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 Der Wald

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Aslan

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Titel : Roaring Lion

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Sep 27, 2012 6:04 am

Als Azura zu ihm trottete, rückte Aslan rasch ein Stück zur Seite und machte ihr auf dem Moospolster Platz. Die rotbraune Setter-Hündin machte einen müden Eindruck, was ja kein Wunder war. Sie war, so wie Aslan es verstanden hatte, seit gestern Nacht unterwegs gewesen, ohne zu fressen oder sich auszuruhen. Er warf ihr einen dankbaren Blick zu – deutlicher hätte sie nicht zeigen können, dass sie zu ihm hielt – und dabei fiel ihm der unsichere, beinahe ängstliche Blick in ihren kastanienbraunen Augen auf. Das verwirrte ihn, denn so wichtig konnte er ihr ja nicht sein, aber dann erinnerte er sich an Etanas abweisende Haltung Azura gegenüber und meinte zu verstehen, was der rotbraunen Hündin durch den Kopf ging. Sicher fürchtet sie, man könnte sie bestrafen...

So gesagt oder besser so gedacht, klangen die Worte albern. Schließlich war das Rudel noch kein richtiges Rudel mit straffer Disziplin, und es hatte noch keinen Anführer, der Azura zu irgendetwas verdonnern könnte. Aber Azura war, soweit Aslan wusste, ein sensibler Hund. Es würde ihr reichen, dass ihre beiden Freunde wütend auf sie waren, um verunsichert und unglücklich zu reagieren. Er verstand sie, aber gleichzeitig war er froh, dass die meiste Kritik von ihm abprallte. Es hätte ihn angreifbar gemacht, wenn er sich so leicht aufgeregt hätte. Und auch wenn er den Eindruck hatte, dass er diesen Hunden trauen konnte und diese Hunde ihm – er war doch froh, dass er der Größte unter ihnen war.

Finleys Zustimmung schien Azura zu erleichtern. Auch Aslan klopfte unwillkürlich ein paar Mal mit dem buschigen Schwanz auf den Boden, was viel anstrengender war als sonst, weil sein Fell vom Regen nass und schwer geworden war. Dass schon Zwei von drei Hunden für ihn gestimmt hatten, kam einem endgültigen „Ja“ gleich. Diese Etana schien ihn nicht allzu symphatisch zu finden, aber sie war sicher fair und wenn ihre beiden Begleiter Aslan in das Rudel aufnehmen wollten, würde sie das auch tun. Der Blick des Leonbergers ruhte unverwandt auf der Rhodesian Ridgeback Hündin. Sie ist stark, äußerlich und innerlich. Das bestimmt. Vielleicht, wenn aus diesem Rudel etwas wird...ich würde meinen Schwanz ins Feuer legen, dass Etana die Anführerin wird. Sie hat das Zeug dazu.

Auch Azura trottete jetzt zu ihren Gefährten hinüber, um ihre Meinung zu sagen. Aslan spitzte die Ohren, obwohl er schon wusste, was sie sagen würde. Ihre Rute pendelte leicht, entspannt hin und her, während sie sprach. Ich denke, es wäre ein Verlust, ihn gehen zu lassen... Wäre es das? Kurz überschlug Aslan seine Möglichkeiten, das, was er für das Rudel tun konnte. Es war wenig, im Vergleich zu dem, was er als junger Hund geschafft hätte: Den Rudelplatz bewachen, die Beute in die Richtung jagen, in der sich einer der drei anderen Rudelmitglieder sprungbereit versteckt halten würde, eventuelle feindlich gesinnte Eindringlinge verjagen – und das auch nur, solange es keine trainierten Kampfhunde und nicht zu viele waren – und ihnen Gesellschaft leisten. Das war auch schon alles.
Jagen konnte Aslan zwar auch, aber meistens war die Beute zu schnell für seine alten Knochen, und er geriet zu schnell außer Atem. Mäuse und kleine Vögel waren zu flink für ihn und sein Maul war zu groß, um sie richtig totzubeißen. Rehe waren zu schnell und wendig für ihn und wenn er ihren Hufen nicht schnell genug ausweichen konnte, konnten sie ihn töten... Aber Kämpfen kann ich. Und das werde ich tun. Für mein neues Rudel.


[macht Azura Platz | denkt über sie und Etana nach | hört Azura zu | denkt wieder nach]

_________________

Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

Spoiler:
 
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Blizzard
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Titel : the snowstorm-player

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Ort : das wüsstest du wohl gerne...


BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Sep 28, 2012 7:01 am

Er wartete zu lange.
Blizzards Flanken bebten, als er vor dem Kugelhagel zurück wich. Seine Augen funkelten vor Wut, als er die Männer aus dem Jeep springen sah, jeder mit einer Schusswaffe bewaffnet. Unwillkürlich wich der Kämpfer zurück. Erinnerungen stiegen in ihm auf, schreckliche Erinnerungen. Erinnerungen voll Blut, Schmerz und Tod...
Wo waren die anderen? Hoffentlich waren sie in Sicherheit...
Hinter ihm hörte Blizzard das Feuer knacken und die Hitze schlug ihn in den Nacken. Es gab kein Zurück. Hinter ihm das Feuer, vor ihm die Menschen, kampfbereit und mit ensicherten Gewehren. Doch man sollte keinen Tiger in die Ecke drängen. Tötlich könnte dies enden.
Eine Kugel schlug in der brennenden Fackel hinter seinen Rücken ein. Irgendwo, weit entfernt, meinte er, Stimmen zu hören. Tierlaute. In diesen Moment konnte Blizzard sich nicht mehr halten.
In blinder Wut schoss er vorwärts. Sein riesiger Körper prallte gegen den ersten Mann, der ihm in die quere gekommen war. Augenblicklich bohrte Blizzard seine Zähne in das weiche Fleisch. Der Schrei des Menschens hallte in seinem Ohr. Doch er nahm ihn genauso wenig war wie die dumpfen Schläge auf seinen Rücken.
Die anderen Männer standen stumm daneben. Keiner traute sich, zu schießen, in der Angst, ihren Kameraden zu treffen. Doch eingreifen wollte auch keiner...
Die zwei Streithähne waren inzwischen auf den Boden gelandet und drehten und wanten sich auf den matschigen Grund. Unerbittert kämpften sie weiter...
Plötzlich spürte Blizzard einen harten Stoß am Hinterkopf und ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Körper. Unwillkürlich öffnete er seinen Fang und riss den Kopf in die Höhe. Blut sickerte über seine Stirn und lies seine Augen brennen. Über sich erkannte der Husky-Wolf-Mischling die Shiluette eines Mannes, der sein Gewehr am Lauf gepackt hatte. Am anderen Ende war er Blutverschmiert. Als der Mann merkte, wie Blizzards Kopf in die Höhe ging, zögerte er nicht lange. Mit viel Kraft lies er ein zweites Mal den "Knüppel" auf den Hund niedersausen. Blizzard wich zurück. Im nächsten Moment spürte er, wie jemand ihn packte und zur Seite schleuderte. Mit einen dumpfen Krachen schlug sein Körper gegen einen naheliegenden Baumstamm auf. Das Bild vor seinen AUgen begann zu flackern, der Schmerz brannte ihn seinen Körper und war kaum auszuhalten. Noch einmal schaffte Blizzard es, sich aufzurappeln. Mit taumelnden Schritten zog er sich vorwärts, seine Mimik war schmerzverzerrt und in seinen Blick funkelten sowohl qual als auch Wut.
Doch weit kam er nicht. Im Schatten des loderndes Feuers stolperte er, und seine Pfoten gaben unter den gewaltigen Körper nach. Noch bevor sein Kopf den Boden berührt hatte, war er in ein tiefes, schwartes Loch gefallen. Ohnmächtig...

[wartet | denkt nach | wird von den Menschen erneut umzingelt | es kommt zum Kampf | Blizzard wird mehrmals angeschossen (nur eine Kugel hat ihn wirklich getrofen, der Rest sind Streifschüsse oder so) | wird "erschlagen" ,| verliehrt beim brennenden Baum das Bewusstsein]

(ich weiß, ist vielleicht doch etwas übertrieben, aber ich musse ihn irgendwie ohnmächtig kriegen, und naja, ich hoffe, ihr kommt damit klar. Ansonsten editier ich alles nochmal. Ach, und bitte rettet ihn nicht oder bringt ihn zum Rudel... er würde eh keinen Dank zeigen, und beim Rudel gäbe es gleich den nächsten Kampf (mit Aslan). Sorry, aber so ist Blizzard nun mal... :/)

_________________
...Death inside...
The secret side of me I never let you see I ceep it cage but I can't control it. SO stay away from me, the beast is ugly. I feel the rage and I just can't hold it. It's hiding in the dark the theet are razor sharp. There's no escape for me, it want's my soul it want's my heart. No one can hear me scream, maybe it's just a dream. Maybe it's inside of me, stop this monster.


by Aslan; danke Smile


Zuletzt von Blizzard am Fr Sep 28, 2012 8:17 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Etana
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Titel : from Muruthi-Wamai

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Sep 28, 2012 8:38 am


Nachdenklich blickte Etana von Einem zum Anderen. Finley und Azura hatten ihre Zustimmung geäußert, Aslan in das Kleinrudel aufnehmen zu wollen. Damit waren sie stimmenmäßig in der Überzahl. Ihr Kopf arbeitete auf Hochtouren, immerhin ging es hierbei um eine wichtige Entscheidung. Gab es wichtige Faktoren, die gegen die Rudelaufnahme sprachen und bislang außer Acht gelassen worden waren?
"Ich finde, es wäre ein Verlust, ihn gehen zu lassen.", bekräftigte Azura ihre Äußerung. Etana ließ sich diese Aussage gründlich durch den Kopf gehen, während sie den Leonberger Rüden musterte.
'Er ist alt', dachte sie bei sich, 'Er wird dem Rudel nicht mehr viel Beute erjagen können, würde ich vermuten. Er sitzt ziemlich steif da ... ist er vielleicht krank? Durch das Alter "eingerostet"?
Aber Azura hat schon Recht ... er scheint viel erlebt zu haben in seinem leben, und er hat Kampferfahrung. Selbst, wenn er nicht mehr jagen und kämpfen können sollte, wäre diese Erfahrung wichtig für uns. Und solange er keine Bedrohung ist ... in einem Rudel ist man doch füreinander da, jeder für jeden, egal, ob stark oder schwach. Jeder trägt seinen Teil bei, jeder kann dem Rudel auf andere Weise dienen ... wenn ich diese Lebensweise durchsetzen möchte, muss ich auch selbst so denken, ohne Ausnahme.
'
Etana hielt in ihren gedanken kurz inne und lauschte in sich hinein. Sie vertraute dem Leonberger nicht einfach sofort, das war ganz natürlich. Aber tief in ihrem Innern machte sich auch kein Gefühl von Bedrohung breit - das vorhandene Unbehagen galt weiterhin der Tatsache, dass ihr Lager so offen bekanntgegeben worden war. Aslan selbst hatte nichts getan, womit er dem Rudel in irgendeiner Weise gedroht hätte, auch, wenn sie einen schlechten Start gehabt hatten.
Etana straffte sich und kehrte aus ihrer Gedankenwelt in die Realität zurück. Sie bemerkte, dass die anderen drei Hunde sie anblickten. Offenbar hatte sie ziemlich lange nicht reagiert.
"Ich habe die Argumente für und gegen deine Aufnahme abgewägt ", hob sie an. "Ich weiß, dass die Mehrheit des Rudels bereits für dich gestimmt hat, aber ich hoffe, du verstehst, dass ich diese Überlegungen zum Besten der Gruppe getan habe.
Nun bin ich zu einem Schluss gekommen. Ich schließe mich der Meinung von Azura und Finley an und würde dich gerne bei uns im Rudel willkommen heißen.
"
Die Hündin machte eine kurze, abwartende Pause. Sie war gespannt, wie Aslan reagieren würde. Erst danach würde sie zu ihrem zweiten Anliegen kommen.
Etana erlaubte sich, sachte mit dem Schwanz auf den Boden zu klopfen. Aslan war nun Mitglied des Rudels, er sollte auch so begrüßt werden.


( Aslan, eigentlich wollte ich hier erstmal aufhören und deine Reaktion abwarten, bevor Etana ihre Idee von einem großen Rudel preisgibt, aber da ich ziemlich im Stress bin momentan, eine fiese zahnwurzelentzündung hab und nicht weiß, wie viel Zeit ich die nächsten tage habe, mache ich jetzt schon weiter. Ich hoffe, das ist okay!)


[...]
Etana wartete noch kurz ab,
bevor sie mit einem leisen Räusper-Laut deutlich machte, dass sie wieder das Wort ergreifen wollte.
"Ich hatte ja gesagt, ich hätte noch ein zweites Anliegen ... zu diesem würde ich nun gerne kommen." Sie registrierte Azuras verängstigten Blick. Fürchtete die Hündin etwa eine harte Strafe? Klar, was sie getan hatte, war nicht gerade toll gewesen, aber das war nun einmal passiert. Sie würde es hoffentlich nicht wieder tun und auch die anderen Rudelmitglieder wussten nun bescheid. Die Regeln innerhalb des Rudels, die zu seinem Erhalt dienten, würden erst abgesteckt werden müssen - sofern Etanas Plan auf Anklang stoßen würde.
"Also", begann Etana mit der Verkündung ihres Plans, "Es wäre nett, wenn ihr mich erst zu Ende erklären lasst, bevor ihr etwas dazu sagt. Ich habe noch keine Ahnung, was ihr von der Idee halten könntet, die ich euch nun vorschlagen möchte.
Es geht darum, wie es mit uns weitergehen soll. Mit uns als Rudel, meine ich. Ich hatte da so einen Gedanken.
Wir wissen alle, was die Menschen uns Hunden momentan antun. Aber bedeutet das nicht auch, dass wir nicht die einzigen ihrer Opfer sind? Es ist unmöglich, dass nur wir es geschafft haben, vor ihnen zu fliehen!
Die meisten Hunde werden, wie wir selbst auch, noch nicht viel Erfahrung mit dem wilden Leben haben. Wir sind allerlei unbekannten gefahren ausgesetzt, aber wir lernen mit jedem Tag.
Wieso haben wir dieses Rudel gegründet? Weil die Gemeinschaft uns stark macht und Vorteile für alle bietet, weil jeder etwas gut kann, aber auch seine Schwächen hat, und die verschiedenen Rudelmitglieder sich so ergänzen. Gemeinsam sind wir stark, das Rudel bietet uns Schutz, Sicherheit und Geborgenheit.
Versteht ihr, was ich meine? Nun dachte ich mir, dass doch viele einzelne Hunde im Wald umherstreunen, verwirrt, verängstigt und planlos. Wäre es nicht viel besser, wenn all diese Hunde sich zusammentun würden?
Meine Idee ist, aus unserem kleinen Rudel ein großes zu machen. Wir gewinnen täglich an gemeinsamer Erfahrung. Wenn wir auf fremde Hunde stoßen, können wir ihnen helfen, mit dem neuen Leben klarzukommen, und sie in unser Rudel einladen. Alle gemeinsam könnten wir ein richtiges, starkes Rudel bieten. Wir hätten eine Chance gegen die Menschen, sollten sie uns hierher verfolgen.
Was wichtig für uns ist, egal, ob ihr den Vorschlag annehmt oder nicht, ist, dass wir dieses Gebiet verlassen und uns sichereres Terrain suchen, etwas weiter fort von den Menschen. Ich habe ein Gefühl in mir, in welche Richtung wir gehen sollten, aber ob wir dem folgen, ist eure Sache.
Was ebenfalls gerade für ein großes, aber auch für ein Rudel allgemein wichtig wäre, wäre ein Rudelführer. Finley, bislang hast du die Leitung zu übernehmen versucht ...
"
Etana schluckte kurz. Sie musste es Finley irgendwie beibringen, dass sie ihn nicht für geeignet hielt, ein Rudel zu führen und in eine gute Zukunft zu führen ...
Stumm seufzte die Rhodesian Ridgeback Hündin. "Bitte nimm das jetzt nicht persönlich, aber ... ich denke nicht, dass du der Richtige wärst, das Rudel auf Dauer zu leiten.
Ich will dir deinen Platz nicht streitig machen, aber ich denke, dass es besser wäre, wenn ich das Rudel führen würde.
Ich behaupte nicht, dass ich die perfekte Rudelführerin wäre. Wenn sich irgendwann ein besserer Leithund zeigt, werde ich die Führung abtreten.
Bitte, überleg es dir. Ich finde es toll, was du für das Rudel getan hast und wie du dich engagierst. Ich will dir auch nicht wehtun, ich will nur das Beste für das Rudel! Mir wäre die Bildung eines großen Rudels und die Rettung anderer Hunde, die der Willkür der Menschen zufolge den halt verloren haben, sehr wichtig ...
" Plötzlich war sie etwas unsicher, versuchte das jedoch zu verbergen. Hoffentlich hatte sie Finley nicht verletzt!
"Also, was denkt ihr? Bitte seid ehrlich."
Nun war es raus, die Idee war ausgesprochen. Es gab kein Zurück mehr.



(wägt die Pros & Contras für Aslans Aufnahme ins Rudel ab; trifft die Entscheidung, ebenfalls dafür zu stimmen; wartet Aslans Reaktion ab)
(erklärt ihren Plan, ein großes, starkes Rudel zu bilden; gibt ihren Führungswunsch an, auch wenn sie Angst hat, Finley zu verletzen; wartet auf Reaktion)

_________________

Let them run, let them live,
But do not forget what we cannot forgive!

(Abgeänderter Auszug aus Deception aus dem Film The Lion King II)
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Finley

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 02, 2012 4:35 am

Nach seinen Schlussworten, hörte Finley abrupt auf mit dem Wedeln seiner Schweifrute. Sein Blick bewegte sich kaum. Finley starrte zwischen Etana und Aslan in den Wald und lies sich einige Fragen durch den Kopf gehen.
Wie wird unsere Reise weitergehen? Werden noch mehr zu unserem Rudel stoßen? Können wir jemals zu unseren Zweibeiner zurückkehren? Werde ich mich jemals hier wohl fühl können, ganz allein unter Artgenossen? Werden wir zu jeder Jahreszeit, alle ernähren können? Was passiert, wenn uns die Zweibeiner, auch noch den Wald, unsern Rückzugsort nehmen? War es die richtige Entscheidung, Azura zu verzeihen und Aslan aufzunehmen?
Viele Fragen schwirrten Finley durch seinen Kopf. Er bekam die Worte, die Azura zu Etana sagte, gar nicht mit, so tief war Finley in seinen Gedanken versunken, sogar das regnerische Wetter und die immer wieder kehrenden Windböhen, bemerkte Finley nicht.
Dann erhob sich Etanas Stimme. Wie ein Blitz stellten sich seine Ohren auf. Er lauschte sehr konzentriert Etanas Worte, da er wusste das ihre Worte sehr entscheidend für die Zukunft sind. Finley war sichtlich erfreut, dass Etana ebenfalls zustimmte, dass Aslan ins Rudel kommen dürfe. Seine Lefzen gingen nach oben, als ob er lächeln würde. Als Etana aber zu ihrem zweiten Anliegen kam, wirkte Finley etwas eingeschüchtert. Seine Rute klemmte er nervös zwischen die Beine, die Ohren fielen wieder und versteckten sich in seinem Fell und er schaute Etana an. Ich glaub, ich weiß jetzt, was gleich kommen wird... Nervös schaute Finley hin und her und leckte sich mehrmals kurz über die Schnauze. Finley schien erleichtert, als Etana anfing, von ihrem Plan eines großen Rudels zu sprechen. Er stimmte ihr mit zustimmenden Lauten zu. Doch dann kamen Worte die Finley schon erwartet hatte. "Ich denke nicht, dass du der Richtige wärst, das Rudel auf Dauer zu leiten" , diese Worte ließen Finley erstarren. Es schien ihm so als ob sein Herz für einige Momente stehen geblieben ist. Finley stand da und blickte Etana entsetzt an, dann schaute er in die Runde, um zu sehen, wie die andern zwei Hunde sich verhielten. Finley versuchte sich die Enttäuschung nicht anmerken zu lassen und erhob, sobald Etana fertig war mit Reden, schnell seine Stimme.
Ja, da hast du allerdings Recht, Etana, es wäre wirklich besser, wenn wir jemand anderes nehmen, der einfach besser geeignet ist als ich. Ich wollte eigentlich nie Rudelführer sein. Nur als wir drei zusammentrafen, dachte ich, da ich der einzige Rüde war, dass ich vorrübergehend die Leitung übernehmen. Ich bin damit einverstanden, dass ab diesem heutigen Tag, die Führung auf jemand anderes, wie du Etana, zum Beispiel, übertragen wird. Nach diesen Worten blickte er kurz Etana und die anderen zwei an, aber dann ging sein Blick zu Boden und er versank wieder in seinen Gedanken...

_________________

"Achtung Gefahr! Vorsicht!Wer ist das? Gib Obacht!Trau keinem! -
Misstrau'n ist gut, Mitleid ist böse, Lügen heißt Leben,Vertrauen heißt Tod.
Nichts fühlen, nicht zittern, eiskalt sein und wittern , was droht."
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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 02, 2012 9:06 am

Unruhig lauschte Azura dem Wind, hoffend, das das 2 Anliegen nicht so gefährlich ist, wie es in ihren Ohren klingen möge. Ob uns wohl irgendwer belauscht? Möglicherweiße bin ich auch paranoid, wer weiß....
Leise plätscherte der Regen nieder, während sich Azura leise auf den Boden bequem machte. Das zweite Anliegen. Unruhig blickte sie zwischen ihren Pfoten hin und her, bevor sie ihren Blick auf Etana richtete. "Größteres Rudel....... Gemeinschaft.....die Menschen...." Ein ganzer Vortrag. Viel zu viel für Azura. Noch größter? Mehr als wir? Ich meine, ja, es gibt schon mehr Hunde, aber ich weiß nicht wirklich wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Ich könnte mich natürlich öfters etwas... nein, lieber nicht. Aber wohin will sie? Mich würde ja das Gebirge interessieren, aber nunja... wer weiß wohin sie hin will? Mir wärs aber erstmal lieber Unterschlupf vor dem Regen zu suchen... wer weiß schon wann mal ein Gewitter anfängt.... was die Menschen wohl gerade tun? Sie warf einen kurzen Blick zu Aslan rüber. Was ebenfalls gerade für ein großes, aber auch für ein Rudel allgemein wichtig wäre, wäre ein Rudelführer. Finley, bislang hast du die Leitung zu übernehmen versucht ..." Man hörte schon worauf sie aus wollte. Sie bezweifelte, dass sie Aslan nehmen würde, und jemand weiteren gibt es hier noch nicht. Schweigsam musterte sie Etana. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Ich schweig einfach, dann muss ich nicht befürchten, etwas falsches gesagt zu haben. Schnell, nachdem sie lange Zeit geschwiegen und auf die anderen Antworten abgewartet hat wechselte sie das Thema: "Wollen wir uns nicht erstmal einen Unterschlupf suchen? Wer weiß, ob wohl ein Gewitter oder gar ein Sturm aufzieht Rasch schaute sie in den mit dunklen Wolken verdunkelten Himmel.


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Hätt ich einen Wunsch frei, dann wärst dass du ♥️
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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 03, 2012 6:20 am

Eigentlich war es schon so gut wie entschieden gewesen.
Nachdem Finley und Azura beide schon deutlich ihre Zustimmung zum Ausdruck gebracht hatten, konnte Etana zwar gegen sie halten, aber Aslan würde trotzdem ins Rudel aufgenommen werden. Selbst wenn Etana die selbstbewussteste Hündin im Rudel war und die, die offensichtlich den meisten Einfluss hatte. Dennoch atmete Aslan unwillkürlich erleichtert aus, als Etana nach langem Überlegen schließlich auf ihn zutrat und ihre Zustimmung verkündete – anscheinend hatten keine persönlichen Gefühle ihre Entscheidung beeinflusst, sondern nur das Denken zum Wohl des Rudels. Es war sozusagen seine offizielle Aufnahme ins Rudel. Denken zum Wohl des Rudels...und wenn sie sich alle irren? Wenn ich dem Rudel nun nichts geben kann? Da waren sie wieder, die Selbstverachtungsgefühle. Sie flüsterten in sein Ohr, als führten sie ein Eigenleben, und überzeugten ihn davon, dass er nichts wert war. Nur ein nutzloser alter Hochstapler von einem Hund.

An sich fand es Aslan nicht schlecht, dass er selbstkritisch denken konnte – das bewahrte ihn davor, sich zu überschätzen wie manche andere Hunde. Das Dumme war, dass er sich, wenn er nicht gerade sehr gut gelaunt war, bei jedem Schritt all seine Fehler ins Gedächtnis rief. So wie jetzt. Und das Dumme war, dass er dabei vermutlich Recht hatte. Sie werden mich nicht verstoßen, auch wenn sie merken, dass ich ihnen nicht wirklich helfen kann...aber es wird eine Schande für mich sein. Ich kann vielleicht ein bisschen bei der Jagd helfen und beim Bewachen des Schlafplatzes, beim Kämpfen kann ich ihnen sogar etwas beibringen, aber mehr auch nicht. Und meine Ratschläge wären hier verschwendet – ich bin auch nicht viel klüger als Etana. Alte Hunde gelten anscheinend als weise, aber ich hätte doppelt so lange leben müssen, um halbwegs weise zu werden...

Er verdrängte seine Sorgen. Positiv denken. In seinem Fall hieß das wohl: Denk an das, was du für deine neuen Gefährten tun kannst und was sie für dich tun können. Es war auf jeden Fall besser, dass er auf seine alten Tage nicht allein durch einen ihm gänzlich unbekannten Ort streifte, und zumindest Azura schien nicht nur Gefallen an seinen Fähigkeiten für das Rudel zu finden, sondern auch an ihm selbst – an Aslan als Person, oder besser als Hund. Es war toll, dass er jetzt tatsächlich ein Rudel gefunden hatte. Das war ein Schritt näher an seine langjährigen Überlegungen, wie es wohl wäre, zu leben wie die Wölfe. Aslan erinnerte sich noch gut an seine Kämpfe mit Wölfen. Es waren nur Zwei in seinem ganzen Leben gewesen, aber nie hatte er zähere Kämpfer oder klügere Stragegiker kennengelernt. Schon als Welpe hatte er sich manchmal gewünscht, so frei zu leben wie ein Wolf, aber ohne einsam zu sein. Jetzt hatte er das anscheinend geschafft. Freudig erwiderte Aslan Etanas Schwanzwedeln und fegte mit seiner buschigen Rute ein paar Mal über die regennasse Erde. Er sagte nichts, denn in Etanas Augen lag eine Ungeduld, die ihm zu verstehen gab, dass sie noch etwas sagen wollte.
[…]

Aslan hatte Etanas „Rede“ mit wachsender Verblüffung gelauscht. Ihre Idee...es war so ungefähr das, was er sich lange erträumt hatte. Im Rudel leben. Sich gegen die Menschen wehren. Freiheit. Und doch war er nicht ganz überzeugt, oder besser: Er fühlte sich überrumpelt. Viele ihrer Beweggründe waren wahr, aber die Idee hatte einige entscheidende Haken. Sie konnte glanzvoll gelingen oder kläglich scheitern. Aber er konnte verstehen, dass das, was Etana vorschlug, dass Naheliegendste war, wenn man den Menschen Widerworte geben wollte – wenn. Aber Aslan hatte genug Erfahrungen mit der Grausamkeit der Menschen gemacht. Sie hatten keine Skrupel, die schlimmsten Verbrechen an den Hunden auszuüben, mit der Entschuldigung „Es sind doch nur Tiere“. Wenn sie herausfanden, dass sich ein großes Rudel bildete, würden sie es vernichten. Restlos. Und ein großes Rudel hinterließ viel mehr Spuren als ein Kleines und fand auch nicht so leicht genug Beute.

Und trotzdem liegt Wahrheit in Etanas Worten...wir sollten uns zusammenschließen, um uns gegenseitig zu beschützen. Aslan spreizte die Zehen an seinen Vorderpfoten, sodass seine Krallen durch das Moos drangen und in das schlammige Erdreich einsanken. Aber selbst wenn wir es versuchen, können wir uns nicht gegenseitig beschützen. Wenn wir uns zu einem Rudel aus etwa vierzehn Hunden zusammenschließen, rücken die Menschen mit mindestens Achtundzwanzig ausgebildeten Kampfhunden und ihren Gewehren los, um uns alle zu töten. Und sie werden mit absoluter Sicherheit mitbekommen, was hier im Wald passiert. Sein Blick fiel auf Azura und Finley, um herauszufinden, was sie darüber dachten. Finley gab leise, zustimmende Laute von sich, während Azura vorerst schwieg. In Azuras Miene las er nichts, aber Finley wirkte seltsam...nervös? Warum das? Bis jetzt war er Aslan vorgekommen wie ein lockerer, freundlicher Hund, der auf jeden zugeht. Aber vielleicht würde er sich in einem größeren Rudel unwohl fühlen...ich vermutlich auch. Und Azura kommt mir vor wie der Typ Hund, der lieber alleine oder mit wenigen Anderen zusammen ist statt mit einem großen Rudel. Aslan war so beschäftigt mit seinen eigenen Gedanken, dass er erst nicht mitbekam, dass Etana noch etwas sagen wollte. Anscheinend hatte sie ziemlich viele Ideen. Rasch schob der Leonberger alle Gedanken aus seinem Kopf und spitzte lauschend die Ohren.

Was denn....FINLEY?
Mal wieder fehlten Aslan bei Etanas Rede die Worte. Finley....Finley, der Anführer des Rudels? Das hätte er nie geahnt. Von Anfang an hatte sich Etana benommen wie die Anführerin, und auch wenn Aslan aus ihren Worten entnahm, dass es noch keinen „offiziellen“ Anführer gab, war sie auch das einflussreichste Rudelmitglied. Finley dagegen...dass er ein freundlicher Hund war, mit dem man gut reden konnte, hatte Aslan sofort gemerkt. Aber er hatte auch gemerkt, dass Finleys Selbstbewusstsein und sein natürliches Misstrauen gegenüber Fremden nicht gerade hoch waren. Ein Anführer musste kritisch sein. Er musste wissen, dass nicht jeder Hund so vertrauenswürdig war, wie man es als Haushund oft dachte. Etana hatte wohl Recht, wenn sie meinte, sie wäre eine bessere Rudelführerin als Finley. Und ihre Körpergröße spielte bei der Angelegenheit auch keine kleine Rolle.

Aslans Blick huschte von Finley zu Etana. Die Rhodesian-Ridgeback-Hündin wirkte peinlich berührt und unsicher – vermutlich war sie sich nicht sicher, wie Finley die Nachricht aufnehmen würde. Finley dagegen machte einen entsetzten Eindruck. Sein Blick wanderte von einem zum Anderen. Als Aslan seinen Blick auffing, klopfte er ein paar Mal ermutigend mit dem Schwanz auf den Boden – er wusste nicht, warum er das tat, aber es erschien ihm nötig. Offenbar war Finley das mit dem Rudelführer wichtig gewesen...und Aslan verstand auch, wieso. Es war die Chance des kleinen, wuscheligen Rüden gewesen, sich zu beweisen, den anderen zu zeigen, dass in ihm mehr steckte, als man vielleicht denken würde. Und dass Finley Verantwortung zu übernehmen wusste und seine Pflicht sehr ernst nehmen würde, machte ihn zu einem möglichen guten Rudelführer. Kurz fragte Aslan sich, ob es nicht etwas anmaßend von Etana war, jetzt schon Anspruch auf das Amt eines Rudelführers zu stellen, statt die Zeit dieses Problem klären zu lassen. Aber dann dachte er: Wenn hier jemand anmaßend ist, dann bin ich das, der solche herablassende Gedanken wagt, obwohl ich seit wenigen Sekunden erst zum Rudel gehöre.

Als Finley sprach, gab er Etana Recht – was blieb ihm auch anderes übrig? Aslan hörte ihm nicht sonderlich gut zu, denn er begriff den ungefähren Sinn der Worte und das reichte ihm. In dem riesigen Leonberger kämpften seltsame Gedanken gegeneinander, Gedanken, von denen er nicht einmal gewusst hatte, dass sie in seinem Kopf waren. Irgendetwas in ihm drängte ihn dazu, Partei für Finley zu ergreifen – war es Mitleid oder seine Abneigung gegenüber Etana? – und der Rest von ihm versuchte energisch, ihn dazu zu bewegen, Etana zuzustimmen. Schließlich brummte Aslan, gereizt von sich selbst, zog die Beine an den Körper und setzte sich vorsichtig auf. Seine Gelenke schmerzten, aber der Schmerz war schwach genug, um so zu tun, als gäbe es ihn nicht. Dennoch hielt Aslan die Beine steif und bewegte sich langsam und bedacht, fast hinkend, während er auf Etana und Finley zuging. Ehe er sich selbst davon abbringen konnte, begann er zu sprechen: “Also... Ich denke nicht, dass ich als so neues Mitglied sonderlich viel zu der Sache zu sagen habe, aber...ich denke, wer der geeignete Rudelführer ist, muss sich erst noch zeigen. Ich muss zwar Etana Recht geben, dass sie den besseren Rudelführer abgibt, aber ich finde, Finley hat auch Qualitäten. Solange wir noch so wenige sind wie jetzt, sollten wir abwarten.“ Kurze, verlegene Pause. “Natürlich will ich niemandem etwas befehlen.“ Aslan fragte sich, ob es klug wäre, seine Meinung zu dem Plan mit dem großen Rudel auch zum Besten zu geben, und entschied sich schließlich für Ja. “Was das große Rudel angeht: Es kann genauso leicht funktionieren wie schiefgehen. Ich für meinen Teil bin nicht dagegen, denn es stimmt, dass ein großes Rudel stärker ist als ein Kleines...“ Erneute Pause, sollte er seine Zweifel zum Besten geben? Ja.
“Ich glaube aber nicht, dass es uns gelingen wird, den Menschen zu entkommen. Sie sind grausam, aber sie sind nicht dumm...und ein großes Rudel hinterlässt mehr Spuren als ein Kleines. Sie werden uns leichter finden und wenn sie herausfinden, was wir machen, werden sie uns alle vernichten wollen. Das wollen sie ja eh schon, aber ein großes Rudel stellt eine Bedrohung für sie dar und diese Bedrohung wollen sie ausmerzen...und selbst wenn wir zwanzig Hunde wären, kämen die Menschen einfach mit vierzig Kampfhunden und Gewehren, und wir hätten ihnen nichts entgegen zu setzen. Das nächste Problem wäre, einen Unterschlupf und genug Nahrung für viele Hunde zu finden. Viele werden sich in der Wildnis nicht zurechtfinden. Außerdem“, er zögerte kurz, “Außerdem weiß ich nicht, ob wir sehr viele Hunde finden, die sich uns wirklich anschließen wollen...wie gesagt, es kann sehr leicht sehr katastrophal schiefgehen, aber es kann auch sehr leicht sehr gut gelingen.“ Das hängt vom guten Willen des Schicksals ab, fügte er in Gedanken hinzu.

[ freut sich über seine Aufnahme ins Rudel, zweifelt aber daran, ob er nützlich ist | lauscht Etana | überrumpelt | lauscht Etanas Meinung über den Rudelführer | noch überrumpelter Wink | sagt seine Meinung über das Ganze ]
(Tut mir Leid. Es ging nicht kürzer^^ Und sorry Azura, dass ich deinen Post nicht miteinbeziehe, aber sonst müsste ich übermorgen posten und bis dahin hätten die Anderen schon geantwortet, d. h. Ich käme nicht mehr mit Wink )

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Etana
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 03, 2012 12:26 pm


Etana war zwar froh, ihren Plan endlich mit den anderen geteilt zu haben, dennoch fühlte sie sich elend. Es war fast so schlimm gekommen, wie sie befürchtet hatte. Finley hatte nichts der gleichen gesagt, aber seine Mimik und Körpersprache hatten umso lauter geschrien: Sie hatte ihn sehr verletzt, genau das Gegenteil von dem, was sie bezweckt hatte. Ihre Rute sank herab.
'Finley ... ich möchte, dass du weißt, dass es nicht gegen dich geht.', dachte sie bekümmert, wusste ihre Gedanken aber nicht gleich in Worte zu fassen. Stattdessen beobachtete sie Azuras Reaktion.
Die Hündin wirkte unruhig, der Blick in ihren Augen deutete an, wie sehr die Gedanken in ihrem Kopf umherwirbelten. Sie schien mit den Tagesgeschehnissen überlastet zu sein, was auch nicht weiter verwunderlich war. Dennoch sprach sie etwas wichtiges an, als sie endlich antwortete. Auch Etana hob den Kopf gen Himmel und musterte die dunklen, sich drohend zusammenballenden Wolken.
Aslan hatte am längsten geschwiegen. Er schien in Gedanken versunken, gleichzeitig sah er aber aus, als würde er einen inneren Kampf ausfechten. Verschiedene Emotionen zeichneten sich nacheinander hinter seinem Blick ab, während die Sekunden sich in die Länge zogen.
Als der Leonberger Rüde endlich zu einer Antwort anhob, fiel Etana ein kleiner Stein vom Herzen. Keiner hatte von vornherein vehement protestiert oder sich ihr gegenüber feindlich verhalten. Sie würde also auch die letzte Reaktion ertragen können, ohne das Rudel sofort wieder zerbrechen zu sehen - zumindest hoffe sie das.
Sorgsam lauschte die Rhodesian Ridgeback Hündin den Worten des alten Artgenossen. Je länger er sprach, desto mehr Ruhe kehrte in ihr ein. Sie konnte die Problematik nun mit mehr Abstand beachten und ihre Gefühle gerade so weit außenvor lassen, dass nicht mehr sie ihr Handeln bestimmten, sondern ihre Vernunft und ihr Verstand.
Bedächtig nickte Etana. "Du sprichst wahre Worte, Aslan.", sagte sie ruhig. Nun fand sie endlich die Worte, die sie vorher verzweifelt gesucht hatte.
"Ich möchte bitte zuallererst etwas klarstellen. Finley, bitte glaube mir: Als ich sagte, dass ich für die Rudelleitung geeigneter wäre als du, war das in keinster Weise gegen dich gemeint! Ich will dir die Rudelführung nicht wegschnappen und dauerhaft für mich beanspruchen, ich will nur solange das beste für das Rudel geben, bis jemand zu uns stößt, der geeigneter dazu ist als ich!
Ich wollte dich nicht kränken, wirklich nicht! Es ist nun einmal so, dass jeder Hund seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Vom Charakter her bist du nicht der Typ Hund, der ein Rudel in festen Pfoten hält, klare Ziele absteckt und Strenge walten lässt. Das kann ich mir bei dir einfach nicht vorstellen. Wenn ich aber an die Geschichten von Wolfsrudeln denke, die ich gehört habe, denke ich bei dir sofort an das Tier im Rudel, das neben Leittier und Rangordnung für das Gleichgewicht sorgt - in dem es vermittelt. In den zwei Tagen, die wir jetzt zusammen unterwegs sind, hast du ununterbrochen versucht, es allen recht zu machen und Wege zu finden, mit denen jeder zufrieden ist. Auf so etwas muss auch ein Leithund achten, ja. Vielmehr noch erstrebt aber doch der Vermittler des Rudels diesen Ausgleich, zumindest meiner Meinung nach.
Ich will nur nicht, dass du enttäuscht bist oder denkst, ich würde nichts von dir halten. Das ist nämlich absolut nicht wahr, Finley, in den zwei Tagen bist du mir schon sehr ans Herz gewachsen.
" Ihre Worte waren aus tiefstem Herzen gekommen und dennoch mit Bedacht gewählt, um den Rüden zu besänftigen und die Lage zu entspannen.
Etana konzentrierte sich erneut auf Aslans Einwürfe zu ihrem gesamten Vorschlag. Es galt jetzt, ihre Idee in ein gutes Licht zu rücken, dabei aber realistisch zu bleiben und sorgfältig abzuwägen. "Natürlich kann der Versuch ebenso gut scheitern wie funktionieren, Aslan, da hast du Recht - aber sollten wir es nicht wenigstens versuchen? Wenn wir nichts wagen, werden wir auf jeden Fall scheitern, so haben wir wenigstens eine Chance.
Wir brauchen ein neues Lager, so viel steht fest. Nicht nur ein schnelles für jetzt, um Schutz vor dem Sturm zu finden, sondern auch ein langfristigeres. Und letzteres sollte weit weg von den Menschen liegen, aus eben den Gründen, die du schon genannt hast.
Aber weißt du was? Früher oder später werden sie sowieso kommen und uns suchen, davon bin ich überzeugt. Und dann sind wir einzeln oder in Kleingrüppchen verloren. Wenn wir aber alle zusamenarbeiten, können wir sie vielleicht, wenn auch nur ganz vielleicht, täuschen oder uns wehren. Die Chance ist minimal, ich weiß, aber es ist besser als nichts! Zumindest mit Kampfhunden werden sie nicht kommen, da bin ich sicher. Ich habe von den anderen Hunden bei mir in der Stadt gehört, was sie unseren Artgenossen angetan haben. Diejenigen, die als Kampfhund eingetragen waren in den Tierpässen und irgendwelchen Karteien oder so, haben sie als erstes getötet.
Wenn wir uns dafür entscheiden, meiner Idee zu folgen, würden wir in Richtung des Gebirges ziehen, von dem Azura berichtet hat. Damit kämen wir weg von den Menschen. Wenn uns dann unterwegs Hunde begegnen, könnten wir ihnen unser Angebot unterbreiten. Du hast Recht, sicher wird es nicht jeder Hund annehmen, aber diehenigen, die ein Rudel suchen, erhalten so eine Chance - eine Chance, wie du sie heute auch erhalten hast. Du suchtest doch auch nach einem Rudel, wer sagt denn, dass du damit der Einzige warst?
"
Die Worte der Hündin waren ruhig gewesen, ein wenig sanft, nicht anstachelnd und aufheizend. Sie wollte den Rüden nicht ärgern, sondern wirklich nachdenklich stimmen und versuchen, ihm ihre Sichtweise zu verdeutlichen.
"Was du zum Thema Spuren sagtest, habe ich noch nicht bedacht, das gebe ich ganz offen zu. Aber es gibt Wege, Spuren zu verwischen. Gerade im Gebirge sind Pfotenabdrücke leicht zu verbergen, ohne eigene Hunde sind unsere Geruchsspuren für sie nutzlos, und im dichten Wald finden sie uns so schnell nicht. Wir müssen selbstverständlich mit Köpfchen vorgehen. Wenn wir losrennen und eine Herde Wild auslöschen, um das Rudel zu ernähren, so es denn entstehen sollte, würden sie uns sofort auf die Schliche kommen. Wenn wir aber genug Rudelmitglieder würden, um zwei kleine Jagdtruppen loszuschicken, könnten diese in komplett verschiedenen Bereichen jagen gehen und die Aufmerksamkeit so nicht wie ein Leuchtfeuer auf uns lenken."
Kurz überlegte die Hündin, ob sie etwas in ihrer Argumentation vergessen hatte, dann betonte sie abschließend noch einmal: "Ich find, einen Versuch ist es wert. Wir können dabei nicht verlieren, sondern nur gewinnen. Es steht unseren grundlegenden Bedürfnissen nach Schutz vor Naturgewalten und den Menschen und der Entfernung zu letzteren nicht im Wege, es spricht also meiner Meinung nach nichts dagegen.
Also, was denkst du, Aslan? Was denkt ihr alle?
"



(ist verzweifelt, weil sie Finley verletzt hat; bemerkt Azuras Unruhe und ist wie sie wegen des Wetters besorgt; lauscht Aslan und wird immer ruhiger; erklärt ruhig und sachlich ihren Standpunkt und die Vorteile für die Gruppe; wartet auf die Reaktionen)

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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Okt 06, 2012 3:15 am

Dass ein einzelner Hund so viel auf einmal sagen konnte, ohne dass auch nur ein einziges Wort überflüssig wäre, hatte Aslan nicht gewusst. Er selbst war normalerweise kein großer Redner, sagte nur knapp seine Meinung und schwieg dann, ohne den Anderen seine Gedanken mitzuteilen. Diesmal, wurde ihm klar, diesmal hatte er es genau andersherum gemacht: Er hatte Etana und den Anderen seine Gedanken mitgeteilt, ohne seine Meinung zu der Sache zu sagen. Das merkte er erst, als Etana ihre Vision gegen ihn verteidigte und seine Argumente . Wie peinlich...vielleicht werden alte Hunde ja doch manchmal komisch im Kopf? Aslan schüttelte seine goldfarbene Mähne, die sein Herrchen scherzhaft „Löwenmähne“ genannt hatte, als sie noch zusammen waren.

Seufzend warf Aslan einen Blick zum Himmel und erinnerte sich jetzt wieder, irgendetwas von Azura gehört zu haben, das sich auf das Wetter bezog. Er hatte kaum darauf geachtet, weil er in Gedanken versunken war, aber jetzt fand er, dass Azura wohl Recht hatte. Die Sturmwolken türmten sich düster am Himmel und machten den Eindruck, als wollten sie auf den Wald herabfallen und ihn zerquetschen. Es würde einen richtig heftigen Sturm geben. Na super.

Hast du als Welpe nicht davon geträumt, in der Wildnis Abenteuer zu erleben? Hast du als Kampfhund nicht davon geträumt, gegen etwas Anderes zu kämpfen als Artgenossen und etwas Spannenderes zu erleben als sich ständig wiederholende Kämpfe?, sagte Aslan im Stillen zu sich selbst. In seiner „Gedankenstimme“ klang bitterer Spott mit. Ha! Hier hast du dein Abenteuer. Und wie es aussah, eine ganze Menge Abenteuer. Dies war sein erster Tag im Wald, wenn man die schlaflose Nacht nicht mitzählte, und schon war er gefühlte Meilen gewandert, hatte ein Rudel gefunden, dass nun bald größer werden und hoch in die Wildnis ziehen würde, und würde bald einen Sturm miterleben. Das war ein bisschen viel des Guten für seine müden alten Pfoten, die wund waren vom Laufen. Er brauchte eine Pause. Aber zuerst musste er Etana seine Meinung über...

Ja, was war eigentlich seine Meinung? Damit, dass er Etanas Plan von dem neutralen Standpunkt eines Außenstehenden betrachtete und die Pros und Contras abwog, käme er nicht weiter, denn es gab genauso viele Pros wie Contras. Also musste er seinen persönlichen Vorteil mit einberechnen. Zwar hätte er tendenziell für „Ja“ gestimmt, aber wenn Etana ihn so fragte, wollte er ihr eine absolut ehrliche, ernst gemeinte Antwort geben können. Er selbst hielt sich nicht für einen Hund, der sich in einer größeren Gruppe Artgenossen wohlfühlte, genauso wenig wie Azura, aber die Idee lockte ihn dennoch an...und wenn es ihm gar nicht passte, könnte er sich ja immer noch zurück ziehen und das Rudel verlassen... “Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, ich hätte etwas dagegen. Ich wollte nur zu bedenken geben, wie riskant das alles ist. Etana, deine Idee ist die Beste, die man jetzt haben könnte. Klar bin ich dabei.“

Fast genau in dem Augenblick, in dem er diese Worte gesagt hatte, begann er zu zweifeln.
Auf das, was Etana im Einzelnen gesagt hatte, hatte er gar nicht genau geachtet. Aber jetzt rief er sich jedes ihrer Worte noch einmal genau ins Gedächtnis und spürte, wie ein kleiner Dorn der Furcht in seine Eingeweide stach. Das Gebirge. Er war alt, und er war nicht mehr der Stärkste. Seine Wanderung hatte ihn mitgenommen, und der fallende Regen würde seinem Rheumatismus den Rest geben. Es konnte sehr gut sein, dass er, wenn er jetzt noch länger laufen musste, nur um dann an einen Ort zu kommen, an dem der harte Steinboden seine Pfotenballen aufscheuerte, an dem der Wind beißend kalt wehte und an dem harter, kalter Stein statt Gebüsche und Bäume ihn umgaben, krank werden würde. Und was wird aus einem alten, kranken Hund in der Wildnis?
Ein toter Hund. So einfach war das. Aslan schüttelte sich, sodass seine Ohren schlackerten, und versuchte die an ihm nagende Sorge loszuwerden. Er hatte in der Arena nichts und niemanden gefürchtet, warum sollte er es also jetzt tun? Ins Gebirge gehen war das Klügste, was ein Hund in diesen harten Zeiten tun konnte. Dort wären sie sicher vor Menschen, und sicher gab es ein oder zwei Kiefernwälder, in denen es auch einen gemütlicheren Unterschlupf gab als in reinen Stinhöhlen. Mit einem tiefen Seufzen blickte der Leonberger zu Etana, dann zu Finley, dann zum Waldrand hinüber, und er fragte sich, ober noch etwas sagen sollte, schwieg dann aber. Er wollte niemanden mit seinen Problemen belasten. Aber dennoch hatte er etwas zu sagen.
“Vorhin...“ Aslan hoffte, dass er sich richtig erinnerte. “Vorhin hast du angedeutet, du hättest eine Ahnung, in welche Richtung wir gehen sollen. Meintest du damit das Gebirge oder etwas anderes?“

[ denkt über seine Meinung nach | antwortet und stimmt Etana zu | denkt wieder | fragt Etana etwas ]

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

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Finley

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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 07, 2012 1:56 am

Finley hörte Etana aufmerksam zu. Ihm waren die Worte unangenehm. Er wusste, dass es besser für das ganze Rudel war, dass er seinen Rang abgibt, aber er wollte auch nicht schwach wirken. Er wollte auf Etanas Worte keine Antwort so offen, im Beisein der andern geben also lenkte er vom Thema Rudelführung ab.
Ich denke als erstes sollten wir alle vier etwas essen. Wenn von jedem der Hunger gestillt ist sollten wir uns einen Übergangsschlafplatz suchen und Tag für Tag in Richtung Gebirge wandern. Die Menschen sind zu bequem um uns bis dort hin zu folgen. Hunde,die wir auf der Reise antreffen, könnten wir dann fragen, ob sie mit uns kommen wollen.
Entschlossen sah Finley in Richtung Gebirge.
Werden wir dort überhaupt einen Heimat finden? Wie lang wird die Reise dauern? Werden wir überhaupt als Rudel funktionieren?
Schon wieder schwirrten viele Fragen im Finleys Kopf herum. Kurz schaute er in die Hundereihen.
Und was sagt ihr zu meinem Vorschlag?
Ihre Blicke wirkten alle sehr nachdenklich. Nervös lief Finley, um die andern Hunde herum. Etana wirkte bedrückt.
Ich muss dringend mit ihr später nochmal unter vier Augen reden
Dachte er sich entschlossen und blieb dann vor Etana unterwürfig stehen.

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 07, 2012 6:10 am

Unsicherheit. Was sollte sie groß dazu sagen? Ihr war die ganze Sache nicht geheuer. Sie wusste, dass sie nicht wirklich gut mit Worten umgehen konnte. Sie war keine Überlebenskünstlerin. Keine wilde Kämpferin. Sie war nur ein Schoßhündchen. Eines, dass sich irgendwie aus dem Griff der Menschen winden konnte. Aber es war sicherlich weder Cleverness, noch Hinterlistigkeit oder sonstwas. Sie war einfach nur das Schoßhündchen, das dem Tod ins Auge blickte und die Kälte der Welt zu spüren bekam. Es gab zwar Hunde, die sie abwenden konnten, aber sie gehörte nicht dazu. All die Sachen, die sie falsch gemacht hat, wandten sich in ihren Kopf und drücken auf ihre Seele, während sie immer tiefer in sich versank und irgendwann so weit abgetrieben sein würde, dass sie nicht aus ihrer Welt holen konnte. Weder ihre Verbleibenden Erinnerungen, noch Freunde. Sie wusste nichtmal, was Freunde genau waren.

Azura zuckte kurz zusammen, als Etana und der Rest sich in ihren Augen zu rühren begann. Sie hoffte, sie hätten über nichts wichtiges gesprochen,da sie für ein paar Momente tief in sich versunken war und setze sich auf den Boden, der sie an die Kissen an ihr altes zuhause erinnerte, vorrausgesetzt es waren überhaupt Kissen. Die Regentropfen, die an ihren Fell runterglitten fühlten sich wie eine Art.. Erleichterung für sie an. Wie etwas, was sie schmerzlich vermisste, aber sie wusste nicht genau was. Im Moment fühlte sie sich nur wie ein verwirrtes Hündchen, dass anderen wie eine Marionette zuhört und ständig nur nickt. Kein Wort, nur whispern. Ständig das Zugestimme. Aber was bleibt ihr anderes übrig? Sicherlich würden die anderen, die ihre Meinung nicht vertreten verstoßen, weil sie gegen sie sprechen. Gegen ihren Willen, die sie aufsetzen um großes zu erreichen, und werden wütend, wenn nur 1 Stimme ihre ganze Brücke, die sie jahrelang versucht haben stabil zu machen zerstören. Sie würden vor Wut toben.

Es stimmt zwar, das es Finley jeden recht machen will aber... Sie seuftze leise und wiederholte leise whispernd die Worte, die sich in ihren Gedanken wiederspiegelnten. "Zwar ist Etana eine starke Person, aber es heißt noch lange nicht dass wir, selbt wenn wir einen geeigneteren Anführer haben, Wind und Wetter abwehren können. Wir können und nicht nur auf einen Hund verlassen, der die Worte verkündet, die uns durch den dunklen Pfad leiten. Selbst wenn es zwei währen, könnte diese wakelige Struktur uns immernoch in den Tod ziehen, uns in lauter stücke teilen oder uns gar wahnsinnig machen. Wir müssen zusammenhalten. Denn wenn sich einmal ein Funke ausbreitet, kann ihn selbst nicht der Stärkste Hund aufhalten und wird zusehen müssen, wie sich dieser Funke zu einem wilden Feuer ausbreitet, eines, das den Wald als ein Feuerwerk dastehen lässt. Eines, das selbst den See verschlingt. Eines, das alles Wild verjagt und den Wald in ein mit Asche überzogenes Land verwandelt, eines, der Abtrünnigen, der Verräter."

Sie wedelte ein paar mal mit der spitze hin und her und hielt wachsam ihre Ohren offen, hoffend, dass sie es nicht laut gesagt hätte.Schweigend lauschte sie weiterhin Etanas Worten und beobachtete abwechselnd die beiden Krieger, die mit in ihrem Zirkel standen. Natürlich werden sie uns eines Tages finden. Uns alle. Selbst wenn wir vorsichtig sind und unsere Spuren sorgsam vermissen, können wir uns nicht ewig vor ihnen verstecken. Sie werden uns finden. Werden uns einen nach den anderen auslöschen, bis die Nacht zu einem einzigen Blutbad wird, ständige Kanonenschüsse und das jaulen von unschuldigen Hunden. Sie werden nicht locker lassen. Die Jäger werden zum Gejagten, der König zum Gott. Sie werden alles darauf setzen. Wir kennen noch lange nicht all ihre Mittel. Wir werden Zeuge ihrer Macht, ihrer Arroganz und ihres Kampfgeistes. Die übrigen, die wiedereinmal fliehen konnten werden sich vor ihrer Macht verneigen, und müssen zuschauen wie andere gequält werden. Und was können wir dagegen tun? Nichts. Wir können nur zuschauen, hoffen, sterben. Vielleicht sind sie ja gerade im Wald? Vielleicht sterben ja gerade welche?

All die Gedanken, die in ihr rumkämpften machten sie müde. Sie wurde langsam hungrig und spürte auch einen kleinen Hauch von Durst. Wenn es noch stärker Regnen würde, würde das Festland überschwemmt werden. Mit Beute würde es dann ziemlich schlecht stehen, dass war ihr klar. Sie schweigte lange und lauschte den Worten der anderen. Ins Gebirge? Ich bin mir nichtmal sicher, ob es da überhaupt Wild gibt. Oder sicheres Terrain. Zwar würde dann mein Wunsch war werden, aber sicher war noch lange nichts. Sie denkte kurz nach. " Gibt es im Gebirge überhaupt sichere Orte? Orte, die von Wind und Wetter geschützt sind? Beute? Die Frage ist wohl eher, ob wir uns dort tarnen können. Ich denke, wir würden auffallen wie ein Blitz im Nachthimmel, wenn uns jemand dort oben rumlaufen sehen würde. Ich weiß zwar nicht, wie gut und weit Menschen sehen können, aber ich weiß auch nicht ob sie auf dem Gebirge klarkommen würden. Einerseits ist es sicherlich nicht leicht, es zu überqueren, andererseits könnten sie uns sicherlich schwerer verfolgen.

Sie hörte Finleys Worte "Andererseits könnten wir und auch an dem Wild, das hier ist für die Reise stärken. Wer weiß wie lange es dauern wird? Eine Tagesreise? Vielleicht sogar mehrere? Wir könnten uns es nicht leisten, erschöpft den Hang hinaufzuklettern und dann vor erschöpfung runterzustürzen. Wir sollten uns wenn dann auch noch ausruhen, vorrausgesetzt, ihr stimmt zu. Und was die Idee mit dem Rekutieren angeht: Ich weiß es nicht. Alles, wobei ich mir sicher bin ist dass wir uns stärken sollen, aber gleich noch mehr einladen? Es ist meiner Meinung nach zu still im Wald, aber nungut, entscheidet ihr. Ich habe nichts groß dazu beizutragen. Fälls ich überhaupt etwas dazu beizutragen hab." Sie schüttelte kurz ihr Fell, bevor sie sich niederlegte und die anderen anschaute.


versinkt in sich hinein,denk nach,macht sich sorgen,whispert leise, äußert ihre Meinung


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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 07, 2012 7:10 am

Um Blizzard herum drehte sich alles. Langsam öffnete der Husky-Wolf-Mischling seine Augen und blinzelte ein paar Mal, ehe er scharf sah.
Wie lange hatte er hier gelegen? Waren es Tage, Wochen? Oder nur Stunden oder Minuten?
Er wusste es nicht.
Vorsichtig lies er den Kopf wieder auf den nassen Boden sinken. Es musste vor kurzem geregnet haben, jedenfalls war der Boden pitschnass und er hörte das leise tropfen von Wasser. Ansonsten war es still, zu still.
Blizzard schloss unwillkürlich wieder die Augen. Jeder Muskel an seinen Körper schmerzte, jede Sehne, jeder Knochen. Er spürte die brennenden Wunden kaum noch, und sein Mund war trocken und rau. Er verspürte nicht die geringste Lust, sich zu erheben. Und dennoch, so konnte er hier nicht liegen bleiben. Es war zu gefährlich...
Entschlossen zwang Blizzard sich, die Augen wieder aufzuschlagen und spannte seine Muskeln an. Mit zusammengebissenen Zähnen raffte er sich auf, und blieb schwankend stehen. Alles um ihn herum schien sich zu drehen. Alles. Erst nach einer Zeit lang hörte das drehen und wanken auf. Müde Augen schweiften umher. Hinter ihm waren die verkohlten Reste des Baumes zu erkennen. Auf den Boden hatten sich einige Pfützen gebildet. Nichts wies mehr auf den Kampf hin, der hier stattgefunden hatte. Die Wassermassen hatten das Blut weggewaschen und die Spuren vernichtet. Und niemand sonst war in der Nähe. Er war allein.
Ohne einen Laut von sich zu geben, machte Blizzard einen Schritt nach vorne. Etwa im selben Moment gaben seine Pfoten unter den Körper nach und ein gewaltiger Schmerz durchfuhr ihn. Unwillkürlich japste Blizzard nach Luft und zwang sich dennoch, wieder aufzustehen und weiter zu laufen. Einfach nur zu laufen, irgendwohin...
Der Kämpfer sah aus wie eine lebende Leiche. Die dunklen Augen waren leer und kalt, das dichte Fell war Blutverkrustet und die teilweise noch offenen Wunden sahen einfach nur widerlich aus. Das Monster war wieder da; Blizzard, das Monster!
Eine unendliche Leere schien Blizzard zu erfüllen, als er wie in Trance seinen Körper voran schleppte, sich weder um Weg noch um Widerstand kümmernd...
[...]
Mit jedem Schritt wurde er sicherer, der Nebel in seinem Kopf lichtete sich Stück für Stück. Schon bald war er wieder instande, aufmerksam zu allen Seiten zu schielen.


[wacht wieder auf | schleppt sich fort]
-ich hoffe, das ist so ok...

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by Aslan; danke Smile


Zuletzt von Blizzard am Di Okt 09, 2012 9:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 07, 2012 2:40 pm


Langsam sickerten die Worte der anderen Hunde in Etanas Kopf. 'Aslan dafür. Finley dafür. Azura skeptisch, aber sie überlässt uns die Entscheidung. Oh, wie unsicher diese Hündin ist, ich hoffe, das ändert sich! Aber dreimal ja und einmal egal ... mein Vorschlag ist angenommen!'
Die Rhodesian Ridgeback Hündin stockte einen Moment und wusste nicht, wie sie reagieren sollte. War das gerade tatsächlich geschehen? Hatte sie die drei anderen Mitglieder des Rudels überredet, ihrem Verstand und ihrem Gefühl zu folgen?
Etana hatte das Gefühl, dass das Kleinrudel gerade einen wichtigen Schritt getan, eine Grenze überschritten hatte. Aber was bedeutete das? Dass es kein Zurück mehr gab? Doch wenn ja - wovon gab es dann keine Wiederkehr mehr, was erwartete die Vier?
Energisch zwang die Hündin sich, das Gedankenchaos in ihrem Kopf zurückzudrängen und zu ihrer abwägenden, distanzierten Einschätzungsweise zurückzukehren. "Azura und Finley haben Recht", sprach sie ihre Überlegungen laut aus, "Der Sturm und das Nahrungsproblem haben erst einmal Vorrang, denn sie sind die drängensten Probleme. Ich muss gestehen, es gefällt mir nicht sehr ... aber was haltet ihr davon, diese Nacht doch noch hier zu bleiben? Genug Platz bietet die Höhle, und der Regen wäscht hoffentlich unsere Geruchsspuren fort. Gleich morgen früh könnten wir dann aufbrechen.
Damit bliebe nämlich nur noch das Problem der Jagd - und ich denke, als Kleinrudel sollten wir alle gemeinsam jagen gehen. Wir sind nur zu viert, um etwas Größeres zu jagen, ist das sehr wenig. Wenn wir aber jeder unsere Stärken einsetzen, sei es nun geistig oder körperlich, dann werden wir sicher Erfolg haben und uns heute nacht und morgen früh sättigen können.
" Sie bedachte jeden ihrer neuen Gefährten mit einem kurzen Blick. Sie hatte vorrangig an Aslan gedacht, weil er alt war und sie nicht sicher sein konnte, inwiweit er eingeschränkt sein würde, aber sie hatte ihm nicht zu nahe treten wollen. Außerdem stimmte es, was sie sagte: Im Team waren ihre Chancen größer, als wenn sie einzeln kopflos losstürmten. Ein Blick in den Himmel ließ sie noch anhängen: "Der Sturm kommt schnell näher. Ich würde gerne vor dem schlimmsten Gewitter zurück sein, was meint ihr?"
Abwartend blickte Etana in die Runde und wartete auf die Reaktionen. Gleichzeitig drängten sich ihr zwei Gedanken doch in den Kopf: Sie musste mit den dreien reden, mit jedem von ihnen, am dringensten mit Finley. Aber mit jedem einzeln. Vielleicht würde sich das auf dem Weg zur Jagd ergeben. 'Ja, hoffentlich.', flüstere es in Etana.


(ist kurz fassungslos, weil ihr Vorschlag angenommen wurde, dann etwas stolz; ahnt, dass diese Entscheidung wichtig war, aber nicht, weshalb genau; schlägt vor, eine weitere Nacht in der Höhle zu bleiben und vor dem schlimmsten Sturm gemeinsam jagen zu gehen; nimmt sich vor, mit jedem einzeln zu sprechen, um Konflikte aus der Welt zu schaffen)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 08, 2012 7:24 am

Jetzt sprach Finley wieder. Aslan trat zurück, bis er wieder neben Azura war, und setzte sich. Er hoffte nur, das Kleinrudel hatte nicht vor, heute noch in das Gebirge zu ziehen, denn wäre es so, würde Aslan entweder auf halbem Weg zurückbleiben müssen, um sich auszuruhen, oder er würde irgendwann einfach umkippen. Ein Hund kann nicht ewig wandern, und wenn dieser Hund auch noch so alt ist, wie Aslan es war, grenzt das an Selbstmord. Eine leichte Nervosität kniff Aslan in die Eingeweide, und egal, wie oft er sie beiseite schob, sie ließ sich nicht abwimmeln. Schließlich konzentrierte sich der große Leonberger auf Finleys Worte und beruhigte sich selbst, indem er sich sagte, er könne ja immer noch hier bleiben und dem Rudel dann am nächsten Tag folgen, wenn er wirklich nicht mehr konnte.

Zu Aslans Überraschung sagte der wuschelige Rüde nichts über die Sache mit dem Rudelführer, sondern schlug vor, sich erst auszuruhen und etwas zu essen. Halleluja, Hundegott sei mit ihm! Kann er Gedanken lesen? Aslans Rute zuckte leicht, wie die einer Katze, die sich an ihre Beute anpirscht, aber er beherrschte sich und wedelte nicht damit. Das zu tun, wäre eine Bekundung von Schwäche, zu der er bei allem Vertrauen dennoch nicht bereit war. Stattdessen warf er Finley einen anerkennenden Blick zu, um seine Zustimmung deutlich zu machen. Er wollte nicht schon wieder etwas sagen, sondern erst die Anderen reden lassen und sein Schicksal dann nehmen, wie es kam. Außerdem hatte er genug gezweifelt. Wenn ihm jetzt ein Satz über die Lippen kommen würde wie “...ich glaube nicht, dass die Menschen träge sind, und selbst wenn, hassen sie uns zu sehr, um uns am Leben zu lassen...“ würden wie Anderen wohl nichts sagen, aber Aslan wusste, dass ihnen seine vorlauten Kommentare nicht gefallen würden.

Finley hatte begonnen, um die Anderen herumzulaufen. Soweit Aslan das mitverfolgen konnte, wenn der kleinere Rüde in seinem Blickfeld auftauchte, wirkte Finley nervös, aber er strahlte eine Entschlossenheit aus, die der Etanas ähnlich war. Schließlich blieb Finley vor Etana stehen und seine Körperhaltung drückte Unterwürfigkeit aus: Gesenkte Rute, aufmerksam aufgestellte Ohren, leicht gesenkter Kopf. Aslan seufzte in sich hinein. Jetzt hing es von Etana und Azura ab, was das Rudel tat. Er blickte von einer Hündin zur anderen und fragte sich, wer zuerst sprechen würde. Azura murmelte etwas, so leise, dass Aslans altersschwache Ohren nicht einmal mehr Wortfetzen aufschnappen konnten. Etana wirkte angespannt. Zu Aslans Überraschung war es Azura, die sich bis jetzt eher zurückgehalten hatte. Sie machte einen schwermütigen Eindruck, wie ein Hund, der an vergangene Zeiten denkt, die nie wieder sein werden. Es ist wirklich seltsam. In gewisser Weiße sind ich und Azura uns ähnlich, aber gleichzeitig sind wir so verschieden, wie zwei Hunde nur sein können.

Noch überraschter war Aslan, dass Azura tatsächlich ihre Zweifel laut zum Ausdruck brachte. Auch ihre Worte waren wahr und noch ein Grund mehr, sich Sorgen zu machen, aber allmählich begriff der Leonberger, dass Zweifeln und Murren einen nicht weiterbrachte. Aslan war noch nie im Gebirge gewesen. Er hatte nur die weit entfernten Bergspitzen gesehen. Meistens lag dort Schnee. Es wirkte wirklich nicht wie der perfekte Ort für ein Rudel Hunde. Aber es war die einzige Möglichkeit, um von den Menschen in Ruhe gelassen zu werden. Und wenn wir einfach noch weiter wandern würden? Wenn wir das Gebirge überqueren und in den Wäldern auf der anderen Seite in Frieden leben würden? Es müsste gehen... Aber Aslan sprach den Gedanken nicht laut aus, aus Angst, sich lächerlich zu machen. Erst einmal wartete er auf Etanas Erwiderung. Als einfaches Rudelmitglied konnte und sollte er Azuras Worte ja nicht beurteilen.

Und dann Etanas Worten...zuerst lauschte er ihr, ohne sich davon allzu berührt zu fühlen, und seine Gedanken blieben weiterhin träge und kühl. Etana erwähnte den Sturm und das Nahrungsproblem. Und dann sprach sie davon, die Nacht in der Höhle zu verbringen. Bei diesen Worten glomm ein kleiner Hoffnungsfunke in Aslan empor, denn er glaubte wirklich nicht, dass er es schaffen würde, eine ganze Nacht weiter zu wandern. Er brauchte dringend Ruhe. Etanas Worte bewiesen nicht nur, dass die Rhodesian Ridgeback Hündin gut planen konnte, sondern auch, dass sie ein Einfühlungsvermögen besaß, das Aslan tatsächlich an eine Rudelführerin erinnerte. Er verlagerte sein Gewicht auf die andere Seite und sein Schwanz schwang leicht hin und her.

Auch ihre nächsten Worte begrüßte Aslan zunächst mit einem Schwanzwedeln. Er hatte tatsächlich Hunger, was bei seinem leeren Magen auch kein Wunder war. Zwar hatte er sich bei den Hundekämpfen daran gewöhnt, rohes Fleisch oder manchmal sogar Küchenabfälle und andere unmögliche Dinge vorgesetzt zu bekommen, aber zum ersten Mal in freier Wildbahn das Fleisch eines freien Tieres zu fressen, war etwas Besonderes. Und dann war da noch etwas – seine erste Jagd mit dem neuen Rudel. Eine Rudeljagd, so, wie es die Wolfsrudel tun. Das kam Aslans langen Wunschträumen so nahe, dass es ihm einen Energieschub versetzte, der seine schmerzenden Gelenke und wunden Pfoten mit jugendlichem Elan tränkte. Sein Herz schlug schneller. So alt wie er war, würde er tatsächlich noch eine richtige Jagd erleben...Schon begann seine Nase zu zucken, seine Muskeln spannten sich sprungbereit und seine Ohren stellten sich auf, auf der Suche nach Beute.
Aber kurz darauf war ihm seine kindliche Aufregung schon peinlich. Pff. Was für ein wertvolles Rudelmitglied bin ich schon – ein alter Hund, der sich benimmt wie ein Welpe? Das, was ein alter Hund dem Rudel geben kann, ist Weisheit, und die fehlt mir offenbar. Dennoch brannte die Aufregung in Aslans Gliedern, und er dachte, dass die Jagd ein guter Ersatz für den Kampf war: Bei beidem musste man hochkonzentriert sein, seine Fähigkeiten lohnend einsetzen und bei beiden brachte Erfahrung und harte Arbeit mehr als Glück allein.

Etanas Vorschlag lautete also, jetzt gleich jagen zu gehen. Aslan war sich erst nicht sicher, ob er das verkraften konnte, aber so vorteilhaft, wie Etana die Dinge im Voraus plante, würde sie ihm bei der Jagd vermutlich eine schonende Rolle geben. Er warf einen Blick zu Azura und zu Finley und fragte sich, ob es vermessen wäre, seine Meinung einfach so zu äußern. “Ich finde den Vorschlag gut. Aber wir sollten uns vielleicht beeilen, wenn wir noch Beute finden wollen, denn der Sturm kommt schnell näher und soviel ich weiß, fürchten alle Tiere Blitz und Donner.“ Aslans Stimme klang nicht so unbeteiligt und distanziert wie vorher, sondern so, als habe er wirklich etwas zu sagen. Die Jagd inspirierte ihn, fast mehr noch als der Traum eines großen Rudels. “Aber vielleicht sollten wir uns erst einmal besprechen...welches Tier wir jagen und wie wir dabei vorgehen.“

[ setzt sich wieder neben Azura und lauscht den Worten der anderen Hunde | hofft, dass Finleys und Azuras Vorschlag, erst einmal auszuruhen, angenommen wird | aufgeregt wegen der bevorstehenden Jagd | „bändigt“ seine Gefühle | sagt seine Meinung | will sich erst mit den Anderen besprechen ]

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 12, 2012 5:05 am

Maya stolzierte vor sich hin. Mutigen Blickes drehte sie sich um als sie kutz etwas hörte,
als sie aber festellte das da nichts war lief sie weiter. Jaja heute kann man nie misstrauisch genug sein.
Dachte sich die Fähe. Wie automatisch trugen ihr Beine sie weiter.
Das erste mal nach langer zeit dachte die Hündin mal über ihre Rasse nach.
Hmm.... Husky....... mein alter Trainer sagte immer ich wäre kein Reiner Husky.....Pah!
Husky bleibt Husky
. Maya schaute sich um. Wo war sie? Und noch viel wichtiger Wo sollte sie hin? Ihre Pfoten brannten regelrecht.
Gerüche von vielen Hunden stiegen ihr in die Nase, aber Maya machte garkeine Anstalten in ihre Richtung zu gehen.
Wozu brauche ich andere wenn ich mich habe? Heut zutage kann man sowieso keinem mehr vertrauen! Dachte sie sich stur.
Maya hatte einfach zu viel durch gemacht als das sie noch viel Gutes in der Welt sehen könnte.
Äste und Blätter knarksten unter ihren Pfoten als sie plötzlich ruckartig stehen blieb.
Im Unglauben das das was sie sah realitet war blinzelte sie einpaar mal. War das möglich?
Ihre braunen Augen wurden größer. Blizzard der Rüde dem sie ihr Leben zu verdanken hatte stand villeicht ein paar Meter vor ihr.
Mayas ganzer Körper spannte sich ruckartig an. Mayas ganze Vergangenheit strümte noch einmal durch ihren Kopf.
Das war nicht möglich? Maya hätte nicht gedacht das sie ihn noch einmal widersehen würde.
Blizzard! Schoss es durch ihren Kopf. Mayas lange Krallen bohrten sich in die Erde.
Ihr Gesichts Ausdruck zeigte garnichts. Weder freude noch trauer.
Sie war einfach nur verwundert. Ein kalter Windzug durchsträubte ihr Fell.


(läuft weiter/ denkt nach/ begegnet Blizzard)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 12, 2012 7:29 am

Blizzard bemerkte die Huskyhündin erst, als diese wenige Meter vor ihm stand. Sein immernoch gläsernder Blick hob sich und starrte die Hündin eine Weile regungslos und ohne Gefühle an. Erst dann schien es ihm langsam zu dämmern. Wenige Atemzüge später verschwand der Nebel schlagartig aus seinem Blick. Ungewollt zuckte Blizzard zusammen und wich nach hinten aus. "Maya...", brachte er schließlich hervor und starrte die bekannte und verlohren gemeinte Hündin mit einer Mischung aus Überraschung und Entsetzen an. Sie sollte nicht hier sein, und erst Recht nicht hier vor ihm.
Hinter sich spürte er die harte Rinde eines Baumes, der sich ihm in den Weg stellte. Blizzard schenkte ihm keinerlei Beachten. Sein Blick war fest auf Maya gerichtet, die Gedanken schlugen Purzelbäume. Was hatte sie hier zu suchen? Sie sollte nicht hier sein. Er wollte sie auch nicht hier haben. Nicht wirklich. Oder etwa doch?
"Warum...was suchst du hier? Du solltest nicht hier sein!", sprudelte es mit einen Mal aus ihm hervor. Plötzlich machte sich Angst in seinen Blick breit, aber nicht lange blieb sie dort.
Es gab nicht vieles, was es schaffte, Blizzard so schlagartig um den Verstand zu bringen, zu verwirren. Mayas erscheinen hatte es aber erfolgreich geschafft. Und so sehr der Verwirrte auch versuchte, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen, es wollte nicht klappen. Er fühlte sich mehr als nur unwohl in seiner Haut. Maya sollte nicht da sein...
"Du...", weiter kam er nicht. Seine Kehle war plötzlich staubtrocken. Über ihm knartzte die Äste und der Wind heulte schauerhaft. Sonne war keine zu erkennen. Es würde wohl bald Nacht werden. Unruhig warf Blizzard einen Blick zur Seite, lenke ihn aber sofort wieder auf Maya. Was suchte sie nur hier?

[trifft auf Maya | erkennt sie zuerst nicht | ist vollkommen verwirrt]

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 12, 2012 10:39 pm

Maya sah Blizzard erst ruhig an, dann als er mit ihr sprach wurde ihr Blick traurig.
Sie hätte nicht gedacht das er sie garnicht mehr leiden kann.
Maya senkte den Blick und schaute traurig nach unten auf ihre Pfoten.
Der Windzug der gerade noch in ihrem Fell wehte ließ nach.
Mayas fühlte regelrecht wie ihre Seele wieder einmal anfing zu zerfallen.
Die braunen Augen der Hündin schimmerten glasig. Was soll ich hier schon suchen?
Schoss es ihr durch den Kopf. Schmerzen zogen an ihrer Seele. Sie hätte sich eigentlich gedacht
das Blizzard sie noch mag. Die Menschen hassten sie schon,
aber Maya hätte nicht gedacht das Hunde sie auch nicht leiden könnten.
Was war nur mit blizzard passiert?
Plötzlich schoss Mayas Kopf hoch ihre trauer verwandelte sich in Wut.
Der schimmer in ihren Augen verschwand. Wütend schaute sie Blizzard an.
Was mache ich wohl hier? Tut mir ja leid das ich noch am Leben bin!
Ihr Blick zeigte grauenhaften schmerz, aber auch Wut. Ihr ganzer Körper spannte sich noch mehr an.
Mutig stand sie ihrem alten Freund endgegen. Ihr blick steinhart.
Dieser Moment hatte sie aufjeden Fall für ihr Leben geprägt!
Sie hätte sich nir vorgestellt das Blizzard sie so sehr hasst!

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Okt 13, 2012 12:54 am

"Maja..." Blizzard senkte betroffen den Kopf und starrte missmutig zu Boden. Was musste sie nur von ihm denken?! Das er sie hasste, tiefgründig. Oder verrückt war.
"Es...es ist nicht so wie du denkst.", murmelte er betroffen und wagte es nicht, ihr in die Augen zu sehen. "Du solltest doch zu...zuhause sein.", nur schwer kamen diese Worte über seine Lippen. Zuhause, wie lange hatte er das nun schon nicht mehr gesehen?
Schließlich holte Blizzard tief Luft. "Maya... Blizzard gibt es nicht mehr."
Nun war es raus, endgültig. Der Husky-Wolf-Mix hob seinen Kopf und starrte die Huskyhündin mit verklärtem Blick an. Die Kopfwunde war anscheinend wieder aufgegangen. Eine dickflüssige Flüssigkeit rann über seine Stirn und brannte in seinen Augen. Unwillkürlich blinzelte er.
"Er hat dich vermisst...", murmelte er, "Und hätte dich auch anders begrüßt." Beschämt senkte er den Kopf. Den Blick der Hündin konnte er nicht standhalten. Sie war seine Freundin. War...
Jetzt nicht mehr. Nicht mehr, wo es den alten Blizzard nicht mehr gab. Und den neuen Blizzard würde sie nicht mögen. Wer mochte ihn schon? Eine verrückte, durchgedrehte Bestie, Blutsüchtig und darauf getrimmt, andere umzulegen.
Reiß dich zusammen, Junge! schrie er sich plötzlich innerlich an und zwang sich, den Kopf zu heben, Bist du ein Baby, oder ein Kämpfer? Sie kann dir doch egal sein, diese Göre. Sie ist auch nicht besser als die anderen!
Aber das stimme nicht. Sie war anders. UNsicher trat Blizzard noch ein paar Schritte zurück, taumelnd waren sie, und ohne festen Halt. Dann plötzlich stemmte er seine Pfoten fest auf den Boden und richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf. Fest sah er Maya an. "Den Blizzard, den du zu kennen glaubtest, gibt es nicht mehr!", knurrte er. Seine Stimme klang härter als er beabsichtigt hatte und der ängstliche Ausdruck war aus seinen Augen verschwunden. Stattdessen waren sie so eisig wie zuvor. Hart, kalt und Grausam.


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Zuletzt von Blizzard am Sa Okt 13, 2012 10:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Okt 13, 2012 5:21 am

Maya sah Blizzard zuerst schockirt, dann traurig an.
Was? dachte sie und sah Blizzard erschrocken an.
Na....Natürlich gibt es den noch! Schrie sie ihn verzweifelt an.
Er.....er steht doch direkt vor mir!
Mayas braune Augen fingen wieder an zu funkeln.
Ein schimmer lag in ihnen dieser Schimmer drohte zu entrinnen,
aber Maya schüttelte den Kopf. Und ein Zuhause habe ich nicht mehr nuschelte sie
Blizzard? Was war nur aus ihrem alten Freund passiert.
Maya sah volkommen schockiert aus. Trauer spiegelte sich in ihren
Augen wider und ihr Kopf fing an zu dröhnen. Da.....das kann nicht sein!
dachte sie. Mayas Pupillen weiteten sich etwas als sie sah wie Blizzard
blutete. Sie trat einen Schritt näher und stammelte
Bli...... Blizzard du blutest. Grade als sie ihn fragen wollte wie das passiert ist
und ob sie helfen kann. Stoppte sie ab. Sie muste sich dran erinnern
das er nicht mehr der selbe war. Maya senkte betrübt den Kopf.
Plötzlich lief doch ein Schimmer aus ihrem rechten Auge. Sie sah wütend
nach oben und drückte ihre Zähne fest zusammen.
VERDAMMT NOCHMAL! schrie sie ihn an. Du wirst immer Blizzard sein!
In diesem Moment fasste die Hündin einen etschluss.
Selbst wenn er mich in Stücke reist ich werde bei ihm bleiben
bis ich herausgefunden habe was man ihm angetan hat das er so wurde
!


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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 14, 2012 4:31 am

Finley stand während des gesamten Gesprächverlaufs nervös da. Sein Magen grummelte schon vor Hunger. Unruhig blickte er hin und her. Er spürte das etwas kommen wird. Die ganzen Worte, die die Hunde untereinander wechselten gingen in dem einem Ohr rein und im anderen Ohr sofort wieder raus.
Finleys Magen war leer. Er konnte sich auf nichts mehr richtig konzentrieren. Er wollte einfach nur noch weg von hier und etwas futtern an einem sicheren Ort.
Er überlegte ob er den anderen vielleicht etwas sagen sollte, das es langsam Zeit wird zu Jagen beziehungsweise sich auf dem Weg zu machen.
Er beobachtete den Wald. Die Bäume wogten sacht, ein leichter Wind wehte durch den Wind. Der Himmel färbte sich langsam dunkel. Es war also schon am Abend.
Sein Pelz war schon nass von dem ganzen Regen. Sein Körper fühlte sich schwer an und seine Gelenke waren so steif, vor lauter Kälte und Nässe.
Für ihn schien die Zeit stehen zu bleiben, ihm kam es vor als ob er schon Wochen sogar Monate hier stand und mit den Hunden sich unterhalten oder auch nur zuhörte.
Wann gehts denn endlich weiter? Ich war etwas in meinen Gedanken versunken und habe nicht Recht mitbekommen, was genau besprochen wurde. Ebenfalls ist mein Magen leer und es wird schon bald dunkel!
Finley bellte die Worte einfach in die Runde rein. Er wusste, dass dies etwas unhöflich war, aber musste sein.

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"Achtung Gefahr! Vorsicht!Wer ist das? Gib Obacht!Trau keinem! -
Misstrau'n ist gut, Mitleid ist böse, Lügen heißt Leben,Vertrauen heißt Tod.
Nichts fühlen, nicht zittern, eiskalt sein und wittern , was droht."
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 15, 2012 8:27 am

Die harte Stimme von Maya schaffte es beinahe, Blizzard wieder innerlich zusammen brechen zu lassen. Doch diesmal zuckte der Husky nur kurz zusammen und sah Maya weiterhin rührungslos an. Dann schüttelte er langsam seinen Kopf. "Woher willst du das wissen?", entgegnete er knapp. "Wie lange ist es her, seit wir uns nicht mehr gesehen haben? Zwei Jahre, drei? Oder waren es doch vier? In diesen Jahren ist viel passiert, Maya! Zu viel. Nur einen kleinen Teil davon nahm der Blizzard ein, den du kanntest. Und danach? Hör auf mit deinem Geschwätz!"
Hinter der Eisschicht in seinen Augen flammte Wut auf. Wut auf Maya, aber auch Wut auf sich selber; größtenteils Wut auf sich selber. Diese Wut lies seinen Körper leicht erbeben. Wenn es nicht gerade Maya gewesen wäre, die da vor ihm stand, hätte er sich wohl vergessen und kurzen Prozess mit ihr gemacht. Aber auch so war ihm nicht nach Kämpfen; noch nicht.
Abrupt wante er sich ab. "Maya, mir ist es egal, ob du es verstehst oder nicht, aber dir bleibt da keine andere Wahl. Ich bin anders geworden, ganz anders. Und..." Kurz blieb er stehen und schwieg kurz, bevor er fortfuhr. "du würdest mich eh nicht mehr mögen." Während dieser Worte waren kurz wieder Gefühle in Blizzards Stimme erkennbar gewesen. Aber nur kurz. Dann hob er wieder den Kopf und stapfte mit festen Schritten wieder ins Dickicht zurück...


(meine Posts werden immer schrecklicher...)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 15, 2012 8:57 am

Maya schaute Blizzard traurig an. Jetzt war sie sehr traurig.
Das kann doch nicht sein...... dachte sie sich.
Schmerzen innerliche Schmerzen zuckten durch ihren Körper.
Sie war vorallem darüber traurig das er ihre Worte als Geschwätz ansah.
Solange habe ich durchgehalten auf dieser Welt einzig mit dem Ziel im einmal wider zu
begegnen und das er stolz auf mich ist!

Mit gesenkten Blick stand die Hündin nun da und schaute leer auf den Boden.
Sie hätte nie gedacht das Blizzard sie so abweisend behandeln würde.
Sie bohrte ihre Krallen in die Erde vor Wut.
Die Fähe erinnerte sich an die schöne Zeit die sie zusammen erlebt hatten.
Bli.... wollte sie ihn aufhalten, aber es war schon durchs Dickich verschwunden.
Traurig schaute sie nach unten mit Schimmer in den Augen.
Plötzlich war es so als würde eine fremde Stimme zu ihr sprechen
Was heulst du hier rum?
Was ist aus der alten Maya geworden die sich nichts gefallen läst
?
Ruckartig hob Maya den Kopf die Stimme hatte recht! Sie lief Blizzard hinterher.
Ihn endlich eingeholt stellte sie sich vor ihn.
Ihr Körper erschin zu seinem wie eine Maus.
Tut mir leid, aber so schnell würst du mich nicht los!
sagte sie zu ihm mit entschlossenem Gesichtsausdruck in den Augen.
Sie gab nicht auf und wenn es das letze ist was sie tut sie wollte wissen was mit ihm passiert war!

(sind doch gut?)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 15, 2012 9:27 am

MUSIK AN || MUSIK AUS

Halb hoffte Blizzard, dass Maya ihn folgen würde, halb hoffte er das genaue Gegenteil. Mit gesenkten Kopf pirschte er vorwärts, stets darauf achtend, dass kein Ast unter seinen schweren Pfoten knackte oder er sonst irgendein Geräusch verursachte. Sein Brustkorb hob sich leicht und seine Augen waren stur nach vorne gerichtet. Immer noch war keine Regung in ihnen zu erkennen. Nichts.
Man konnte nur erahnen, was hinter der Stirn des tollwütigen und verwirrten Halbwolfes vorging.
Blizzards Gedanken schlugen Purzelbäume. Er hatte sich das Leben hier draußen so anders vorgestellt, so ganz anders. Leichter, und auch etwas fröhlicher. Doch dem war nicht so. Blizzard musste sich eingestehen, dass er sich stark geirrt hatte. Im Leben, in allem. Die Hoffnung, sein altes Leben als Killer hinter sich zu lassen, war vergebens gewesen. Doch damit hatte er sich schon seit langem abgefunden. Er war gebrochen, ohne großen Willen und nur darauf erpicht, anderen das Leben schwer zu machen, oder? Jedenfalls sah es von außen so aus. Aber dann waren da die anderen aufgetaucht. Erst Shila, dann Alou und jetzt auch noch Maya. Maya...
Ein Geräusch riss ihn aus seinen Gedanken. Oder bessergesagt, mehrere Geräusche. Unwillkürlich hielt er inne und trat auch prompt auf einen kleinen Ast, der knackend zusammenbrach. Innerlich fluchend wante er seinen Kopf, als Maya bei ihm angelangt war. Die Entschlossenheit in ihren Augen gab ihn einen Stich durchs Herz. Maya... Warum nur musste sie ausgerechnet jetzt auf ihn treffen? Warum musste sie ihn überhaupt so treffen? Aufgwühlt sah Blizzard sie an, auch wenn man ihn von außen nichts ansah. Erneut regte sich der Hass auf sich selber in ihm. Wofür noch leben? Hätte er nicht einfach liegen bleiben sollen, dort, am Kampfplatz? Warum waren seine Wunden nicht tötlich, sodass er einfach gestorben war?
Wofür brauche ich nachher eine Hölle? Das Leben ist doch so oder so schon eine für mich!, fuhr es ihm durch den Kopf, doch er verbarg seine Gedanken vor Maya. Sie sollte nicht erfahren, was für ein Monster er geworden ist.
Endlich setzte er zu einer Antwort an. Seine Stimme verriet nichts, war kalt und tonlos, als er sie hob und die Worte an Maya richtete.
"Tu, was du nicht lassen kannst! Aber ich würde dir das Gegenteil raten. Du wirst nur enttäuscht sein."
Dem war auch so. Blizzard wante seinen Blick wieder von der Hündin ab, die ihn so aus dem Gleichgewicht brachte. Er wollte sie nicht enttäuschen, konnte es nicht. Doch es würde zwangsläufig darauf hinaus laufen, wenn sie ihm folgte.
Vielleicht trifft sie ja noch auf Shila, Alou oder keine Ahnung wem und bleibt dann bei denen., wagte er zu hoffen, auch wenn er es gleichzeitig nicht hoffte.
Warum, warum nur war sie da?!?
"Ich geh dann gleich jagen.", verkündete er nach einer Weile des Shhweigens schließlich. Bei der Jagd standen die Chancen, auf jemand anderen zu treffen, gut. Auf jemanden, der ihrer Anwesenheit mehr zustand als ihm.
Die Bäume rauschten weiter leise im Wind und die Nacht nahte. Bald schon würden die Waldtiere aus ihren Verstecken heraus kommen...

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 16, 2012 4:08 am

Maya sah einen Moment beinahe glücklich aus als Blizzard
jedoch sagte er würde jagen gehen machte sie einen plötzlichen traurigen Ausdruck.
Er will also unbedingt auf jemand anderen treffen dachte sie traurig.
Wind wehte in ihrem Fell. Verletzt schaute sie nach unten.
Jagen..... eine Tätigkeit mit dern Maya überhaupt nichts anfangen konnte.
Kämpfen ja! Jagen jedoch konnte sie garnicht.
Das erste mal in ihrem leben auf der Straße schoss
es ihr plötzlich durch den Kopf das sie sowiso bald sterben würde.
Sie lebte in der Stadt was hieß das sie sich auch nur da zurecht fand.
Jetzt wo die Menschen jedoch soeinen Groll gegen die Hunde
pflegten musste sie von dort weg. Im Wald werde ich nie überleben
........ dachte sie traurig. Sie konnte es nicht fassen das
Blizzard ihr alter bester Freund sie so hasste.
Mit langsamen Schritten und leerem Blick ging Maya voran.
Was soll das eigentlich alles? Sterben...........
vielleicht wäre das die beste Lösung
.
Man sah an ihrem Blick das sie so dachte.
Mit immernoch leerem Blick schaute sie zu Blizzard.
Es war eigentlich dähmlich was sie hier tat.
Solange hatten sich die beiden nicht gesehen und nun?
Beide hatten sich verändert eigentlich waren sie sich femd.
Maya ging langsam neben ihrem alten Freund weiter.
Der Rüde war eigentlich wie ein großer Bruder für sie.
Ihm hatte sie ihr Leben zu verdanken.
Die Husky Hündin dachte weiter Wem ist er wohl alles begegnet.
Wahrscheinlich hat er schon viele neue Freunde gefunden
und ist von mir noch genervt
. Diese Gedanken schnürten
ihr die Kehle durch. Erst jetzt merkte sie
das ihre Pfoten richtig wund waren beinahe blutig.
Kein Wunder sie ist ja nur gelaufen und gelaufen...... ohne Stopp.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 16, 2012 5:15 am

Blizzard hielt inne, als er merkte, dass Maya ihr Tempo verringert hatte (ich hab grad mal angenommen, dass sie das tat, oder?)
Unwillkürlich wante er seinen Kopf und sah seine alte Freundin prüfend an. Ihr Poblem war ihm nicht entgangen und schon vor einigen Atemzügen war ein erneuter Streit in seinem Kopf in seinem Kopf entbrannt. Sollte er ihr helfen, oder nicht?
Du schuldest ihr nichts, aber auch gar nichts!, schrie die eine Seite. Die andere hielt stur dagegen. Sie ist deine Freundin, du kannst sie nicht einfach im Stich lassen! - Gewesen; sie ist deine Freundin gewesen. Du hast so oder so keine Freunde mehr. Die bringt doch bloß Unglück! - Komm schon, es kann ja nicht schaden, auch für sie mitzujagen. - Wenn du sie jetzt alleine lässt, bist du sie für immer los! - Wenn du sie jetzt alleine lässt ist sie verlohren! ...
Blizzard kräuselte die Stirn und hob die Schultern los. Die umherwirbelnden Gedanken schmerzten, ja, erzeugten Kopfschmerzen. Und jeder Gedanken gab ihn einen leichten Stich durchs Herz.
Seid still! Seid still! SEID STILL!, schrie er lautlos und der Verzweiflung nah. Er musste diese Gedanken loswerden, sofort!
Im selben Moment machte der Husky einen Satz nach vorne. Dem einen Satz folgte ein zweiter, und ein dritter. Die Äste knackten geräuschvoll unter seinen Pfoten und das vereinzelnd trockene Laub raschelte. Doch Blizzard achtete nicht darauf. Ohne einen Blick zurück zu werden preschte er vorwärts. Mit jedem Schritt wurde sein Tempo schneller. Geschickt wich er den Bäumen und Ästen aus, die sich ihn in den Weg stellten.
Der Wind blies ihm ins Gesicht und schien seinen Kopf leer zu blasen. Endlich.
Wie in Trance schob er sich vorwärts, sprang über gefällte Bäume und wirbelte um die Kurven. Seine Pfoten brührten kaum den Boden und es mochte fast den Anschein machen, dass er schwebte. Fast.
Nach einiger Zeit kam ihm wieder Maya in den Sinn und gewaltsam zwang er sich, langsamer zu werden. Dennoch brauchte es einige Zeit, ehe er hechelnd zum stehen kam.
Ein paar Atemzüge verhielt Blizzard im Schatten eines Busches regungslos. Seine Augen huschten hin und her, auf der Suche nach einem etwaigen Opfer oder einer Spur. Sein Brustkorb bebte, aber nicht vor Müdigkeit, sondern viel mehr von Erregung. In Gedanken jagte er immer noch durch den Wald und seine Pfoten waren bereit, den muskulösen Körper sofort weiter zu tragen.
Doch zum Glück musste er nicht lange warten. Ein Geräusch lies ihn aufhorchen. Das leise Knacken, dass sich ihm durch den Unterholz näherte. Ein leises, nichtsahnendes Knirschen. Im nächsten Moment blickten ihm zwei Haselnussbraune, sichtlich entsetzte Augen entgegen.
Etwa zur selben Zeit war Blizzard aufgesprungen. Mit geballter Kraft schoss er auf sein Opfer los, das aber nicht weniger gute Reaktionsvermögen als er selber Zeigte. Noch bevor er das rote Reh erreicht hatte, war dieses herumgeschnellt und sprang mit weiten Sätzen davon. Blizzard zögerte nicht. Seine Pfoten berührten gerade den Boden, auf den vor wenigen Herzschlägen noch das Reh gestanden hatten, und sießen sich sofort wieder ab. Ohne das Tempo zu verringern hetzte Blizzard dem Reh hinterher, das sich immer rascher entfernte.
Bei jedem Schritt, den der Jäger machte, knackte etwas. Das Reh hingegen schien zu schweben. Beinahe lautlos sprang es hinfort, das weiße schien ihm spöttisch zu zugrinsen.
Lass es nicht seine Höchstgeschwindigkeit erreichen. Es darf bloß nicht seine Höchstgeschwindigkeit erreichen!, hämmerte es in Blizzards Kopf, während er verzweifelt den Lauftakt suchte. Das Reh entfenrte sich immer schneller. Bald würde es außer Reichweite sein. Eigentlich wäre es jetzt an der Zeit, aufzugeben und sich nach einem neuen Opfer umzusehen.
Doch Blizzard war kein Hund, der so schnell aufgab. Konzentrier dich. Konzentrier dich allein aufs Laufen!, rief er sich zur Vernunft und versuchte erneut, seine Konzentration zu wecken. Er wusste, das Reh konnte um die achtundachtzig kmh schnell werden, wobei seine Schnelligkeit etwas über fünfundfünzig lag. Seine einige Chance bestand darin, das höchste aus sich selber herrauszufordern und das Reh noch vorher zu erreichen.
Endlich hatte er den Takt gefunden. Noch im selben Moment gab er Tempo. Wie ein Schatten jagte er durch den Wald, dem Reh dicht auf den Fersen. Immer näher rückte er auf. Schon stieg ihm der starke Gestank des Rehs in die Schnauze. Jetzt!
Nur knapp verfehlte sein Kiefer die Hinterbeine seines Opfers. Nocheinmal.
Mit kaltblütiger Entschlossenheit wich er etwas zur Seite auf und schob sich langsam neben das rote Tier. Aber jetzt.
Das Gewicht seines Körpers lies das Reh in die Knie sinken. Blitzartig versenkte der Jäger seine Zähne im weichen Fleisch des Rehs. Krachend und polternd gingen beide zu Boden. Ein letzter Versuch, sich aufzurichten. Blizzard hielt diesen sofort auf. Die Knochen knackten unter seinen Kiefer, als er ihm den tötlichen Stoß gab. Der Körper des Opfers erschlaffte. Jetzt erst war die Jagd für Blizzard beendet. Mit klopfenden Herzen lies er von seiner Beute ab und sah sich suchend um. Seine Pfoten zitterten leicht.
Ich bin aus der Übung., fuhr es ihm durch den Kopf. Aber im selben Moment dachte er an Maya. Wo war sie?
"Maya?"
Prüfend hob er die Schnauze in die Luft und schnupperte. Der leichte Duft der alten Freundin stieg ihn in die Schnauze. Sie musste ganz in der Nähe sein...
Erneut versenkte Blizzard seine Zähne in den Körper der Beute und zerrte sie über den feuchten Waldboden in Richtung Maya.
"Maya. Hast du Hunger?"

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...Death inside...
The secret side of me I never let you see I ceep it cage but I can't control it. SO stay away from me, the beast is ugly. I feel the rage and I just can't hold it. It's hiding in the dark the theet are razor sharp. There's no escape for me, it want's my soul it want's my heart. No one can hear me scream, maybe it's just a dream. Maybe it's inside of me, stop this monster.


by Aslan; danke Smile
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Maya

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Titel : Broken Snow Soul

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 16, 2012 5:48 am

Maya schreckte auf als Blizzard plötzlich los lief.
Traurig senkte sie den Kopf jetzt ist er mich wenigstens los.
Mayas Rennkraft war seit den depressionen starh gesenkt.
Obwohl sie sich wärte zog ihr Körper sie weiter.
Traurig und einsam...... einsam........ Freunde hat sie schon lange nicht mehr.
Der Bauch der Fähe fing plötzlich an zu schmerzen. Hunger hatte sie.
Traurig und langsam lief sie weiter und denkte an die schöne Zeit
als sie noch den Schlitten zog. Sie dachte an den kalten Schnee...... die schöne Landschaft und das Gefühl
ewig rennen zu können. Bald ist es vorbei dachte sie als ihr Bauch noch mehr schmerzte.
Plötzlich durchschnitt ein Ruf ihre Gedanken.
Warum ruft er nach mir? schoss es ihr durch den Kopf uns sie hob den Kopf.
Sie ging einpaar Schritte vorwerts und erblickte blizzard wie er ein risiges Teh anschleppte.
Die Husky Hündin bekam große Augen. Auf seine frage ob sie Hunger hätte log sie Nein!
Natürlich hatte sie hunger. Beim Anblick des braune Wesens lief ihr das Wasser im Mund zusammen.
Man merkte das sie log. Sowas konnte sie nie gut vorallem nicht wenn es ums Essen geht.
Sieht das lecker aus dachte sie.

Ihre braunen Augen scannten das leckere Reh heimlich ab.

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Der Wald

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