzig. "Ich kenn dich doch irgendwo her... Warte, ach, genau, du bist doch der Hund von dem Abrichter, oder?" Er stieß ein heiseres Lachen aus. Blizzard zuckte ungewollt zusammen. Hass stieg in ihm auf, aber er zwang sich zur Ruhe. "Ja, genau der, Schoßhündchen!", erwiderte er stattdessen aus zusammen gebissenen Zähnen hervor und trat hervor. Die anderen Hunde hatten sie inzwischen erreicht. Doch keiner von ihnen stürtzte sich auf Blizzard. Nein, sie gingen ihm sogar aus dem Weg. Dieser Kampf galt nicht ihnen. Das >>Schoßhündchen<< lächelte kalt. "Schön, dass du mich noch kennst, Stoffhund. Weißt du noch, damals, bei unserem ersten Treff? Naja, du warst halt nicht gut genug..." Langsam und bedächtig begann er, Blizzard zu umkreisen. Der Husky-Wolf-Mischling blieb bewegungslos stehen. "Der einzige Stoffhund, den ich kenne, bist du.", erwiderte er scharf; seine Stimme war kalt und hart geworden. "Und zwischen dem Blizzard von damals und mich hier jetzt gibt es keine Verbindung mehr. Heute wirst du Staub schlucken müssen!" Der andere Hund lachte nur.
Blizzard kochte vor Wut. Hinter seinen Eisigen Augen tanzten die Flammen des Hasses. Erinnerungen schürten es nur noch mehr. Schmerzliche Erinnerungen. Erinnerungen, von denen er gehofft hatte, dass sie nie wieder kehren würden. Doch nun waren sie wieder da...
Plötzlich schoss Blizzard hervor. Sein "gesunder" Verstand war ertränkt worden in seinen Rachegedanken. Er schob all seinen Schmerz, den er erfahren hatte, dem Hund in die Schuhe und stellte sich vor, wie dieser Hund tot war. In seinem eigenem Blut vor ihm lag. Blizzard raste. In seinem jetztigen Zustand würde er jeden töten, der ihm in die Quere kommen würde, wirklich jeden. Und in diesen Wahnsinn hatte er sich selbst getriben. Mit seinem eigenen Schmerz. Das war es was ihn Antrieb, wenn er nicht mehr konnte, dass war es was ihn dazu brachte andere zu töten und nicht daran zu Grunde zu gehen. Das war seine Energierquelle. Ein Feuer, genährt aus Hass. Dieses innere Feuer gab ihm Kraft. Es ließ seine Zähne schneller zu stoßen, als er es je gekonnt hatte, es ließ ihn brennen. Er war eine Fackel, ein Waldbrannt und nichts konnte dieses loderne Inferno löschen. Nichts und niemand.
Der andere Hund lachte immer noch gehässig, als er Blizzard auswich und seine Zähne in den Nacken des Husky-Mischlings schlug. Blizzard spürte den Schmerz nicht. Er warf seinen Kopf zurück und riss sich los. Warmes Blut ronn seinen Hals hinab, doch er bemerkte dies nicht. Seine scharfen Zähne schnappten nach dem anderen Hund. Noch ahnte er nicht, dass dies nicht das einzige Mal an diesen Tag sein sollte, wo er die Fassung verlohr. Noch ahnte er von den Folgen nichts, die dieser Kampf hier mit sich tragen sollte. Jetzt war er nur darauf erpicht, seinen Gegner zu töten. Nichts ahnend, dass er damit in seine eigene Falle lief.
Denn genau dass hatte sein Feind erreichen wollen. Das Blizzard die Fassung verlohr. Wenn Blizzard kämpfte, hatte er kaum Schwächen. Einer seiner Schwächen bestand aber darin, dass er die Kontrolle verlohr.
Ein Schuss peitschte durch den Regen. Die beiden Hunde bemerkten dies nicht. Sie glichen nun mehr einen inneinander verbissenen Fellhaufen. Dann unterlief Blizzard ein Fehler nach dem anderen. Die anderen Hunde hatten sich jetzt wahrscheinlich auf die anderen gestürzt. Vielleicht war Akaysa nun tot, Shila vielleicht auch. Doch die Wölfin lebte bestimmt noch. Sie schien Erfahrung im Kampf mit gleichrassigen zu haben.
All diese Gedanken schossen Blizzard durch den Kopf, als erneut seine Zähne in dem Fell des anderen versenkte. Unter ihnen hatte sich eine tiefrote Blutlache gebildet. Es regnete immernoch ohne unterlass. Blitze peitschten über den Himmel und erhellten die Situation in sekundentakt.
Plötzlich änderte sich schlagartig Blizzards Haltung. Er selber wusste nicht, warum. Mit einen Ruck riss er sich erneut los und lies den Hund mit einen Maul voll Fell und etwas Fleisch, sowie Blut zurück. Der Boden schwankte unter seinen Pfoten. Und doch wollte er nicht aufgeben.
Der wilde Hass war aus seinen Augen verschwunden. Stattdessen erschien wieder die kalte Ruhe. Der alte Blizzard war zurück. Obwohl, was hieß, der alte Blizzard. Nein, der alte Death Destiny war wieder da. Ein kalter, gefühlsloer Killer. Es schien, als stände die Welt still. Bewegungslos standen sich die beiden Hunde gegenüber. Der Angreifer wurde zusehends nervöser. Verbissen versuchte er, Blizzard wieder zu verunsichern. Seine Stimme klang kalt und gehässig, als er seinen Feind wieder ansprach."Und, Blizzard, wie viele Hunde hast du bis jetzt schon umgelegt?"
Schweigen
"Und was hast du mit den anderen vor? Ebenso töten wie die anderen?"
Schweigen
"Mensch, Death, du bist so ein Dummkopf! Meinst du allen ernstes, du könntest deinen besitzer entkommen?"
Schweigen.
Plötzlich stürtzte der SChweigende sich abermals auf den anderen Hund. Doch diesmal waren seine Bewegungen und Reaktionen bewusst und gewollt. Nun war sein Feind an der Reihe, zurück zu weichen und das nachsehen zu haben...
(entschuldige, aber ich war grad voll drin Wink)

[rauft sich mit einen anderen Hund, der ihm nicht ganz unbekannt ist | verliehrt die Kontrolle über sich | erlangt sie wieder]

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Aug 25, 2012 10:37 pm

Alou sah Shila an , die mit ihr redete. Die Wölfin verstand nicht genau was sie wollte , aber sie sagte Wölfe sähen gefährlicher aus , als Hunde. Verwirrt sah Alou von Blizzard zu Shila. Ihre neugefundene Freundin wusste angeblich wie sie Blizzard zurückhalten konnte. Alou glaubte dem nicht ganz , okay , Shila kannte den Halbwolf besser als Alou , aber Alou wusste wenn ein Wolf - wenn auch nur ein halber - einmal in einem Kampf verwickelt war , das man ihn nicht so schnell wieder davon abhalten kann. Noch ein lauter Schuss zerschnitt die Luft und dann noch einer. Alou , die Wölfin die in jedem Wolf einen Feind und besseren Kämpfer sieht , obwohl sie weiß wie gut sie kämpfen kann , hatte plötzlich keine Angst mehr vor irgendwem. Die braungraue Wölfin knurrte laut und beobachtete Blizzard , der mit einem anderen Hund redete.
Die kennen sich. Was soll ich denn jetzt machen ? , fragte sich Alou verzweifelt und schwang ihren Wolfkopf in die Luft. Sie sah in den Himmel. Die dunklen Wolken häuften sich und ein langer grausamer Blitz erschien am Himmel , nicht einen Herzschlag später grollte der Himmel. Der Regen fiel weiter auf den Boden. Alou schüttelte sich und sah mit entschlossenem Blick zu Blizzard , der wieder mit dem Hund kämpfte , nicht mehr mit dem Schäferhund , sondern mit einem anderen. Blizzard sah wieder so majestätisch aus , als er kämpfte , obwohl sein Hass in den Augen unerbittlich war , bewunderte Alou den Mut und die Kampfart des Halbwolfes , sie war ein wenig neidisch.
Plötzlich wie durch einen Zauber ließ Blizzard den Hund los. "Es ist vorbei." , flüsterte Alou. Doch sie hatte unrecht , denn Blizzard stürzte sich wieder auf den Hund. Alou verstand nicht , warum Blizzard nun noch gefühlsloser war als vorher. Sie konnte und wollte es auch nicht verstehen. Sie war wie in einer anderen Welt , als sie auf die beiden sah , wie sie unerbittlich kämpften. Plötzlich , wie aus dem Nichts stand eine graue Wölfin mitten in dem ganzen Gerummel. Alou sah diese Wölfin verdutzt an. Zuerst erkannte sie sie nicht , doch nach einer kurzen Weile erkannte sie diese schöne Wölfin , die von allen ignoriert wurde. Es war Alous Mutter.
"Mutter ?" , Alou blinzelte die Wölfin an. "Was machst du hier ?" Die Wölfin antwortete ihr nicht , sondern drehte sich zu Blizzard und dem Kämpfenden Hund , kurz darauf drehte sie sich wieder zu Alou. "Du musst das hier beenden Alou. Mach was das sie aufhören." , nach diesen Worten war die Wölfin wie verschwunden. Alou blickte auf den immernoch kämpfenden Blizzard.
Sie drehte sich um zu Shila und dann zu den Menschen. Ihre Gewehre waren immer noch auf Blizzard , sie und Shila gerichtet. Sicher schießen sie nicht , weil ihr Hund hier ist , aber eben haben sie doch auch geschossen. Alou wusste nicht was sie tun sollte um das alles zu stoppen. Die große Wölfin drehte sich zu allen Seiten um und sah einen großen Fels. Sie lief darauf zu und baute sich auf. Ein Blitz ließ die Waldlichtung erhellen und sie erkannte nur schwache Umrisse von allem , denn plötzlich wurde alles viel dunkler als vorher. Alou nahm ihren ganzen Mut zusammen und holte tief Luft , sie sah auf Blizzard , der kämpfte , Shila , die in der Nähe war und zu den Menschen. Alou nahm nochmal Luft und ließ ihre ganze Trauer , Wut und Schmerz , den sie in ihren ganzen Leben erlitten hatte zusammen und jaulte es so laut sie konnte aus. Sie schien ihrer Meinung , den ganzen Wald vollzujaulen. Sie schloss die Augen und war sich nicht sicher ob alles aufgehört hatte.

Sie beobachtet Blizzard | ihre Mutter erscheint ihr | sie jault so laut sie kann , damit alle aufhören zu kämpfen oder ähnliches

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BeitragThema: Re: Der Wald   So Aug 26, 2012 12:05 am

Nicht war so, wie sie es geplant hatte. Blizzard hatte zwar den einen Hund in die Flucht geschlagen, aber kaum war dies passiert, sprach einer der beiden Menschen in ein Gerät, was Shila von früher kannte und forderte Unterstützung und nannte ihren Namen. Ihren! Nein, sie kannte diese Menschen, einer der beiden wohnte in der Nähe von dem Haus, wo sie gelebt hatte, klar erkannte er sie, egal wie zerzaust sie aussah. Ihre Augen, sie war unverwegselbar. Shila knurrte leise und kauerte sich noch tiefer in den Matsch. Langsam spürte sie, wie ihr Bauchfell nass wurde, dass Wasser sickerte hinein und ihr Fell sog den ganzen Dreck mit auf. Auch ihr restliches Fell war nass. Getränkt von dem Regen. So wie sie jetzt war, sah sie gar nicht mehr furchteinflößend aus. Ihr Fell klebte glatt an ihrem Bauch und sie sah aus wie ein Skelett, so dünn wie sie war. Ängstlich ging sie ein paar Schritte zurück, knurrte aber immer noch warnend. Doch plötzlich rissen sich die anderen Hunde los, drei waren es und stürzten sich auf sie. Entsetzt schrie Shila auf, sie würde kämpfen müssen. Nein, nein, nein! Sie wollte nicht, sie wollte weg, sich verstecken nicht mehr da sein. Sie wollte hier nicht sein.
Einer der drei Hunde kannte Blizzard und redete mit ihm, ehe sie sich in einen Kampf verwickelten. Shila starrte hektisch von Blizzard zu Alou und wieder zurück. Auch ihre Freundin schien Angst zu haben. Shila schluckte schwer und wollte sich geradezu Alou stellen, als ein Hund sie von hinten ansprang und sie mit seinem ganzen Gewicht umriss. Entsetzt jaulte die Hündin laut auf, würde aber wenige Sekunden danach zu Boden gerissen und in den feuchten Schlamm gedrückt. Sie konnte gerade noch erkennen, wie Alou wegrannte und dann anfing zu jaulen, als ein Blitz die Lichtung erhellte. Der Hund, der seine Zähne in ihren Nacken gerammt hatte, hielt kurz inne, biss dann aber noch fester zu. Die Hündin schrie laut auf und konnte nur hoffen, dass es Akaysa und Alou gut ging. Angstvoll wand sie sich unter dem Gewicht des Hundes, ihre Krallen gruben sich in die feuchte Erde, aber so wie sie lag, konnte sie unmöglich irgendetwas anrichten. Mühevoll drehte Shila ihren Kopf und blickte in die hasserfüllten Augen des Dobermannes. Dieser hatte in der Zeit ihren Nacken losgelassen und nagelte sie nur noch am Boden fest. Als er ihren Blick bemerkte, lachte er sie höhnisch an und attackierte dann mit seinen Krallen ihren Rücken. Shila fing sich wieder an unter ihm zu winden, schnappte in alle Richtungen und grub ihre Krallen immer wieder in die Erde, um sich von ihm zu befreien. Der Dobermann lachte nur über ihre Fluchtversuche und fuhr mit seiner Aufgabe fort. Die Aufgabe lautete: Töte alle Hunde, die im Wald oder aus her halb der Stadt leben und das würde er tun, er würde seine Aufgabe meistern.
In ihrer Angst schrie Shila laut Blizzards Namen, vielleicht könnte er ihr ja helfen, auch wenn sie dies nicht glaubte. Sie merkte wie ihre Kräfte schwanden, ihr eh schon schwacher Widerstand nahm noch mehr ab und kurz darauf lag sie bewegungslos im Dreck. Der Rüde, der sie angegriffen hatte, schien aber noch immer nicht genau zu haben. Immer wieder kratze er sie und biss sie, aber Shila hatte keine Kraft mehr. Keine Kraft mehr, sich irgendwie zu wehren und zu schreien. Sie lag einfach nur da und beobachtete, wie ihr Blut sich neben ihr verbreitete, den Boden rot tränkte und dann in der Erde versickerte oder vom Regen weggewaschen wurde, um dem neuen Blut Platz zu machen. Wann würden diese Qualen aufhören. Wann würde sie endlich frei sein? Wann würde sie jemand retten? Oder war sie verdammt so zu sterben? Nein, nein, nein. Sie durfte nicht aufgeben, sie musste ihre letzten Kräfte aufheben, damit sie nicht starb. Sie musste leben und ihre eigene Aufgabe zu Ende führen. Sie musste wieder frei sein und leben können!
Noch immer reglos lag sie im Schlamm, aber sie fühlte sich stärker vielleicht nicht Kräfte mäßig, aber sie hatte eine Hoffnung. Eine Hoffnung, dass sie es schaffen würde. Sie wusste, dass jemand sie retten würde. Irgendjemand würde ihr helfen. Shila hob ihren Kopf und starrte den Dobermann mit kalten Augen an. Mit leiser, kalter und hasserfüllter Stimme sagte sie: „Fahr zum Teufel!“ Dann sackte ihr Kopf wieder zur Seite und sie wartete auf ihren Retter, sie wusste, dass er kommen würde.


[bei Blizzard und Alou, hat Angst, weicht zurück, wird angegriffen, sieht Alou, ist Unterlegen, kann sich nicht wehren, wird schwächer, hofft auf einen Retter]
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Aug 28, 2012 3:55 am

Die bräunliche Wölfin sah enttäuscht auf die weiter kämpfenden Hunde hinab. Am liebsten hätte sie nochmals laut gejault, aber sie wusste das das auch nicht weitergeholfen hätte. Auf Shila schoss auch ein Hund zu. Panisch sah Alou von Shila zu Blizzard, er sah so stark aus, aber zudem auch blutrünstig. Angst überkam die Wölfin. Sie hatte plötzlich Angst vor einem 'Halbwolf'. Shila wrde während ihres Kampfes immer schwächer, gerade als Alou zu ihrer Freundin hinrennen wollte, um ihr zu helfen, hörte sie weiteres Bellen. Ihr Kopf schwang in die Richtung aus der das Bellen kam. Ein großer brauner Hund kam mit gefletschten Zähnen auf sie zu. Er war fast so groß wie Alou selbst. "Oh, nein !" , flüsterte Alou, während sie den großen Hund auf sich zukommen sah. Er war groß, braun und hatte ein faltiges Gesicht. Sie konnte sich erinnern das die Hunde Bluthunde genannt wurden. Sie selber hatte mal einen kennengelernt und zwar einen ganz netten, er meinte, es käme nur auf die Erziehung an. Alou wurde sofort klar, das dieser Hund nicht sehr gut erzogen war. Mit einem kurzen Blick zur Seite sah Alou das die Australian Sheperd Hündin Shila.
Noch bevor die Wölfin nachdenken konnte, wie sie den Hund in die Flucht schlagen konnte, lag sie schon auf dem Boden und der Bluthund grub seine Zähne tief in ihr Fell. Alou schrie laut auf, als der Hund losließ bemerkte die Wölfin wie das klebrige Blut auf ihr Fell sickerte. Sie trat den Hund mit den Hinterpfoten feste in den Bauch und kam, nachdem er von ihr sprang mühsam wieder auf die Beine. Sie stellte sich ihm gegenüber, knurrte ihn an und fletschte die Zähne. Bevor sie auf ihn zusprang holte sie einmal tief Luft und plötzlich wurde alles langsamer. Kurz sah Alou an ihrem Gegner vorbei und sah Blizzard und Shila noch gegen ihre Gegner kämpfen. Dann sah sie wieder zu ihrem Gegner, Blut tropfte aus seinem Maul und nichts war mehr langsam, sowie zuvor, nein, nun war alles wieder schnell und normal. Alous Gesicht zog sich zusammen, als sie auf den Bluthund zusprang, ihre Schulter schmerzte sehr, aber sie ignorierte den Schmerz. Ohne Scheu warf sie den Hund mit einem Satz um und grub ihre Zähne in seine Schulter und spürte das warme Blut in ihrem Maul. Sie spürte aber auch ein festes Hämmern gegen ihren Bauch, natürlich ließ dieses Monster von Hund sich das nicht so einfach gefallen. Alou biss dem Hund ins Brustfell, sodass er laut aufschrie. Als Alou ein weiteres Knallen von den Gewähren hörte, zuckte sie kurz zusammen und sah zu Shila, ob bei ihr alles okay war. Diesen Moment nutzte Alous Gegner aus und schlug der Wölfin mit den Pfoten auf den Kopf. Ein Schlag traf sie ziemlich feste und sie baumelte nach hinten. Die Wölfin stolperte und saß nun gekränkt auf dem Waldboden. Sie öffnete ihre Augen und sah alles doppelt. Sie vernahm ein teuflisches Lachen, welches vom Bluthund stammte. Langsam kam sie wieder zu sich und sah nach einer kurzen Zeit wieder alles klar.
Nochmals sprang sie auf ihn zu und drückte ihn zu Boden. Sie war ein wenig außer Atem, da sie schon lange nicht mehr gekämpft hatte. Fester drückte sie ihn zu Boden und biss ihm weitere Male ins dunkel gefärbte Brustfell. "Lass mich los, lange wirst du nicht mehr leben, meine Menschen werden dich umbringen, oder noch schlimmer, sie bringen dich in einen Zoo." Trotz kurzen Bedenken ging Alou nicht darauf ein und biss ihm nochmal ins Brustfell. Der Hund wimmerte nun nur noch und Alou ließ ihn los. Mit eingezogenem Schwanz lief er weg. Was kann schlimmer als der Tod sein ? Was ist ein Zoo ? , fragte Alou sich und beschloss Shila später zu fragen, wenn es ein später gab.

Bekommt Angst vor Blizzard | will Shila helfen | wird angegriffen | schlägt den Hund in die Flucht | fragt sich was ein Zoo ist

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Aug 28, 2012 4:36 am

(ich hoffe, ich schreibe jetzt nicht zu brutal oder so. Wenn jemand irgendwie besondere Probleme damit hat, von Blut oder so zu lesen, der sollte den Post vielleicht nicht unbedingt sorgfältig lesen. Aber wenn er wirklich zu brutal ist, sagt mir bitte Bescheid. Ich kann das nicht richtig einschätzen...)
Langsam verlohr der Kampf, in dem Blizzard verwickelt war, den Schwung und die Schnelligkeit, was aber dennoch noch ein beachtliches Tempo war. Blizzard hat viel Blut verlohren, aber auch sein Feind war schwer verletzt. Mit wilder Wut drang er auf den Husky-Mischling ein und war nur an einen interessiert; ihn zu töten. Doch Blizzard war ebenso zäh. Beide Hunde waren fest entschlossen, nicht als Verlierer dazustehen. Beide waren noch nicht bereit, zu sterben.
Shilas Ruf drang nur gedämpft an Blizzards Ohr. Für einen Moment war er unachtsam, und dieses Unachtsamkeit war ein großer Fehler. Als sein Feind bemerkte, dass Blizzard nicht mehr ganz bei der Sache war und leicht den Kopf gewant hatte, nutzte er die Gelegenheit sofort aus. Mit aller Kraft stürzte er nach vorne und riss Blizzard von den Pfoten. Binnen weniger Sekunden hatte er seine Pfoten auf Blizzards Brustkorb und Bauch gestemmt und schnappte nun nach der frei liegenden Kehle des Husky-Mischlings. Blizzard sah zu dem Blutverschmierten Gesicht und zu den Augen seines Feindes hoch. Verrücktheit lag in ihnen. Und die Sucht nach Blut. Der stinkende Atem umnebelte seine Schnauze.
Schon umschloss sein kräftiger Kiefer den Hals bereit für den tötlichen Biss, als erneut etwas seltsames geschah. Blizzard spürte, wie eine Reihe von spitzen, scharfen Zähnen sich in das weiche Fleisch seines Halses bohrten. Und er wusste, dass jedes Wehren zwecklos war. Innerlich stimmte er sich schon auf den Tod ein, als er mit einen Mal merkte, wie der Körper seines Feindes zusammen zuckte und an Kraft verlohr. Instinktiv presste Blizzard seine Pfoten gegen den Brustkorb des Feindes und stieß ihn von sich. Mit einen Satz war er selber wieder auf den Beinen und sah gerade noch, wie der Feind aufjaulte und zu Boden sank. Mit einen dumpfen Ton fiel er in den matschigen Grund und rührte sich nicht mehr.
Einen Moment lang stand Blizzard verwirrt im Regen. Sein Atem flog und er taumelte leicht zurück, nicht in der Lage, einen gescheite Gedanken zu fassen. Doch dann fiel es ihn wieder ein. Der Schuss, gerade als sein Feind sich auf ihn stürzte. Das leise zischen der Kugel.
Doch der Kämpfer hatte keine Zeit mehr, sich über die ungewollte "Rettung" zu wundern. Etwas anderes zog seine Aufmerksamkeit auf sich.
Sein Kopf schnellte herum, als er die Stimme von Shila hörte. Innerhalb kürzester Zeit hatte er die Situation gefasst. Seine Pfoten rutschten über den Boden, als er herumwirbelte. Vor seiner Schnauze bildeten sich kleine Dampfwolken, als er mit gefletschten Zähnen zum Sprung ausholte.
Im rasenden Tempo stürmte er auf Shila und deren Peiniger zu. Seine Schritte wurden immer länger und seine Muskeln spannten sich. Dann stieß er sich ab. Der nasse Waldboden rutschte unter seine Füßen weg und einen Moment lang hatte es den Anschein, als würde er das Gleichgewicht verliehren. Doch nichts dergleichen geschah. Sein ganzes Körpergewicht prallte gegen den Hund über Shila. Dieser zuckte erschrocken zusammen, als er mit der Kraft weggezogen wurde. Beide Hunde verlohren sich und Blizzard stürtzte über den anderen Hund hinweg. Sein Körper schlitterte über den Boden, bis schließlich ein Baum die Fahrt beendete.
Der Sturz hatte dem Husky-Mischling für einen Moment den Atem genommen. Nach Luft japsend sprang er auf und machte einen taumelnden Schritt nach vorne. Dem Feind war es allerdings besser ergangen. Er stand schon mit allen vier Pfoten fest auf den Boden und sah kurz zu Blizzard. Seine Augen funkelten. Doch er griff den Husky-WOlf-Mix nicht an. Stattdessen drehte er sich wieder um und machte Anstalten, Shila erneut zu attakieren. Doch so weit kam er nicht. Im nächsten Moment wurde er erneut von einem wütenden Kampfhund zu Boden gerissen. Ehe er wusste, wie ihm geschah, bohrten sich Blizzard Reißzähne in seine Kehle.
Süßer Blutgeschmack breitete sich in Blizzards Maul aus, als er entgültig die Kehle des anderen Hundes durchtrennte.
Plötzlich durchriss erneut ein Schuss, egfolgt von einem Donnerschlag die Finsternis. Die Kugel bohrte sich in Blizzards Fleisch und riss ihn zurück. Instinktiv lies er sein Opfer los und bellte kurz auf. Der Einschlag der Kugel ist genauso schmerzhaft wie deren Eindringen ins Fleisch. Ein stechender Schmerz durchfuhr den Krieger, aber er lies sich davon nicht abhalten. Entschlossen und hasserfüllt richtete er sich wieder auf. Seine Augen irrten kurz suchend umher, bevor er sich umdrehte und die Menschen erblickte. Ein tiefes, gefährliches Knurren wich aus Blizzards Kehle. Mit langsamen, drohenden Schritten näherte er sich den Menschen, die nun zurück wichen. Er roch Angst, starke Angst.
Ein Blitz huschte über den Himmel. Für den Bruchteil einer Sekunde erhellte er den Wald und lies einen Blick auf Blizzard frei. Der Husky sah zum fürchten aus. Mehrere klaffende Wunden zierten seinen muskulösen Körper und sein Fell war von Blut getränkt. Die kalten Augen lagen gespenstisch auf den zwei Schützen und liesen sie nicht los. Wut stand in ihnen, und die Lust danach, ihnen gar aus zu machen. Mit zittriger Hand fischte einer der Beiden wieder das Sprechgerät aus seiner Tasche und fingerte hastig darauf herum, ehe er es an sein Ohr hielt. Trotz der Kälte war er klatschnass, und dass nicht nur von dem ständig niederfallenden Regen.
"Ihr werdet es noch bereuen, euch mit mir angelegt zu haben!", drohte Blizzard mit tiefer, furchterregender Stimme. Zu den anderen Hunden gewant fügte er noch kurz hinzu. "Bringt euch in Sicherheit. Sucht irgendeinen Fluss auf und folgt dem Wasser, damit eure Spuren nicht verfolgt werden können. Aber haut ab! Rasch! Ich werde euch folgen" Nach einer kurzen Atempause fügte er noch ein leises "Vielleicht", dazu...

[wird von dem Mischling fast getötet | durch ein Versehen wird dieser von einer Kugel durchbohrt und bricht zusammen | Blizzard stürzt sich auf Shilas Peiniger und durchtrennt den kurzerhand die Kehle | entdeckt die Menschen | will sie trotz seiner Verletzungen angreifen, (die Schmerzen werden von der Wut in ihm "ertränkt", also, er nimmt sie nicht richtig wahr) / weist die anderen an, zu fliehen ]

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Zuletzt von Blizzard am Di Aug 28, 2012 5:50 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Aug 28, 2012 5:04 am

Alou beobachtete die Szenerie, zuerst wie der Schuss, den sie vorhin abgelenkt hatte, den Gegner von Blizzard traf und auch, wie Blizzard blutrünstig die Kehle von Shilas Gegner zerriss. Alou war stolz darüber, das sie ihren Gegner alleine hatte überwältigen können. Sie sah auf die zwei toten Hunde, die auf der Lichtung waren. Tränen schossen ihr in die Augen, wie lange hatte sie es nicht mehr gesehen ? Wie lange hatte sie schon keine Leichen mehr gesehen, die so schrecklich aussahen. Alou sah sich nach Shila um und genau, als ihr Blick in Shila und Blizzards Richtung fuhr, erhellte ein Blitz die Lichtung. Erschrocken fuhr die Wölfin zusammen. Der Halbwolf sah schlimmer aus, als Alou es gedacht hatte. Sie sah seine klaffenden Wunden und sein von Blut getränktem Fell. Für einige Herzschläge, indenen sie geschockt über Blizzards Wunden war, vergaß sie gar ihre eigene, welche immer noch stark blutete. Der Regen, durchnässte das Fell der Wölfin und eine große blutige Pfütze ergab sich unter ihr. Angeekelt und leicht geschockt sah sie auf das Blut was aus ihrem Fell tropfte. Ein weiterer Schuss erklang und Alous Kopf schnellte in die Luft. Sie erkannte noch das Blizzard zusammenzuckte und hörte ihn rufen, sie sollen abhauen. Den Fluss entlang. "Wir haben das hier zusammen angefangen und werden es auch zusammen beenden , Halbwolf." , Alou erschrak sich vor dem Wort Halbwolf, welches sie Blizzard gegenüber ins Maul genommen hatte. Wie konnte sie das nur zu diesem Tier sagen, nachdem er Shila gerettet hatte ? Er hat vielleicht doch das große warme Herz eines Wolfes geerbt und nicht nur den Ehrgeiz und Hass, den ein Wolf aufbringen konnte. Vielleicht war er doch ein guter Halbwolf.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Aug 29, 2012 5:26 am

Shila lag nur noch da und wartete. Wartete und lauschte ihrem Herzschlag, wartete und beobachtete ihr Blut, wartete und flehte um Hilfe. Wartete und wollte nicht mehr warten müssen. Wartete und war allein mit dieser Bestie. Wartete und erlitt große Schmerzen. Wartete, wartete auf ihren Retter.
Die Hündin lag da und hob ab und zu mühsam ihren Kopf. Er füllte sich so schwer an, so unendlich schwer. Es war zu anstrengend, zu schwer und zu anstrengend. Dennoch hielt sie einen Moment tapfer ihren Kopf oben und sah, wie Alou ihr zur Hilfe eilen wollte und dann ebenfalls von einem Hund angegriffen wurde. Wann hat alles bloß ein Ende? Sie konnte nicht mehr. Sie wollte kein Blut mehr sehen, kein Blut, keinen Kampf und kann Tod. Sie wollte ihren Traum haben. Sie wollte eine schöne Welt haben, eine Welt, nur nach ihrer Fantasy und sie wusste: Diese Welt würde schön werden.
Ein Schuss durchzuckte die Stille und kurz darauf fiel der Hund, gegen den Blizzard gekämpft hatte tot zu Boden. Die Menschen, sie hatten ihren eigenen Hund erschossen. Shila schrie auf und ließ ihren Kopf wieder auf den Boden knallen. Der Hund über ihr lachte und wollte erneut seine Krallen in ihr Fell rammen, als Blizzard plötzlich da war und den Hund ansprang und ihn somit von Shila beförderte. Die Hündin sprang auf und taumelte einige Schritte, ehe sie wieder klar sehen konnte. Sie drehte sich um und sah Blizzard, er blutete stark. Wenn nicht gleich was passieren würde, wären sie alle erledigt und zwar so etwas von.
Shila seufzte und taumelte dann zu Alou. Ihre Freundin hatte den Fein inzwischen auch besiegt und sah traurig aus. Shila lächelte sie matt an und lehnte sich dann leicht an ihr an. Sie hatte nicht genug Kraft, um alleine zu stehen. Als sie ihren Blick wieder zu Blizzard wandern sie, sah sie, dass er den Hund getötet hatte. Er lag tot auf dem Boden, leblos, sein Mund war noch zu einer Grimasse verzerrt. Shila erschauderte und drückte sich noch ein bisschen enger an ihre Freundin, als sie Blizzards Worte vernahm. Genau wie Alou war sie dagegen. Nein, sie würden es zusammen zu Ende bringen. “Entweder wir alle sterben hier und jetzt oder wir alle leben, also stimme ich Alou zu und wir ziehen dass zusammen durch.“ Sie schaute ihre Freundin an und ging langsam auf Blizzard zu, um sich neben ihn zu stellen, um den Menschen zu zeigen, dass sie trotz ihrer Wunden kämpfen würde, sie würde sich ihnen doch stellen und sie wusste, dass Alou dies auch machen würde.
Als sie neben Blizzard stand, hob sie den Kopf und flüsterte leise: „Danke Blizzard. Danke, dass du mich gerettet hast.“ Sie lächelte sachte und ließ dann ihren Kopf wieder sinken. Ja, er hatte sie gerettet, er war ihr Retter und sie wusste, dass er nicht so war, wie er immer zu zeigen versuchte.


[wartet und denkt, wird von Blizzard gerettet, geht zu Alou, spricht, geht wieder zu Blizzard, redet]
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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Aug 30, 2012 7:39 am

MUSIK AN || MUSIK AUS

Blizzard zog die Leftzen hoch und knurrte ungehalten. Es behagte ihn ganz und gar nicht, dass hinter ihm zwei Fähen standen, von denen nur eine in der Lage war, zu kämpfen und die andere ziemlich stark Verletzt wurde. Es behagte ihm nicht, wie die eisernen Rohre auf ihn gerichtet waren. Die ganze Situation behagte ihn nicht. Doch was sollte er denn dagegen unternehmen? Im Moment konnte er nur abwarten. Abwarten, bis die Menschen einen Moment lang unachtsam waren, sich nicht mehr ganz konzntrierten. Und dann konnte er kurzen Prozess mit ihnen machen...
"Wie ihr wollt.", grummelte er missgelaunt und schüttelte seinen großen Kopf, "Aber ihr tut das, was ich sage. Ein einziger, falscher Schritt kann uns allen das Leben kosten."
Der Halbwolf, wie die Wölfin ihn genannt hatte, richtete all seine Konzentration wieder auf die Zweibeiner, die mit zitternden Beinen fünf Schlittenlängen von den drein entfernt im Schlamm knieten, die Schusswaffen schussbereit. Der eine hatte wieder das Sprechgerät herrausgeholt und führte erneut Selbstgespräche. Seine Stimme war erregt und hell, ja, fast schon panisch grell.
"Ja, ich bin mir sicher, dass es deiner ist! Ich kenne ihn."
Er schwieg kurz und schien auf etwas zu hören, dann fuhr er fort.
"Ja, er hat gekämpft. Ich habe auf ihn geschoss..."
Abrupt unterbrach er sich selber und schwieg dann wieder eine ganze Weile. Zwischendurch versuchte er, einen Satz anzufangen, aber er vollendete nicht mal das erste Wort, ehe er endlich weiter sprach:
"Nein, nun hör doch mal zu! Ich habe ihn nicht erwischt. Der steht hier vor uns, und sieht aus wie ein Monster! Na, ich sags dir doch. NEIN, ich habe ihn wirklich nicht getroffen. Dafür Travel."
Erneut schwieg er.
"Was? Nein, nicht beabsichtig. Er hat sich mit deinen geprügelt. Und ich wollte ihn abknallen... "
Und schon wieder vollendete er seinen Satz nicht und starrte wie ein begossener Pudel zu Blizzard, so, als würde jemand ihn anschreien. Doch keiner der Menschen sprach ein Wort.
"Jetzt ist doch mal gut, ich hab ihn ja nicht getroffen. Treval war zu schnell, oder ich zu langsam. Naja, auf alls Fälle hats Travel erwischt."
Der Mann horchte kurz und auf seiner Stirn bildeten sich Falten.
"Nein, es sind keine Hunde mehr da. Pike ist auch tot. Ich glaube, dein Monster hat ihm die Kehle durchgebissen. Ismael ist abgehauen, dieser Feigling."
Während des folgenden Schweigens veränderte sich der Gesichtsausdruck des Menschens immer mehr. Von einer wortlosen Verwunderung bis hin zum kopfschüttelnden Unverständnis.
"Was heißt das, wir dürfen sie nicht erschießen? Was sollen wir denn sonst machen? Sobald wir denen den Rücken zugedreht haben, sind wir Hackfleisch."
Er hob seine Stimme während er sprach. Selbst ein Blinder würde die aufkeimde Wut in ihm erkennen.
"Was sagst du? Ja, eine Wölfin ist auch dabei. Und die Kleine Aussie von Marks Nachbarin. Du, die hat bestimmt auch schon ein paar auf den Gewissen. Du müsstest sie sehen!"
Er übertrieb nun wirklich. Aber Menschen, die in Panik gerieten, übertrieben nicht selten.
"Hä? Was wollt ihr bitte sehr mit einer Wölfin? Sag mal, seid ihr Verrückt. Was sollen wir denn jetzt machen?"
Nun schein er vor Wut zu explodieren.
"Das ist doch Selbstmord! Du... Mist, dieser Idiot! Hat einfach aufgelegt!"
Der Mann fluchte laut vernehmlich, während er das Sprechgerät wieder einpackte. Dann lehnte er sich weiter nach vorne und flüsterte den anderen Mann etwas zu. Blizzard hätte es verstehen können, wenn er gewollt hätte und nicht im selben Augenblick ein Donner über den Himmel gegrolllt wäre. Das Gewitter schien jetzt direkt über ihnen zu sein. Im Sekundentakt peitschten Blitze über den Himmel und der Wind rüttelte an den Bäumen, sodass diese sich gefährlich weit zur Seite neigten. Der Boden bebte. Blizzard spürte die nahende Gefahr. Er wusste, dass gleich etwas geschehen würde, was nichts mit den Menschen zu tun hatte. Und doch ignorierte er dieses Gefühl. Seine ganze Aufmerksamkeit und Konzentration galt einzig und allein den Menschen, den Feinden. Und sonst nichts und niemanden.
Der Wolfshund duckte sich leicht und spähte mit gefletschten Zähnen und blitzenden Augen zu den Menschen hinüber, die zusehends nervöser wurden. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor. Der weiche Boden gab minimal unter den Gewicht seiner Pfoten nach. Langsam und bedächtig begann er sich nun seinen Feinden zu nähern, aber nicht frontal. Lautlos drehte er seine Runde um die zwei, als ob er ein Seil spannen würde, ein Lasso, welches er immer fester zu schlang.
Aufmerksam schlich er um die zwei herum, die ihn panisch mit den Blicken folgten. Ihre Bewegungen waren hektisch geworden, unachtsam. Sie schienen unter Blizzards wachsamen Blick zu schrumpfen, der nicht von ihnen wich.
Blizzard nahm nichts weiter war. Weder den Donner, noch den herunter prasselnden Regen oder gar den Blitz, der nicht unweit von ihnen in einen Baum eingeschlagen war. Erst der beißende Gestank von Rauch und Feuer holte ihn in die Wirklichkeit zurück. Dennoch war es zu spät. Blizzards Kopf schnellte in die Höhe, als er es endlich geschafft hatte, seinen Blick von seinen Feinden los zu reißen. Seine Augen irrten kurz umher und blieben dann schließlich über ihn selber hängen.
Einen Moment lang war Blizzard wie erstarrt. Rührungslos stand er da und beobachtete, wie sich der feurige Stamm knarzend zu Boden neigte-direkt auf ihn zu.
Plötzlich kam Leben in den Husky. Im allerletzten Moment spannte er seine Muskeln und sprang flach aus der Gefahrenzone. Doch nicht schnell genug. Ein brennender Ast streifte seinen Rücken. Blizzard verspürte sofort den brennenden Schmerz, als die Hitze sein Fell ansengte. Es war ein Glück, dass es pitschnass war.
HInter ihm schlug der Baum auf den nassen Waldboden auf. Blizzard drehte sich um und mustere die aufschlagenden Flammen mit Abscheu und mit Respekt. Doch noch schlimmer war, dass nun dieses Hindernis ihn seinen Weg zu den Feinden versperrte.
Blizzard schnellte erneut herum. "LAUFT!" Seine kräftige Stimme wurde von dem Getöse des Gewitters und den passeln des Feuers fast überstimmt. Gehetzt sah der Kämpfer sich um. Ein lautes Krachen ertönte und durch die Feuerwand schossen Kugeln auf die vier Hunde zu. Erneut riss Blizzard seinen Kopf in die Höhe und sprang instinktiv zur Seite, um den tötlichen Geschossen aufzuweichen. "JETZT. LAUFT SCHON!" Sobald Alou, Akaysa und Shila ebenfalls zu laufen beginnen sollten, wollte er nach kommen...

Out: Rest folgt. Wurde unterbrochen und darf nicht weiter schreiben...


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Zuletzt von Blizzard am Mo Sep 24, 2012 7:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Sep 04, 2012 12:43 am


Etana schaute auf, als ihr ein vertrauter Geruch in die Nase stieg und es laut raschelte. Finley!
Fast wäre die Hündin aufgesprungen und ihm entgegengerannt, doch dann beherrschte sie sich. Aslan sollte nicht denken, dass sie implusiv handle anstatt überlegt. So blieb sie sitzen, wartete, bis der Collie Rüde bei ihr angekommen war, und erwiederte seine begeisterte Begrüßung mit einem kurzen, freundlichen Stups.
"Hallo Finley, schön, dass du zurück bist!", sagte sie, bevor sie auf ihr eigentliches Anliegen zu sprechen kam. "Entschuldige, dass ich dich habe herholen lassen, in der kurzen Zeit hast du sicher noch nichts erwischt. Aber es geht um eine - nein, ehrlich gesagt sogar zwei wichtige Angelegenheiten, dazu sollte das komplette Rudel anwesend sein.
Sie machte eine kurze Pause und bedeutete Finley und der gerade hinzukommenden Azura, sich zu setzen. 'Hoffentlich sehen sie das nicht als zu dominant an.', dachte sie bei sich. 'Ich meine ... klar, wenn ich Rudelführerin werden möchte, muss ich dominant sein, aber doch nicht bei so kleinen Dingen!'
Entschlossen gab die Hündin sich einen Ruck. Wenn sie ihre Idee umsetzen wollte, musste sie zeigen, wie sicher sie sich in ihrem Handeln fühlte. Ihr würde niemand folgen, wenn sie selbst nicht eindeutig an ihre Ideen glaubte.
"Wie du ja sehen kannst, haben wir 'Besuch'. Das ist Aslan, er ist ebenfalls von den Menschen geflohen. Azura hat ihn hergebracht. Klar, das war etwas unglücklich ... aber das ist jetzt nicht der Punkt. Er würde sich unserem Kleinrudel gerne anschließen, und darüber müssen wir alle drei entscheiden, denke ich, immerhin sind wir ein Rudel, ein Team, eine Gemeinschaft.
Bevor ich zu meinem zweiten Anliegen komme, finde ich, dass wir alle drei kurz in uns gehen und gut überlegen sollten. Wir kennen Aslan noch nicht, wir können ihn nicht einschätzen, aber wir müssen es versuchen. Danach stimmen wir ab, ob er ins Rudel darf, ja?
"
Forschend blickte sie in die Runde, ob alle einverstanden waren.

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(Abgeänderter Auszug aus Deception aus dem Film The Lion King II)
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Finley

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Sep 20, 2012 5:13 am

Hallo, Etana! Ich finde es schön dich wieder zusehen! Finley versuchte gelassen zu wirken und seinen Vorfall, dass er mitten im Wald eingeschlafen war, zu vergessen.
Ach, alles halb so wild. Hatte zwar gerade die Witterung von einem saftigen Hasen aufgenommen, aber wir haben ja alle noch genug auf den Rippen, sodass wir das es noch nach hinten schieben können!
Meine Güte bin ich ein schlechter Lügner! Aber ich kann als Rudelführer doch nicht so schlecht wirken. Ich muss zeigen, dass es sich lohnt, mich als Rudelführer zu haben!
Finley blickte auf Azura und wollte ihr klarmachen, dass sie die Schnauze halten soll, wegen des Vorfalls im Wald.
Ruhig setzte sich dann Finley auf Etanas bitte hin und kratze sich kurz mit der Hinterpfote an seinem Ohr.
Dann hörte er Etana aufmerksam zu, aber als sie Aslan, so hieß anscheinend der Fremde neben ihr, erwähnte. Richtete sich der Blick von Etana ab und starrte Aslan an.
Ein Rüde. Er könnte mir den Platz als Rudelführer streitig machen, aber irgendwie tut es Etana eh schon... Bedrückt blickte er zu Etana und stand auf ging prüfend eine knappe Runde um Aslan.
Ich denke, er ist im Rudel willkommen! ,sagte Finley sicher und wedelte mit dem Schweif zu Etana und Azura und wartete ab was die andern sagen.

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"Achtung Gefahr! Vorsicht!Wer ist das? Gib Obacht!Trau keinem! -
Misstrau'n ist gut, Mitleid ist böse, Lügen heißt Leben,Vertrauen heißt Tod.
Nichts fühlen, nicht zittern, eiskalt sein und wittern , was droht."
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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Sep 20, 2012 5:19 am

Aslan roch die Hunde, bevor er sie sah.
Angestengt hielt er die Nase in den Wind und sog lautstark die Luft ein. Das hörte sich eher an wie ein Schniefen, aber er erschnupperte sofort alle Informationen, die seiner Nase zugänglich waren. Die ersten oberflächlichen Dinge sagten ihm nur etwas über seine Umgebung: Die Luft roch nach Regen und metallisch von den Blitzen. Ein seltsamer, fast unmerklicher Geruch nach Verbranntem lag in der Luft – Aslan hätte, wäre er ein Junghund gewesen, sofort gewusst, was dieser Geruch bedeutete, denn er hatte ihn oft genug gerochen – aber so beachtete er dieses Detail nicht weiter. Vielleicht war irgendwo ein Blitz eingeschlagen. Er roch auch die üblichen Waldgerüche nach feuchtem Humus, den zahlreichen Beutetieren, Moos und moderndem Holz. Und dann fingen seine Geruchszellen endlich den Geruch auf, der ihm eben um die Nase geweht war.

Ja, Hunde. Aslan erkannte sofort Azuras Geruch, denn wenn er einen Geruch einmal kannte, vergaß er ihn meistens nie wieder. Der zweite Hund roch fremd, es musste ein Rüde sein. Sein Geruch sagte Aslan, dass er nervös zu sein schien, dass er heute noch nichts gefressen hatte und dass er zu diesem Rudel gehörte, denn auch wenn Etana, Azura und dieser andere noch nicht lange zusammen zu sein schienen, rochen sie bereits nach ihren Rudelgefährten, mit denen sie gemeinsam in einer Höhle geschlafen und sich die Beute geteilt hatten. Mehr fand Aslan nicht heraus, und kurz darauf ertönte auch schon ein sich schnell näherndes Rascheln nasser Blätter, als sich acht Hundepfoten schnell näherten. Oder besser: Vier paar Hundepfoten.

Der Himmel war aufgebrochen. Aslans Fell war sehr dicht, aber der Regen war so penetrant und lange anhaltend, dass er dennoch hindurchdrang. Die kalten Tropfen liefen über Aslans Gesicht und er musste blinzeln, er wusste, dass er, wenn er sich noch länger nicht von der Stelle bewegte, am nächsten Tag furchtbare Gelenkschmerzen – Rheumatismus, wie die Menschen das nannten – haben würde, aber es machte ihm nicht viel aus. Er hatte eh immer irgendwelche Schmerzen, seit er alt war, und eine Beschwerde mehr oder weniger half ihm da auch nichts.
Immer wieder erhellte sich die Lichtung kurz, als es blitzte, und kurz darauf ertönte rollender Donner, als wäre ein ganzer Berg in sich zusammengestürzt. Aslan hatte keine Angst vor Gewitter. Er war zu alt, hatte schon zu viele Unwetter miterlebt, um sich davon erschrecken zu lassen. Noch nie war er vom Blitz getroffen worden, nur seine Ohren hatten ihm in jungen Jahren manchmal weh getan, von dem Donner. Inzwischen hörte er nicht mehr genug, um Ohrenschmerzen zu bekommen.

Inzwischen waren zwei Hunde aus dem Dickicht aufgetaucht. Der eine war Azura, deren rotbraunes Fell deutlich zwischen den Büschen aufblitzte, und der andere war wohl dieser...Finley. Jedenfalls glaubte Aslan, dass Etana „Finley“ gesagt hatte. Er sah so aus wie ein etwas kleinerer Collie, vielleicht war er ein Shetland Sheepdog oder ein Mischling. Aslans anfängliche Vorsicht – man wusste nie, wer sein Gegenüber war, ehe man mit ihm gesprochen hatte – schlug in Neugier um, denn er wusste, dass er von diesem Hund selbst als Blinder nichts zu befürchten hatte. Der Hund war hellbraun und weiß, hatte eine lange Schnauze und misstrauisch blickende, kastanienfarbene Mandelaugen. Aus alter Gewohnheit suchte Aslan sein flauschiges Fell nach Narben oder Muskelerhebungen ab, fand aber nichts dergleichen. Hmm. Also auch ein Haushund... Sein Blick ruhte noch etwas länger auf dem Anderen, dann fiel ihm ein, dass es unhöflich war, sein Gegenüber so lange anzustarren, und er blickte zur Seite, als habe er dort etwas Interessantes entdeckt. Seine Körpersprache zeigte aber deutlich, dass er sich auf den anderen Hund konzentrierte, und er klopfte zum Zeichen seiner freundlichen Gesinnung sachte mit dem Schwanz auf den Boden.

Der andere Hund machte irgendwie einen erleichterten Eindruck, als sein Blick Aslan streifte und an Etana hängen blieb. Er sprang zu der Rhodesian-Ridgeback-Hündin und begrüßte sie freudig wie ein junger Hund, der seine Eltern zum Spielen auffordert. Hat er einen Hinterhalt erwartet oder was? Etana erwiderte die Freundlichkeit mit einem Nasenstüber, dann kam sie zur Sache. Sie sprach den Hund mit dem Namen „Finley“ an – also hatte Aslan sich richtig erinnert – und erläuterte rasch die Situation. Offenbar wollte sie sich erst mit den Anderen beraten. Wie in einem richtigen Rudel. Aslan erhob sich, streckte kurz die steifen Glieder und schüttelte sich dann heftig. Sein Fell, dass wie ein nasser Lappen an ihm heruntergehangen war und ihm das Gefühl gegeben hatte, doppelt so schwer zu sein wie sonst, versprühte Wassertröpfchen in alle Richtungen. Hinterher war es zwar immer noch feucht, aber Aslan war ja ein langhaariger Hund. Er hatte sich nie durch ein bisschen Schütteln trocken gekriegt. Seufzend fuhr er sich mit der Zunge über das Maul, dann setzte er sich – was eine ein bisschen würdevollere Pose war als Liegen – und wartete. Sein Magen rumorte und Hunger machte sich bei dem alten Leonberger bemerkbar, aber er ignorierte das Gefühl vorerst. Später schaue ich mich nach etwas Fressbarem um..., dachte er. Nicht jetzt. Ich habe die Nacht und den Tag nichts gefressen, also kann ich wohl noch so lange damit warten, bis ich über meine Zukunft bescheid weiß.

[riecht Finley und Azura | denkt | begrüßt die beiden mit einem Blick | steht auf, schüttelt sich | setzt sich wieder hin und denkt nach]

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Sep 27, 2012 1:52 am

Müde trottete Azura hinter Finley her, während dieser sich zu Azura wandte und sie grüßte. Rasch begrüßte sie Etana und machte es sich neben Aslan bequem, grüßte ihn ebenfalls stumm und blickte zu Finley und Etana. "Entschuldige, dass ich dich habe herholen lassen, in der kurzen Zeit hast du sicher noch nichts erwischt. Aber es geht um eine - nein, ehrlich gesagt sogar zwei wichtige Angelegenheiten, dazu sollte das komplette Rudel anwesend sein." Natürlich wusste Azura um was es geht. Aslan. Sicherlich wird Etana oder Finley schon irgendwas sagen.... aber aalles was ich dazu sagen kann ist nichts. Immerhin "weiß" man meine Antwort schon. Aber was ist die zweite Angelegenheit? In diesem Moment lief es ihr kalt über den Rücken. Sie befürchtete schon, was das zweite Anliegen sein könnte.Ich. Ich bin das zweite anliegen. Aber.... im Moment bin ich nicht wirklich klar im Kopf. Auch wenns der Regen nur etwas besser macht. Sie senkte stumm ihren Kopf und betrachtete die Mulde, die sich langsam durch den Regen zu füllen begann. Wenn der Regen stärker wird könnte es sein dass der Fluss am Ende des Waldes überflutet.... natürlich nur, wenn es heftig wird. Aber eine schöne nacht wird es sicherlich nicht..... besonders nicht für Aslan. Neugierig beobachtete sie, wie Aslan sich dem regen gegenüber verhielt und blickte wieder zurück zu Etana. "Er würde sich unserem Kleinrudel gerne anschließen, und darüber müssen wir alle drei entscheiden, denke ich, immerhin sind wir ein Rudel, ein Team, eine Gemeinschaft.
Bevor ich zu meinem zweiten Anliegen komme, finde ich, dass wir alle drei kurz in uns gehen und gut überlegen sollten. Wir kennen Aslan noch nicht, wir können ihn nicht einschätzen, aber wir müssen es versuchen. Danach stimmen wir ab, ob er ins Rudel darf, ja?"
Azura horchte auf. Wollen die beiden also nicht untereinander entscheiden? Schweigend wartete Azura darauf, dass einer der beiden etwas sagte. "Ich denke, er ist im Rudel willkommen!" Eine leichte Brise Fröhlichkeit überkam Azura. Wenigstens eine stimme.... aber selbst, wenn ich auch noch ja sage könnte Etana alles umändern. Immerhin hat sie eine starke Persönlichkeit, sowas bleibt nicht unbemerkt. Leicht schwanz wedelnd blickte kurz zwischen den dreien umher bis sie eine Antwort hervorbrachte. "Ich denke, ich muss nichts mehr sagen. Ich hab meine Entscheidung schon gefällt. Aber ich finde, es wäre ein Verlust ihn gehen zu lassen. Wir brauchen noch viel Zeit, bis wir stark werden. Freunde, Verwandte und ja, manchmal sogar Feinde. Würde ich ihm nicht vertrauen, hätte ich ihn erst garnicht hergebracht, denn ich würde Freunde nie unnötig in Gefahr bringen." Sie schluckte tief und blickte zu Boden, bevor sie sich wieder in ein schweigendes Grab verwandelte. Hoffentlich war das, was ich gerade gesagt habe nicht falsch... Nervös blickte sie auf ihre Pfoten, mit der Angst, alles könnte den Bach hinuntergehen und sich wie eine Flutwelle an Ort und stelle auseinanderteilen.

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Hätt ich einen Wunsch frei, dann wärst dass du ♥️
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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Sep 27, 2012 2:48 am

KNACK! Ein kleiner Stock zerbrach unter Mayas einer Pfote!
Der Wind streifte ihr schwarz-weißes Fell. Die Hündin scannte mit ihren glänzenden Augen förmlich die Umgebung ab.
Ein kalter Windzug rüttelte an ihr!
Tagelang war sie gelaufen immer auf der Flucht vor den Wesen die sie am meisten hasste! Menschen! Ein Rabe hatte ihr erzählt das gerade hier in der Umgebung viele Hundefänger unterwegs sind.
Aber das war Maya egal, sie hatte keine Angst vor Menschen!
Sie wusste wie man sich als Straßenhund durchschlägt!

Trotzdem hatte sie keine Lust von den Pelzlosen gefangen zu werden!
Sie lief durch die Gegend. Plötzlich blieb sie kurz stehen!
Schön hier! Dachte sie zumindest schöner als das was ich sonst so sehe.

Wider ein starker Windzug. Mayas Augen weiteten sich sofort!
Sie hatte etwas gerochen etwas was die Hündin lange nichtmehr gerochen hatte! Andere Hunde!
Nach einer Weile des Laufens dachte sie etwas über ihre Vergangenheit nach! Was wohl aus Blizzard geworden ist? Fragte sich Maya. An die anderen Hunde aus ihrem damaligen Team dachte sie kaum noch. Aber ab und zu an Blizzard!

Obwohl die Hündin jetzt schon tagelang einfach nur gelaufen ist, mit Schlaf und Esspausen natürlich, taten ihr ihre Pfoten kaum weh.
Sie brannten nur ein wenig.

Maya merkte das die Gerüche näher kamen. Sie überlegte ob sie umdrehen sollte....aber nein! Das würde nur Schwäche und Angst bedeuten! 2 Dinge mit denen Maya überhaupt nichts anfangen konnte.
Sie lief weiter, wenn auch etwas langsamer als zuvor.

(läuft durch Wald gegend/ denkt etwas nach/ wittert andere Hunde)
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