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 Der Wald

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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 16, 2012 7:03 am

Blizzard brauchte nicht lange warten, da tauchte Maya auch schon auf. Augenblicklick lies er von den Reh zurück und zog sich in den Hintergrund. Die Lüge, die sie ihm vortäuschte, verletzte ihn leicht. Resigniert schüttelte er seinen großen Kopf. "Nun denn, wenn du keinen Hunger hast.", murmelte der Jäger leicht enttäuscht und setzte sich. Seine Augen musterte die Hündin eine Weile schweigend und ohne Regung.
"Wie begründest du deine Lüge?", brach es schließlich aus ihm hervor. "Sogar ein Blinder würde bemerken, dass du Hunger hast!" Seine Stimme klang schärfer, als er beabsichtigt hatte. Der Husky erhob sich wieder. Er hatte das Gefühl, er stände auf glühende Boden. Unruhe breitete sich in ihm aus, aber keine so starke wie vor seinem Lauf. Dennoch hatte er das dringende Gefühl, seine Energie loswerden zu müssen, zu laufen, nur noch zu laufen. Und das am liebsten im weißen Schnee in der Gruppe, mit dem Schlitten hinter sich.
Plötzlich ergriff ihn eine Sehnsucht nach seiner Heimat, stärker als jemals zuvor. Er wünschte sich nichts sehnlicheres, als den Zug am Brustkorb zu spüren und den weißen Schnee unter sich. Das Hecheln der Kameraden, die Rufe des Herrn. Wie schön wäre es doch, den Wind im Nacken zu fühlen und in der Gruppe über das ewige Eis zu rennen, im Fächergespann, wenn es über brüchiges Eis ging, oder im Tandemgespann, wenn er Seite an Seite mit Maya sich austobte. Das waren Zeiten...
Erst jetzt fiel ihm auf, dass er stehen geblieben und sein Blick in die Ferne gewandert war. Abrupt trat er wieder voran und schüttelte heftig seinen Kopf. Du kannst nie wieder dahin zurück! Also hör auf und vergiss es!, rief er sich hartnäckig zur Vernunft.
Sein Blick wanderte wieder zu Maya. Hatte sie endlich gefressen?


(etwas kürzer geraten als beabsichtig]

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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 17, 2012 3:41 am

Maya erschrak sie hätte nicht gedacht das
ihr alter Freund Blizzard sie durchschauen würde.
Sie senkte den Kopf und meinte Nagut..... ich habe hunger.
Sie setze sich ans Reh und wartete auf blizzard
da er es gefangen hatte.
Eigentlich wollte sie das nicht essen da sie ihm so wenig
wie möglich zur Last fallen wollte.
Ihr Körper spannte sich etwas an.
Plötzlich sah sie wie Blizzad recht nachdenklich aussah.
Sie schaute eine Weile auf den Boden.
Stimmts du denkst auch noch an die alte Zeit.
Sie konnte es sich einfach nicht verkneifen das zu fragen.
Ihr Blick war auf Blizzard gerichtet sie erwartete eine Antwort
obwohl sie sich denken konnte wie er sich äußert..


(tut mir leid das es so kurz ist der nächste würd wider länger)

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 17, 2012 4:18 am

Müde legte sich Azura auf den Boden nieder. Wann es wohl Nacht wird? Die Frage ist, ob ich einschlafen kann..... werd ich schon sehn, wenn nicht wird es wohl auch kaum schlimmer sein, oder? Wann hab ich überhaupt letzens geschlafen? Still hielt sie inne und lauschte den Regen, der mal langsamer, mal schneller auf den Erdboden prasselt. Sie hoffte, dass sich die anderen bald einigen, da sie sich entschlossen hat, heute nichts mehr groß zu sagen. Entweder war es ihr Hunger, der sich über ihren Magen breit machte oder ihre Müdigkeit, die sich auf ihr stämmte. Sie wollen jagen gehen? Ich meine.... wir wollen jagen gehen? Zu viert? Und dann in der Höhle übernachten? Nagut, wenn sie es so wollen. Das einzige was ich will ist nurnoch meine Augen zuzumachen, aber nagut, ich hab vorhin schon dafür gestimmt. Aber erregt es nicht zu viel Aufmerksamkeit, zu viert loszulaufen? Und dann auch noch die Spuren zu verwischen? Ihre Entscheidung. Aber wenn etwas schlechtes, oder auch gutes passiert was nicht mit unseren Spuren oder ähnlichen zusammenhängt, ist es nicht unsere Schuld. Solange sie nicht allzulange brauchen, um sich einig zu werden Azura gähnte kurz auf, bevor sie sie kurz grübelte. "Meinetwegen, aber die frage ist ob wir auch rechtzeitig da sein werden, immerhin wissen wir nicht, wann es anfängt. Und selbst wenn wir da sind, woher sollen wir wissen, ob die Höhle das aushält? ich konnte mal die Geschichte aufschnappen, das dadurch ein ganzer Wald niedergebrannt ist. Helle Lichtstreifen sind vom Himmel herabgestürzt und der ganze Wald war in ein grelles orange geträufelt. Vielleicht hat er das aber auch nur erfunden, damit die Welpen nicht alleine in den Wald gehen. Ich weiß es nicht. Vielleicht mach ich mir aber auch nur zu sehr Sorgen. Sie legte ihren Kopf auf den nassen Boden nieder. Ihr kam es so vor, als würde der Regen stärker werden. Vielleicht war das aber auch normal. Sie hat ihn immerhin nur aus dem Fenster heraus gesehen, mit den Blick auf die ganzen Häuser und den Menschen, die ab und zu durch diese Gassen wandelten. Dagegen sie fand, dass es Wölfe viel leichter hatten. Sie konnten den ganzen Tag den Wind in ihren Nacken, und die weiche Erde zwischen ihren Pfoten fühlen, während sie durch die Wälder jagten und den Ruf des Triumphes verkündeten. Die, die Tag für Tag unter dem Sternenhimmeln schlafen, und das Lied ihrer Ahnen zuhören. Vielleicht macht sie gerade etwas.... ähnliches. Vielleicht wusste sie es nur nicht. Ebenso, wie sie nicht wusste was in ihrer Vergangenheit passiert war. Sie dachte zwar die ganze Nacht nach, erinnerte sich doch immer nur an das eine Bild. Der Rest war grau und verschwommen, wie ein Reh im Nebel. Warscheinlich würde sie nie es nie herrausfinden. Aber vielleicht war sie auch nah dran? Sie blickte zu Aslan. Dieser schien im Gedanken festzusitzen, aber sie konnte es nur allzu gut verstehen. Sie war es immerhin rund um die Uhr...zumindest fast. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt war, Beute zwischen ihren Zähnen zu zermalmen oder den richtigen Weg zu finden. Oder zu schlafen, je nach dem wie man es betrachtet. Aber vielleicht ja doch die ganze Zeit, selbst dann wenn sie es nicht bemerkt. Was Wir jagen sollen? Solange wir Beute bekommen, fragt sich wohl eher. Aber wenn, ich würde nur Kleintiere wie Hasen jagen. Sie blickte zu Etana, interessiert an den Gedanken, was Etana dazu dachte, und setze sich auf, da sie sowieso aufstehen müsste.

wird müde,denkt nach,redet über den Sturm,wartet

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Hätt ich einen Wunsch frei, dann wärst dass du ♥️
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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 17, 2012 7:06 am

Ungewollt seufzte Blizzard. Was war denn so schwer daran, einfach ein Reh zu fressen?!
Auf ihre Vermutung hin zuckte er nur mit den Schultern. Erst, seit du da bist wieder. Und sonst kaum., antwortete er in Gedanken, behielt diese aber für sich. Maya musste ja nicht alles wissen, was hinter seiner Stirn vor sich ging. Oder bessergesagt, gar nichts wissen. Der Husky-Wolf erhob sich wieder, seine Rute fegte einmal durch die Luft. Die Menschen vielen ihm wieder ein, die Verräter. Was mochten sie jetzt tun? Bestimmt würden sie nicht einfach den Schwanz einziehen und verschwinden. Wie lange würde es dauern, bis sie wieder hier waren? Oder waren sie am Ende schon in der Nähe?
Letzteres konnte er wegstreichen. Nicht der geringste Hauch des Menschengestankes war zu erschnuppern und auch auf der Jagd war ihm keiner untergekommen, so weit er mitbekommen hatte. Aber trotzdem, vorsicht war geboten.
"Es wäre nett, wenn du dich beeilen würdest. Wer weiß, wann die wieder kommen!", trieb er sie leise an und trat ein paar Schritte zur Seite. Er wollte nur noch weg, auch wenn es ihm ganz und gar nicht lag, wie ein Hase abzuhauen. Dennoch, jetzt war Maya da, und solange die nicht außerhalb der Gefahrenzone war, würde er jedem Risiko aus dem Weg gehen.
Die Nacht nahte, und mit der Nacht kam Leben in den Wald. Überall huschte und knackte es. Geräusche waren zu hören, sie schienen lauter zu sein als am hellichsten Tageslicht. Aber ganz dunkel war es noch nicht, auch wenn es das bald werden würde.
Blizzard schüttelte seinen großen Kopf, während er sich von Maya abwante und die Geräusche des Waldes aufzunehmen versuchte. War da vielleicht irgendwo ein Warnruf? Ein Zeichen, dass Menschen in der Nähe waren?
Doch da war nichts, was Blizzard aber nicht im geringsten beruhigte. Mit raschen Schritten begann er, tiefer in den Wald zu verschwinden. Dort schrieb er einen großen Kreis, und begann seine Patrolli. Nichts entging ihm, aber auch rein gar nichts. Alle seine Sinne und Nerven waren zum zerreißen gespannt.
Er spürte, dass Gefahr nahte. Der Wind schien ihn mit sich zu tragen, die Bäume es sich zuzurauschen und der Boden es zu verbreiten. In den nächsten Stunden würde etwas schreckliches passieren, dass jedenfalls sagte ihm sein Instinkt, sein Gefühl. Doch was; und wo? Und wie konnte er Maya davor schützen?
Eins war auf jedenfall klar, sobald Maya fertig gegessen hatte, würde sie entweder ruhen müssen , oder er würde sie sofort zu einem sicheren Ort bringen. Wenn man nur wüsste, wo so ein Ort sein könnte?

[antwortet Maya | denkt nach | spürt etwas | beginnt mit einer Patroullie (?)]

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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Okt 17, 2012 8:07 am

Maya schaute sich leicht panisch um ihre Augen bekamen etwas hartes.
Sie hasste Menschen. Schnelll trabte die Husky Hündin
etwas näher an das Reh heran und riss sich etwas ab.
Es schmeckte köstlich trotzdem schluckte sie es blitzschnell herunter.
Als sie fertig war stellte sie sich hin und ging zu Blizzard.
Maya schaute sich wieder um. Ich kann Menschen nicht leiden.... nicht mehr,
aber wer kann das schon
meinte sie .
Ihre Augen scannten weiter die Umgebung ab.
Ihr Körper spannte sich etwas an sie hob etwas die Schnaue
in die Luft und versuchte eine Witterung aufzunehmen.
Sie hasste das alles viel lieber würde sie
einen Schlitten zihen und das kalte schöne Gefühl des weichen Schnees
unter ihren Pfoten spüren.
Maya roch jedoch nichts und stellte
sich wieder neben ihren alten Freund Blizzard.
Wenn er sie noch eine Weile ertragen würd dann würde sie ihn
ürgendwann fragen was mit ihm passiert ist.... das konnte
jedoch noch warten.

(ist bei Blizzard/ sagt wie sehr sie Menschen hasst)

(ist es ok wie ich sie spiele oder soll ich was ändern?)

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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 19, 2012 1:35 am

Blizzard hörte, wie Maya sich ihm näherte und unterbrach seine Pratuollie.
Ihre Worte nahm er kaum wahr, ging gar nicht erst darauf ein. Einen Moment lang starrte er prüfend in den Wald und lauschte aufmerksam. Doch nichts wies auf eine lauernde Gefahr hin, nichts, was sein Gefühl bestätigen könnte. Dennoch...
"Kannst du laufen?", fragte er plötzlich, ohne aber Maya anzusehen, "Ich meine, richtig laufen. Lange, und schnell."
Je eher sie von hier verschwanden, desto besser. Blizzard lies seinen Blick umherschwenken. War da vielleicht wer? Kamen die Menschen?
Hör endlich auf! Es ist Nacht, die Zweibeiner jagen nur Tagsüber. Ihre Augen sind viel zu schlecht für die Dunkelheit. Du benimmst dich ja wie ein Angsthase!
Doch so schnell lies sich die Nervösität nicht ausschalten. Entschlossen schloss Blizzard die Augen und senkte seinen Kopf, versuchte dabei aber, alles andere um sich herum zu verdrängen. Sein Burstkorb hebte und senkte sich langsam und in regelmäßigen Takt. Eine seltsame Ruhe breitete sich in seinen Körper aus, eine tötliche Ruhe. Als er wieder die Augen aufschlug, war die Nervösität verschwunden.
"Maya, wir müssen hier vorerst weg. In Richtung Gebirge. Dort kannst du dich ersteinmal ausruhen. Vielleicht treffen wir auch ein Rudel, bei dem du sicher aufgehoben bist.", erklärte er sachlich. Er selber wollte zurück kehren.
Er suchte einen Kampf, einen Kampf, in den er vielleicht umkam. Zielstrebig drehte er sich um. "Kommst du?"


(ich weiß nicht, irgendwie bin ich grad nicht in der Lage, einen wenigstens halbwegs gescheiten Post zu verfassen...)

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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 19, 2012 3:27 am

Maya senkte bei Blizzard Frage den Kopf.
Sie hatte schon lange ihre alte Laufktaft verloren obwohl sie
eigentlich noch recht jung ist grade für einen Husky wie sie.
Ich...... ich schaff das meinte sie und schaute zielstrebig voraus.
Ihr schöner Blick scannte kurz die Umgebung ab und landete schließlich auf
der Aussicht der Gebirges. Maya mochte Berge.
Sie erinnerten sie noch a die gute Zeit.
Als Blizzard jedoch die Sache mit dem Rudel sagte stellten sch bei
ihr leicht die Nackenhaare auf. Sie brauchte kein Rudel und wollte auch keines.
Abgesehen von Blizzard wollte sie keine weiteren Freunde.
Zumindest nicht viele. Nein protesirte sie.
Ich brauche kein Rudel sagte sie und senkte dabei leicht den Kopf.
Ihre Augen bekamen kurz die Kälte hinein wie die Husky hündin auch innerlich war.
So schnell würst du mich nicht los! meinte sie darauf zu Blizzard.
War es wirklich das? Wollte er sie wirklich loswerden?
Maya ging langsam zu blizzard und stellte sich neben ihn.

(warum? xD Meiner ist dismal etwas kurz sry deshalb ^^)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr Okt 19, 2012 10:15 pm

Blizzards Pfoten erzeugten kaum ein Geräusch auf den unebenen Boden. Dje Schritte des Huskys waren groß und rasch, dennoch blieben seine Augen stets nach vorne gerichtet, während die Ohren stets wachsam aufgestellt waren.
Das Laufen war das einzige gewesen, was Blizzard geblieben war. Die Lust, viel, weit und schnell zu laufen, stundenlang zu rennen.
Auf ihre Bemerkung zu dem Rudel, verlangsamte er unwillkürlich einen Moment lang seinen Schritt. "Ich ebenfalls nicht.", erklärte er knapp und mit harten Worten. "Und auch sonst niemanden." In seiner Stimme schwang Bitterkeit mit.
"Und mir ist es egal, ob du willst, oder nicht! Ich..." Der Satz wurde nie beendet.
Blizzard schüttelte seinen großen Kopf. "Ach, mach was du willst." Am liebsten wäre er noch schneller gelaufen, doch er spürte, dass Maya nicht mehr so wie früher lief. Etwas war anders... ganz anders. Die Dunkelheit nahm mit jedem Schritt die Oberhand. Dennoch, so spät war es noch nicht. Immer mehr Waldtiere erschienen und glänzende Augen ruhten auf den zwei Hunden. Hin und wieder hörte Blizzard auch das laute Knacken, wenn ein erschrockenes Reh die Flucht ergriff. Irgendwo in der Nähe plätschert leise ein Bach und ein Uhu stößt seinen Schrei aus. Plötzlich zuckt Blizzard zusammen. Hunde, hier ganz in der Nähe. Irgendwo... Der Wind weht den leichten Geruch der Kameraden zu ihnen hinüber. Sind sie noch einen Kilometer entfernt, oder ist es weniger? Ohne sich etwas anmerken zu lassen, trabt Blizzard weiter. Hunde hin oder her, Maya musste aus dem Wald raus ins Gebirge. Er selbst würde wieder umkehren...
"Maya...es geht nicht mehr."

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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Okt 20, 2012 12:07 am

Mayas Schritte wurden langsamer. Der Wind durchstreifte ihr Fell
und die langsam kommenden Steine zerkratzen ihre weichen Pfoten.
Die Husky Dame konnte sich schon denken was Blizzard sage wollte.
Er wollte sie zurück lassen. Soll er es doch tun........ lange werde ich es sowieso
nicht mehr schaffen aber Aufgeben werde ich nicht!. Maya lief weiter als Blizzard sie fragte ob es noch ginge antwortete sie Ja.... ja ich schaffe das schon.
Ihre Stimme klang leicht energisch jedoch war sie fast nur
noch ein Hauchen sie musste ja auch
viel Kraft aufbringen um noch zu laufe. Jedoch auf der anderen Seite
wollte die hundin ihrem alten Kumpel der
für sie wie ein Bruder war zeigen das sie nicht so schwach ist wie er denkt.
Mayas Fell wurde schon wieder von einer starken Windbrise durchwuselt.
Er braucht auch sonst nimanden...... warum tötet er mich dann einfach nicht dachte sie sauer
und schaute Blizzard an. Ihre braunen Augen funkelten auf und man müsste
merken was sie denkt.


(sry wegen so kurzem Post)

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Etana
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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Okt 20, 2012 5:11 am

"Ähm ... Finley ... ", reagierte Etana irritiert auf seine Worte, "wir reden doch die ganze Zeit davon, gemeinsam jagen zu gehen und dann noch eine Nacht hier in der Höhle zu verbringen, bevor wir aufbrechen ..." Seufzend schüttelte sie den Kopf, dass ihre Ohren schlackerten und die Tropfen glitzernd herumflogen. 'Genau deshalb habe ich gebeten, den Platz als Rudelführerin an deiner statt einnehmen zu können. Ach, was soll bloß mit uns werden? Wir müssen uns zusammenraufen!'
Es galt, Aslans berechtigte Frage zu beantworten. Etana überlegte kurz, dann hatte sie eine Idee. "Wenn wir für jeden von uns genug Kleintiere erlegen sollen, um satt zu werden, werden wir ewig brauchen und vermutlich scheitern in der kurzen Zeit. Lasst uns also lieber versuchen, gemeinsam ein Reh zu fangen, was soll es vier kräftigen Kiefern und sechzehn Pfoten schon entgegensetzen?", unterbreitete sie den anderen ihren Vorschlag. "Wir suchen, bis wir die Spur eines Rehs finden, auch wenn das bei dem Regen schwierig werden könnte. Dann pirschen wir uns an. Einer geht hinter das Reh. Wenn alle soweit sind, springt er hervor, scheucht es auf und jagt es. Zwei andere verstecken sich seitlich. Sobald das Reh auf ihrer Höhe ist, springen beide hervor, sodass es sich auch von beiden Seiten angegriffen sieht und wirklich geradeaus weiterläuft. Dort wartet dann der oder die letzte von uns, springt erst kurz bevor es da ist auf und versucht es umzuwerfen und an der Kehle zu packen. Alle anderen stürzen sich mit rauf, damit das Reh liegen bleibt und wir es endgültig töten können.
Was meint ihr? Entscheidet schnell, die Zeit drängt!
"
Sie sagte dies nicht nur des Sturmes wegen. Irgendetwas Bedrohliches schien sie aus dem Nichts zu beobachten. Etana wusste nicht, was das bedeutete, aber es bereitete ihr extremes Unbehagen.

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Let them run, let them live,
But do not forget what we cannot forgive!

(Abgeänderter Auszug aus Deception aus dem Film The Lion King II)
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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 21, 2012 5:02 am

Finleys Gebell überraschte Aslan. Der Leonberger, der bereits zum Waldrand getrottet war und mit seinem Geruchssinn in der vom Regen reingewaschenen Luft nach Spuren von Beute suchte, zuckte unwillkürlich zurück, aber der wuschelige, kleinere Rüde brachte nur seine Ungeduld zum Ausdruck. Erst jetzt bemerkte Aslan, dass Finley während des Gesprächsverlaufes eher abwesend gewirkt hatte. Irgendwie war es seltsam. Jeder hier scheint genauso Probleme zu haben wie ich – Probleme, über die er Tag und Nacht nachdenken muss. Aslan schüttelte sich erneut, diesmal eher steif von der Kälte, und seine Ohren schlackerten. Das Schütteln half nicht viel, denn er war bereits nass bis auf die Haut, aber zumindest hing sein Fell dann nicht tonnenschwer vom darin verfangenen Wasser an ihm herunter.
Auf Finleys Worte antwortete Aslan nicht, erstens, weil er fand, dass Finley sich ein bisschen anhörte wie ein quengelig gewordener Junghund, und zweitens, weil Aslan die Antwort selbst nicht so genau wusste. Er glaubte nicht, dass sie so schnell los konnten. Schließlich mussten sie sich erst eine Jagdtechnik überlegen, bei der jeder seinen Teil zum Fang der Beute beitragen konnte. Und sie mussten erst einmal Beute finden. Bei dem starken Regen und dem drohenden Gewitter bezweifelte Aslan, dass die Rehe auf den üblichen Lichtungen grasen würden. Sie würden sich eher im Unterholz verstecken. Und wenn es dunkel wurde, würden sie erst recht kein Reh mehr finden. Doch, irgendwie hatte Finley Recht, sie mussten sich beeilen. Und mit leerem Magen schlafen gehen wollte Aslan nicht.

Sein Blick fiel auf Etana. Jetzt hing die Entscheidung an ihr, ganz so, als wären sie ein richtiges Rudel und die Rhodesian-Ridgeback-Hündin ihr richtiger Rudelführer. Und vielleicht war das auch so. Aslan kannte seine neuen Gefährten nicht lange, aber er dachte, dass er sich mit Azura auf jeden Fall gut verstehen würde und Finley auch ein freundlicher, unkomplizierter Typ war. Und Etana war eine wirklich geeignete Rudelführerin. Ganz instinktiv warteten die drei Rudelmitglieder auf ihr Urteil, um sich anzupassen. Als wäre Etana schon seit Ewigkeiten ihre Anführerin. So sollte es sein. Jetzt sprach Azura, und dafür, dass sie so lange geschwiegen hatte, sagte sie ziemlich viel. Fast enttäuscht wandte Aslan sich vom Wald ab. Anscheinend dauert es doch noch etwas länger hier.

Zu Aslans Überraschung sprach Azura, die einen ziemlich müden Eindruck machte – und die somit genau so aussah, wie Aslan sich fühlte – auch davon, sich zu beeilen. “Die Frage ist, ob wir auch rechtzeitig da sein werden, immerhin wissen wir nicht, wann es anfängt.“ Was für eine Ironie... Wenn man Aslan fragte, hätte er gesagt, das Gewitter hatte schon angefangen, aber es konnte immer noch stärker werden, deshalb hatte Azura nur Recht. Aber ihre nächsten Worte klangen für Aslan ein wenig zu sehr nach Fantasie. Er legte den Kopf schief. “Es kann schon sein, dass ein Blitz in einen Baum einschlägt und einen Waldbrand verursacht, aber dagegen könnten wir dann nichts tun, egal, ob wir gerade jagen oder in der Höhle sind.“ Blitze. Donner. Stürme. Sie gehörten zusammen wie Tag, Nacht und Dämmerung. Aslan hatte gelernt, sich nicht zu sehr davor zu fürchten, denn in Neunundneunzig Prozent der Fälle passierte eh nichts, aber wenn der Donner über den Himmel rollte, erinnerte ihn das zu sehr an den Startschuss bei den Hundekämpfen. Gewitter machten ihn immer leicht nervös. Er konnte Azura verstehen.

Erneut schwenkte Aslans Blick zu Etana. Warum schwieg sie so lange? Dachte sie über ihre Argumente nach oder war auch sie in Gedanken bei etwas Anderem, so wie ihre drei Rudelmitglieder? Der große Leonberger trat unruhig von einer Pfote auf die Andere und hielt erneut prüfend die Nase in die vom Sturm aufgewühlte Luft. In diesem Augenblick roch er es.
Hunde.
Und nicht irgendwelche Hunde. Es war ein Geruch, den Aslan genauso gut kannte wie sein Eigener, ein Geruch, den er nie vergessen würde, ein Geruch, bei dem eine lange Narbe an Aslans Schulter – eine der Größten – sofort warnend zu ziepen begann. Eine dumme Sekunde lang fragte Aslan sich, woran ihn dieser Geruch erinnerte, dann fiel es ihm ein. Dem Leonberger blieb für einen Augenblick die Luft weg, und eifrig sog er die Abendluft tiefer ein, obwohl dabei Regentropfen in seine Nasenlöcher gerieten. Nein. Nein. Es konnte nicht sein. Er konnte doch nicht....White Death gerochen haben. Er wollte ihn nicht gerochen haben. Und es schien so, als habe er sich diesen Geruch wirklich nur eingebildet, denn als er heftig schnupperte, roch er nichts als den Regen, den nassen Wald und seinen Körpergeruch, vermischt mit dem von Azura, Etana und Finley. Das konnte auch daran liegen, dass der Wind in die falsche Richtung wehte, um in dieser Richtung irgendetwas zu riechen, aber Aslan glaubte eher, dass er es sich eingebildet hatte. Was sollte so ein Hund auch hier machen? Was für ein abwegiger Gedanke! Ich sollte aufhören, so sehr in der Vergangenheit zu schwelgen. Seine Nase musste ihm einen Streich gespielt haben. Sie funktionierte ja eh nicht mehr so gut, seit Aslan angefangen hatte, alt zu werden. Mit einem beruhigten Seufzer wandte er sich vom Wald ab und sah erneut seine drei Begleiter an, was ihm inzwischen ziemlich stumpfsinnig erschien.

Aslan kam ein neuer Gedanke. Was sollten sie eigentlich mit dem Reh oder der anderen Beute machen, wenn sie sich satt gefressen hatten und zur Höhle zurückkehrten? Es mitschleifen? Zu Viert sollte das wohl gehen, aber Aslan war sich nicht einmal sicher, ob er ohne zusätzliche Last so weit und schnell laufen konnte, und Azura machte ebenfalls einen erschöpften Eindruck. Außerdem durften sie das Reh nicht einfach draußen liegen lassen. Der Regen würde vielleicht die Blutspuren wegwaschen, aber wenn die Menschen in den Wald gingen, um die Hunde zu suchen, und die Überreste der Beute fanden, wüssten sie sofort, wo sie mit Suchen anfangen konnten. Vielleicht sollten sie es in die Höhle schleppen....aber diese machte nicht den Eindruck, als sei sie groß genug für drei Hunde und eine ziemlich große Beute.
Auf jeden Fall wollte Aslan nicht länger unschlüssig hier herumstehen. Er öffnete das Maul, um etwas zu sagen, aber da sprach plötzlich Etana, die bis jetzt geschwiegen hatte. Sie wirkte irritiert wegen dem, was Finley gesagt hatte, und wies ihn darauf hin, dass sie die ganze Zeit schon über das sprachen, was er vorschlug. Verlegen zuckte Aslan mit dem Ohr. Finley konnte ja eigentlich nichts dafür, dass er nicht zugehört hatte....aber Etanas nächste Worte klangen dann viel besser. Sehr viel besser. “Ich finde, so sollten wir es machen! Und ich glaube auch, es wäre am besten, wenn ich Derjenige bin, der das Reh endgültig zu erlegen versucht, denn ich bin nicht sonderlich gut zu Fuß, und dank meiner....“ Die Worte waren schneller aus Aslans Maul gepurzelt, als er sie kontrollieren konnte, aber jetzt verstummte er rasch. Er wollte nichts von seiner Zeit als Kampfhund sagen. “Dank einiger Erfahrungen könnte ich das Reh vielleicht sogar beim ersten Bissen erlegen. Und wenn nicht, wäre ich schwer genug, um es zu Boden zu werfen....“ Mit diesem Vorschlag wollte er niemandem die Schau stehlen, er wollte nur seine Beine schonen und dem Rudel endlich nützlich sein können.

[ Lauscht Finley | denkt nach | hört Azura zu | denkt wieder nach | riecht kurz Blizzard, verliert den Geruch aber wieder, weil der Wind dreht | denkt, er hätte es sich eingebildet | antwortet Azura auf die Sache mit den Blitzen | überlegt |

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

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Etana
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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 21, 2012 6:32 am


Etana stellte die Ohren auf, erfreut, dass Aslan ihr zustimmte.
Bevor sie den Vorsclag unterbreitet hatte, hatte er schlagartig alarmiert gewirkt, sein ganzer Körper hatte sich versteift, doch im nächsten Moment war es wieder vorbei gewesen. Etana beunruhigte es, dass sie anscheinend nicht die Einzige war, die sich durch irgendetwas bedroht fühlte, den Grund aber nicht ausmachen konnte. Hatte sie es sich also doch nicht eingebildet? Konnten sich zwei Hunde gleichzeitig täuschen? Beunruhigt hielt sie die Nase in den Wind und prüfte ihrerseits die Luft, wie auch Aslan es getan hatte, doch ob es an Wind und Regen lag, an ihrer mangelnden Erfahrung in der Wildnis oder daran, dass da tatsächlich nichts war - sie konnte nichts Auffälliges riechen.
'Es wäre besser, wenn die Furcht vor den Menschen uns beide trügen würde ... ', dachte sie bei sich, 'Aber ich fürchte, das wird nicht der Grund sein. Ich will so bald wie möglich weg hier, und ich möchte diese drei Hunde bei mir haben, wenn ich mein neues Leben starte. Das hier ist doch erst das Vorspiel ... der eigentliche Kampf beginnt erst.'
Entschlossen hob Die Rhodesian Ridgeback Hündin den Kopf. "Klasse, wenn du dir das zutraust, Aslan! Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas so Großes getötet habe, und es ist gut möglich, dass wir nur einen Versuch haben."
Ihr Blick wandcerte zu Finley und Azura. Beiden war an ihrer Körperhaltung und ihren Blicken anzusehen, wie erschöpft sie waren. Auch Aslan wirde müde, jedoch nicht so extrem wie diese beiden. "Der Hund, der als erstes zuschlägt und das Reh aufscheucht, muss am längsten rennen und darf nicht nachlassen.", sagte sie deshalb, "[b]Ihr wart heute schon mehr unterwegs als ich, also würde ich den Part gerne übernehmen, Es ist nur gerecht, wenn ihr es nun ein bisschen ruhiger angehen dürft.
Einverstanden?", schloss sie und schritt zu Aslan hinüber, der bereits in Richtung Waldrand getrottet war. Es drängte sie, sich endlich auf den Weg zu machen.

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Blizzard
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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 21, 2012 10:02 am

Blizzard hatte Schwierigkeiten damit, seine Schritte nicht zu groß werden zu lassen. Gewaltsam hielt er sich zurück und zwang sich zu einem langsamen Trott. Die Bäume und Büsche rauschten an ihn vorbei und der Wald wurde zusehends lauter. Blizzards Augen wollten nicht stillstehen. Ohne unterlass wanderten sie umher, huschten von links nach rechts, von oben nach unten und umgekehrt. Pass auf. Deine Aufmerksamkeit darf nicht nachlassen. Achtung, dort! Was... Plötzlich spürte der Husky-Rüde einen seltsamen Luftzug über seinen Kopf. Instinktiv legte er den Kopf in den Nacken und zuckte zeitgleich unwillkürlich zusammen, während seine vorderen Beine einknickten und er sich mehr oder weniger duckte. Etwas weißes flog lautlos über ihn hinweg, große Flügel streiften seinen Kopf. Im nächsten Moment verschwand das Gespensterding schon wieder in den dichten Bäumen. Ein leises, schauriges "hu", war noch zu hören, dann war es endhültig weg.
Erleichtert richtete Blizzard sich wieder auf und sah dem Wesen nach, das ihn so erschrocken hatte. Das war doch nur eine Schleiereule oder so, du Dummbatz!, tadelte er sich selber in Gedanken, Und wer erschrockt schon bei so einem harmlosen Biest!
Just in diesen Augenblick spürte er die Veränderung in Mayas Lauf. Er war stärker geworden, ihre Pfoten traten heftiger auf. Was ist denn nun schon wieder passiert?, fuhr es ihm durch den Kopf, obwohl es eindeutig war, dass sie wütend war. Auf ihn, und das bestimmt nicht ohne Grund. Doch ehe er sich der alten Freundin voll und ganz widmen konnte, erreichte erneut ein Duft seine Schnauze. Er kam direkt aus der Richtung, in die er Maya nun führte. Blizzard erstarrte. Sein Blick wanderte wieder zurück in die Zielrichtung. Die Schnauze bebte leicht, als er noch einmal witterte. Erneut erkannte er die Hunde. Doch diesmal waren es nicht nur die Hunde.
Aslan! Ein tiefes Knurren stieg aus seiner Kehle und erneut blitzte der Hass in seinen Augen auf. Aslan! Immer weiter rückte die Realität von ihm weg. Der Wald um ihn herum verschwand, wie auch Maya, alles verschwamm wie Wasserfarben im Teich. Die Bäume wurden zu Gitterstäben und Wänden. Die Büsche zu Menschen. Und das Rauschen des Waldes zu lauten Stimmen. Scharf sah er den Leonberger vor seinen inneren Auge. Blizzard selber stand zwei, drei Hundelängen von ihm entfernt. Ein Feuer brannte in ihm, das Feuer des Hasses. Die Ruhe des Gegners reizte ihn umso mehr. Aslan, sein Kollege, sein Erzfeind. Die Schreie der Menschen hallten in seinen Ohren. brannten und schmerzten.
Ein Donner rollte über den Himmel und riss ihn aus seinen Gedanken. Die Räume und die Menschen verschwanden; auch Aslans Konturen verschwammen immer mehr. Bi er sich schließlich wieder im Wald wiederfand. Ein kühler Regen prasselte auf sein Fell und der Wind zerrte an den Bäumen.
Langsam und prüfend lies Blizzard seinen Blick gleiten. Das Feuer in seinen Augen erlosch wieder. Nocheinmal hob er prüfend die Schnauze. Doch der Geruch von Aslan war verschwunden. Blizzard konnte ihn nur noch erahnen.
Jetzt traf sein Blick den von Maya. Die Wut in ihren Augen versetzte ihn einen Stich durchs Herz. Sie ist wütend, verstänlciher Weise., dachte er und erzitterte kurz, Aber guten Grundes. Und wenn sie erfährt, was für ein Monster ich geworden bin... Sie wird mich nicht mehr kennen wollen.
Noch während er den Gedanken zuende führte, setzte er nun zu einer Antwort an: "Maya. Denke nicht, dass ich dich töten werde. Du sollst nicht zu ihnen gehören."
Gegen seinen Willen musste er seine Stimme erheben. Der Lärm um ihn herum hatte immer mehr zugenommen. Einige Bäume ächzten gefährlich.
Der Husky trat ein paar Schritte vor, wante dann aber den Kopf erneut. Er musste die AUgen zusammenkneifen, um die Husky-Hündin erkennen zu können.
"Kommst du? WIr müssen weg hier!", rief er gegen den Wind. Gleichzeithig aber bezweifelte er, dass die Hündin seine Worte verstanden hatte. Der anfängliche Schauer hatte sich nun zu einem reinen Sturm entwickelt und seine Stärke schien von Atemzug zu Atemzug zu steigen. Besorgnis breitete sich in Blizzard aus, Sorge um Maya und um die Zukunft.
Verfluchtes Ich!

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The secret side of me I never let you see I ceep it cage but I can't control it. SO stay away from me, the beast is ugly. I feel the rage and I just can't hold it. It's hiding in the dark the theet are razor sharp. There's no escape for me, it want's my soul it want's my heart. No one can hear me scream, maybe it's just a dream. Maybe it's inside of me, stop this monster.


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Maya

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 22, 2012 7:02 am

Maya hörte Blizzard plötzlich garnicht mehr richtig zu aus ürgendeinem Grund
mochte sie die Geräusche die das Schallen des Berges hinterlassen hatten.
Wie eine Blöde schmunzelte sie vor sich hin und tänzelte etwas auf den Steinen herum.
Aus ürgendeinem Grund war sie grade noch in Gedanken zu ihrer Vergangenheit
wo alles noch gut war erst als Blizzard sie direkt ansprch öffnete sie ihre schönen, braunen
Augen. Wa... was ist den Blizzard fragte sie den Rüden.
Er sah ürgendwie....... wütend aus beinahe als wäre er gerade garnicht ansprechbar.
Blizzard! fersuchte sie ihren alten Freund aufzuwecken und tatsächlich war er
nach einer Weile wieder da. Als er den Satz mit dem töten sagte schaute sie ihn seltsam an
beinahe als würde sie durch ihn hindurch sehen plötzlich lächelte sie an.
Es war ein kleines, aber ürgendwie freundliches lächeln.
Sie lief neben ihm nach einer Weile fragte sie Warum gehen? Sollten wir
nicht erst gerade noch herkommen?


(bei Blizzard/ lächelt ihn an und sagt etwas)
(sry wieder etwas kurz ._.)

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Finley

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Okt 23, 2012 8:48 am

Finley hörte bei den Jagdplänen nun genauer zu. Er bewunderte Etana, dass sie so viel wusste wie man überhaupt jagt.
Finley hatte in seiner Vergangenheit bei den Menschen vielleicht eine Maus oder zwei gefangen. Oder auch mal die Katzen aus Spaß an der Freude gejagt. Aber so richtig gejagt, um etwas zu töten und es dann zu fressen noch nie.
Azuras Worte schienen für ihn leicht abschreckend auch wenn er nicht wusste, was dieser Beitrag jetzt genau mit dem Beute Problem zu tun hatte.
Finley wollte bei Azura gerade nochmal nachfragen, was genau sie jetzt damit meinte, da wurden aber schon Finleys Worte von dem Donner in der Ferne unterbrochen.
Er zuckte kurz vor Schreck zusammen und schüttelte sich. Kurz darauf erhob Finley seine Stimme
Da ihr die Rollen für die große Jagd schon sogesehen verteilt habt, werden wohl Azura...
Finley blickte kurz Azura an. ...und ich das Reh von der Seite angreifen falls wir eins finden werde. Ich , meinerseits bin mit dieser Aufgabe zufrieden und du Azura?
Erneut schaute er zu Azura und hoffte das sie ebenfalls nichts dagegen hatte mit ihm das Reh von der Seite anzugreifen. Außerdem fügte er noch hinzu:
Ich habe ebenfalls eine gute Spürnase, ich könnte viel dazubeitragen das Reh aufzufinden!
Finley setzte sich wieder in die Runde und schaute in den Himmel.

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Misstrau'n ist gut, Mitleid ist böse, Lügen heißt Leben,Vertrauen heißt Tod.
Nichts fühlen, nicht zittern, eiskalt sein und wittern , was droht."
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Aslan

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Okt 25, 2012 4:49 am

Einmal mehr war Aslan in Gedanken woanders, sodass er nicht mit bekam, wie Etana auf seinen Vorschlag reagierte. White Death, Death Destiny, Living Dalights, Der Hund mit den zwei Gesichtern oder auch Blizzard... Noch nie hatte Aslan sich einen Geruch eingebildet, aber ein Mal ist bekanntlich immer das erste Mal, und er konnte – er wollte – es einfach nicht glauben, dass sich sein Erzfeind, einer der wenigen Hunde, die auch in seinen jüngeren Jahren kämpferisch eine echte Herausforderung gewesen waren, sich nun hier aufhielt, im selben Wald wie er. Die Vorstellung war geradezu absurd. Es konnte nicht sein. Zwei Mal hatte Aslan gegen White Death gekämpft, zwei Mal hatte er die nicht von Mitleid getrübte Mordlust in den Augen des Wolfshundes gesehen. White Death war ein Hund der Arena. Er lebte, um zu töten. Hier im Wald hatte er weder etwas zu tun noch etwas verloren. Für einen Hund wie Blizzard gäbe es keinen Grund, sich versteckt in einem Wald aufzuhalten...nein, Aslan hatte sich seinen Geruch nur eingebildet. Er war müde, und wenn er müde war, versank er schneller und tiefer in seinen Gedanken. Er musste an die alte Zeit zurückgedacht und sich dabei an White Deaths Geruch erinnert haben, tief vergraben in einem Winkel seines Gedächtnisses.
Zumindest eines wusste Aslan jetzt: Seine Vergangenheit würde er nie ganz los werden, egal, wie oft er sie zu vergessen versuchte. Sie gehörte genau so zu ihm wie seine Nase, sein Fell oder seine Narben. Vielleicht war sie schmerzhaft, aber ohne sie wäre er nicht er selbst. Hätte er nicht die Hälfte seines Lebens in der Arena verbracht, wäre er jetzt genauso todmüde wie Finley und Azura. Allein seine in der Arena erlernte Selbstdisziplin zwang seine Pfoten, weiterzulaufen, als wäre er frisch ausgeruht, und allein seine Erfahrung mit Schmerzen aller Art brachte ihn dazu, seinen Muskelkater zu ignorieren und die Schmerzen in den Gelenken, die sich anfühlten, als habe jemand Beton in seine Knochen gegossen.

Aber da war noch etwas....ein leises, kaum wahrnehmbares Gefühl, das sich tief in Aslans Innerem zu regen begann wie ein erwachendes Raubtier. Dieses Gefühl schickte so etwas wie leichte Stromstöße durch seinen Körper und brachte ihn dazu, bei jedem Rascheln herumzuwirbeln und jeden wippenden Ast anzustarren, als erwarte er einen Angriff. Es war eine Warnung. Aslan spürte, dass etwas passieren würde – etwas, das mehr war als das Gewitter. Was das für ein Gefühl war? Er konnte es sich selbst nicht genau erklären, aber sein Gefühl trog ihn nie. Ein Mensch hätte wohl behauptet, das wäre der berühmte sechste Sinn der Hunde.
Die dringende Ahnung, irgendetwas würde nicht wie geplant laufen, erfüllte Aslan mit Unruhe. Er begann, mit steifen Schritten am Rand der Lichtung auf und ab zu gehen. Etwas wird geschehen, etwas wird geschehen. Irgendwo am anderen Ende der Lichtung bog ein Baum sich laut knarrend und ächzend im anschwellenden Wind. Aslan riss den Kopf herum und musterte unverwandt den Wald, alle Sinne wachsam. Es schien alles ruhig zu sein. Was hatte er auch erwartet? Es war dumm, sich von Nichts und wieder Nichts so einschüchtern zu lassen. Die Unruhe nagte an Aslans Eingeweiden, aber er ignorierte sie. Was sollte schon passieren? Es würde ein Gewitter geben. Mehr ungewöhnliche Dinge gab es nicht zu melden. Außer den Geruch von White Death....aber das konnte nicht stimmen. White Death war inzwischen vermutlich tot, so wie viele andere Hunde, die sich nicht rechtzeitig vor den Fackeln und Stöcken der wütenden Menschenmenge in Sicherheit bringen konnten.

Erst als Etana sprach, kehrte Aslan in die Wirklichkeit zurück. Er schaffte es, nicht zusammen zu zucken, und wandte sich rasch zu ihr um. “Klasse, dass du dir das zutraust, Aslan! Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas so Großes getötet habe, und es ist gut möglich, dass wir nur einen Versuch haben.“ In ihrer Stimme fehlte jede Spur von Sarkasmus, aber ermutigend waren ihre Worte sicher nicht. Aslan hatte nicht wirklich darüber nachgedacht, als er vorschlug, er sollte sich als Letzter aus dem Hinterhalt auf das Beutetier stürzen. Erst jetzt wurde ihm klar, dass er damit eine nicht geringe Verantwortung übernahm. Wenn er daneben sprang, war die Jagd gelaufen. Wenn er an der falschen Stelle zubiss oder wieder abrutschte, wäre die Jagd ebenfalls gelaufen. Nur einen Versuch hatten sie, das stimmte. Ein Versuch. Klasse, dass du dir das zutraust, Aslan! Ja, traute er sich das wirklich zu? Fast überlegte Aslan, ob er die Aufgabe des Zubeißens nicht doch Etana übertragen sollte, aber sie sprach bereits weiter und schlug sich für eine andere Rolle vor. Außerdem wusste er gut, dass er bei der Hetzjagd einfach nicht schnell genug wäre, um das Reh auf der richtigen Spur zu behalten. Er hatte sich richtig entschieden. Finleys Worte besiegelten Aslans Schicksal dann noch.

“Einverstanden“, meinte Aslan rasch, als Etana noch einmal nachfragte. Unbemerkt hatte sie sich ihm genähert und stand jetzt neben ihm, den Blick auf den Wald gerichtet. Offenbar wollte sie so bald wie möglich aufbrechen. “Du bist nicht im Nachteil: ich habe auch noch nie ein Reh getötet.“ Aber andere Lebewesen dieser Größe schon, führte er in Gedanken den Satz weiter. In der Arena hatte er es, wenn möglich, immer vermieden zu töten. Immer. Aber manchmal musste er es tun, sei es aus Notwehr oder um seinen Gegner von seinem Leiden zu erlösen. Und er erinnerte sich an jeden einzelnen Hund, bei dem er keine andere Wahl gehabt hatte...Doggen, Kangals, Wölfe, sogar einen Leonberger, wie er selbst einer war. Bei dem Gedanken drehte sich Aslan der Magen um. Ich hoffe nur, Rehe töten ist leichter als Artgenossen töten...

[ denkt an Blizzard | ist unruhig, spürt etwas | hört Etana zu und denkt sich Seines | antwortet ihr ]

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

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Bailey

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BeitragThema: Re: Der Wald   So Okt 28, 2012 1:07 am

Die Regentropfen peitschten das ohnehin schon angeschwollene Wasser auf und malten winzige Täler und nähnadelgroße Berge aus Wellen auf die Oberfläche des träge dahinfließenden Flusses. Das leise, aber anhaltende Prasseln des Regens und das Rascheln des im Wind wogenden Schilfs übertönte dennoch nicht das nervöse Schnattern der Enten, die sich im Schilf dicht aneinander gedrängt hatten und nun darum rangelten, wer sich an den geschützteren Stellen niederlassen durfte. Die leuchtenden pfauengrünen Kopffedern der Männchen ließen das Wasser abperlen wie ein Stechpalmenblatt, aber die Federn der Weibchen, die nicht täglich gepflegt und mit dem Schnabel eingefettet wurden, mussten gegen die Nässe aufgeplustert werden. Bailey sah nur hin und wieder ein Aufblitzen von Braun, Weiß, Schwarz oder Grün, wenn zwei Enten mit den Flügeln schlugen und einander schnatternd anpöbelten.
Er interessierte sich im Moment nur für diese Enten. Ihm hätte sich ein Reh in den Weg stellen können und er hätte weiter nur die Enten angestarrt, mit der unerschütterlichen Konzentration des erfahrenen Jägers, die nur dadurch getrübt wurde, dass seine Rute vor freudiger Erregung nicht still halten konnte und hinter ihm hin und her schwang, was eine Art schmatzendes Geräusch verursachte – so nass, wie es war, raschelten die Blätter nicht mehr. Vorsichtig schlich Bailey näher, halb verborgen zwischen den Sträuchern am nicht gerade sanft abfallenden Flussufer. Direkt vor ihm wogte der Schilfgürtel und bog sich unter einer neuen Windböe, die dem jungen Mischling Regen ins Gesicht trieb. Bailey musste blinzeln, genau in dem Moment, in dem er die Vorderpfoten lang machte, um das steile Ufer hinunter zu huschen – und prompt trat er daneben. Statt auf das Grasbüschel zu treten, das er hatte erwischen wollen, gruben sich seine Krallen in die lose, schlammige, fast flüssige Erde des Ufers, die sofort nachgab. Mit einem schleifenden Geräusch wurden Bailey die Vorderbeine unter dem Körper weggerissen, als er nach vorne rutschte. Hastig zog er die Beine zurück, trat aber wieder daneben, sodass seine Vorderbeine einknickten wie die eines Fohlens, das Laufen lernen muss. Statt zu zappeln, ließ Bailey sich bereitwillig fallen und robbte weiter, bis er direkt am Rand des Schilfgürtels ankam. Seine Ohren, seine Nase, sein Schwanz – sein ganzer Körper bebte vor Vorfreude. Die Enten blieben, wo sie waren: Offenbar hatten sie ihn nicht bemerkt.
Countdown! Fünf. Vier. Drei. Zwei. Eins. LOS!
Ohne an irgendetwas anderes zu denken, schoss Bailey los wie eine Gewehrkugel. Er rammte förmlich die Beine in den Boden und stieß sich so heftig wieder nach vorne ab, dass er bei jedem Satz fast einknickte und seine Pfoten einen bis weithin gut hörbaren Trommelwirbel am Boden erzeugten. Noch bevor die Enten begriffen, was los war, stürzte sich Bailey kopfüber mitten unter sie ins Schilf und kümmerte sich nicht um das Schilfrohr, dass ihm ins Auge stach und sich in seinem Fell verfing. Mit lautem Alarmgeschnatter, das eher nach schrillem Geschrei klang, schlugen die Enten mit den Flügeln und versuchten in heilloser Verwirrung aufzufliegen, aber Bailey schien überall zu sein. Er sah überhaupt nichts, denn das Grün des wild wackelnden Schilfs und die Entenflügel und Entenfedern, die vor seinen Augen tanzten, versperrten ihm die Sicht – aber das war egal. Bailey brauchte ja gar nichts zu sehen – er wollte einfach nur die Enten aufscheuchen – die beste Beschäftigung der Welt! “Hey, ihr Federwischs! Immer noch hier? Da ist wohl jemand zu spät aufgestanden!?“ Baileys kraftvolle Stimme hallte durch den Wald und durchschnitt die Stille wie ein Gewehrschuss. Die Stimme war das einzige an dem jungen Rüden, das nicht an einen Welpen erinnerte: Es war die kraftvolle Stimme eines männlichen Hundes.
Schließlich fand Bailey irgendwie den Ausgang aus dem Schilf und warf sich erneut vorwärts, um die Enten, die sich etwas weiter weg auf dem Wasser niedergelassen hatten und ihn argwöhnisch beobachteten, einzuholen. Aber irgendetwas ging schief – statt die Vorderpfoten vorzustrecken, fiel er mit dem Kopf voraus auf die aufgepeitschte Wasseroberfläche zu – er stolperte über irgendetwas Warmes, Weiches, und im Bruchteil einer Sekunde verstand er, dass es eine Ente sein musste – dann.... PLATSCH. Kopfüber landete Bailey im Wasser und machte einen Bauchplatscher, den nicht einmal so etwas Breitflächiges wie eine Tischplatte besser hingekriegt hätte. Das Wasser spritzte so hoch in die Luft, dass Bailey sich fragte, ob es wohl die Baumkronen erreichen würde, und die Enten verschluckten sich an ihrem Schnattern, als der Mini-Tsunami sie erreichte und über ihnen zusammenschlug wie eine Welle.
Kurz herrschte Stille. Bailey hatte Zeit gehabt, um die Augen zu schließen, bevor er untertauchte, aber dennoch registrierten seine Augen durch die Wimpern das unheimlich grünliche Dämmerlicht, das hier unten im Wasser herrschte. Um ihn herum stiegen flüsternd und plickend kleine, weiße Luftbläschen auf, die Bailey am ganzen Körper kitzelten. Sein Bauch tat ziemlich weh, aber das war Bailey gewohnt. Dies hier war sicher nicht der erste Bauchplatscher, den er machte....aber sicher der Spannendste. Bailey zappelte wild und schlug mit den Pfoten um sich, bis er spürte, wie der Druck in seinen Ohren nachließ und er schließlich mit der Schnauze durch die Wasseroberfläche brach. Sofort stürmten die Geräusche wieder auf ihn ein: Das Trommeln des Regens und das Rauschen des Wassers, das beleidigte Schnattern der Enten und der Donner, der über den Himmel rollte. Wenn Bailey nicht alle Pfoten voll damit zu tun gehabt hätte, halb ans Ufer zu waten und halb zu schwimmen, ohne wieder auszurutschen und das Wasser zu küssen, hätte er seine Freude laut hinaus gebellt. Freude, Freude über diesen Tag, den es besser nicht geben konnte, Freude über die unbegrenzten Möglichkeiten, seine Jagdleidenschaft zu befriedigen, ohne ständig zurückgepfiffen zu werden.
Er wusste nicht, warum Gabrielle und die anderen Pfleger ihn einfach so befreit hatten, aber er war ihnen zutiefst dankbar dafür. So viel Spaß hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Es war zwar etwas kalt, aber es würde schon rechtzeitig wieder warm werden, bevor Bailey sich eine Krankheit holte – es war einfach alles perfekt! Und zu allem Überfluss war er nicht allein. Tally war bei ihm. Nicht irgendein dummer, langweiliger Hund, der nur sein Revier markieren und in Ruhe gelassen werden wollte, nein....Tally. Seine beste Freundin. Kurzzeitig hatte Bailey alles verdrängt, um sich besser auf die Enten konzentrieren zu können, aber so etwas war es wert, nicht vergessen zu werden. Als er das Ufer erreichte, musste er die Pfoten in die Erde stemmen und sich mühsam hoch ziehen, denn sein Fell hatte sich mit Wasser so voll gesogen, dass es doppelt so viel wog wie sonst. Dafür war es zumindest nicht mehr so schmutzig, wie es gewesen war, nachdem der junge Rüde die Uferböschung bäuchlings hinunter geschlittert war. Bailey schüttelte sich kräftig. Dabei spürte er, wie das neue Halsband mit dem kleinen schwarzen Kasten daran, das Gabrielle, seine Pflegerin, ihm umgebunden hatte, an seinem Hals hin und her wippte. Der Kasten nervte ein bisschen, denn er war direkt unter Baileys Kinn angebracht, sodass dieser mit der Zunge nicht mehr seine Brust erreichen konnte, ohne sich auf höchst akrobatische Weise zu verrenken. Und außerdem rappelte der Kasten immer, wenn Bailey sich schnell bewegte. Das Geräusch lenkte einen von den wirklich wichtigen Dingen ab – zum Beispiel Enten jagen.
Blitzartig machte der Mischling kehrt und tauchte in den Wald ein. Seine Pfoten arbeiteten schon wieder so schnell wie die eines Rennpferdes, und nicht selten überrannte Bailey einen Busch, der ihm im Weg war. Wo war sie? Wo war Tally? Sie war vor Kurzem noch hinter ihm gewesen, aber sie hatte viel kürzere Beine als er....Bailey hielt inne und sah sich suchend um. Er entdeckte fast sofort ihr schwarzes Fell, dass durch die Bäume gut zu sehen war, und preschte los. Vielleicht hat sie eine andere Fährte gefunden....von etwas, was man auch gut jagen kann? Mit wenigen Sätzen hatte er Tally erreicht, bremste schlitternd dicht vor ihr ab und musste erst einmal zu Atem kommen. Der ganze Wald schien von seinem heftigen Hecheln erfüllt und seine Zunge hing ihm seitlich aus dem Maul, was nicht gerade würdevoll aussah. “Hab....Enten gejagt....sorry....weggelaufen“, brachte er schließlich hervor. Als er wieder zu Atem gekommen war, fügte er mit einer Spur Stolz in der Stimme hinzu: “Ich bin über eine Ente gestolpert, Tally! Ist dir das je passiert? Über eine Ente gestolpert! Ich meine – es passiert einem nicht alle Tage, dass man alleine in den Wald darf. Ich weiß zwar nicht, warum Gabrielle uns freigelassen hat, aber es macht wirklich Spaß und es ist spannend. Wenn man das mal mit den üblichen Spaziergängen im Park vergleicht....komisch nur, sonst ist sie immer so darum besorgt, uns im Blick zu behalten....“ Kurz schwieg er nachdenklich, beruhigte sich etwas und fügte dann etwas nüchterner, aber mit ungebrochenem Eifer hinzu: “Was machen wir jetzt?“

[ schleicht sich an Enten an | springt ins Schilf und scheucht sie auf | macht einen Bauchplatscher ins Wasser | verlässt den Fluss und geht Tally suchen, die er bei der Entenverfolgung abgehängt hat | redet mit ihr und ist ziemlich begeistert ]
(Falls ich es mit Bailey übertreibe, einfach sagen....)

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Azura
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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Okt 29, 2012 12:41 am

Jagen...schlafen...gehen...warten... was denn nun jetzt? Mir fallen bald die Augen zu wenn das weiterhin noch so lange dauert. Ihr gefiel der Gedanke nicht, die ganze Zeit nur rumsitzen zu müssen. Müde versuchte sie sich wachzuhalten, indem sie im Gedanken eine Melodie nachsummte, die ihr aber schon halb entfallen war. Ob mir die Melodie je wieder einfallen wird? Immerhin ist es das fast letze Bruchstück, an dem ich mich in meiner Kindheit erinnern kann. Ich glaube, ich sollte lieber den anderen zuhören. Vielleicht hindert mich dass daran einzuschlafen.. wenn nicht.... Sie warf einen Blick zu Etana, die Finley anscheinend gerade erklärte, worüber sie die ganze Zeit gesprochen haben. Sie selbst war gespannt, was Etana vorschlagen würde. Sie dachte zwar, sie würde nur ein paar von uns rausschicken, um etwas kleinere Beute zu erlegen, aber sie irrte sich. Etana wollte ihnen ein Reh zumuten. Ein großes Reh. Ist sie sich wirklich sicher? Ich meine.... nungut, ich hab zwar Beute gefangen aber das war nur reine Glückssache, und ob Aslan oder Finley schon gejagt haben weiß ich nicht... aber bevor diese Sitzung noch eine Nacht mehr dauert, stimm ich einfach zu. Bin ja wohl nicht die einzige, bei der es schiefgehen kann, oder? Sie blickte zu Aslan. Er wollte das Reh töten, soweit sie verstanden hatte.Es einfach zu Boden werfen. Langsam fragte sich Azura, mit wem sie es hier zutun hatte. Aber die Frage ist wohl eher, was ihnen noch blühen mag. Verwirrt schüttelte die junge Hündin den Kopf, als Finley sie etwas fragte. Hm? Ähm... natürlich...Meinetwegen... Zwar wusste die Irish Setter Hündin nicht, über was er gerade gesprochen hat, aber das würde sie schon früh oder später erfahren. Doch trotz alle dem Griff ihr Unbehagen ihre Angst an, zu fragen warum es gerade ging. Was wenn es etwas wichtiges war? meine Aufgabe bei der Jagd? Bei etwas anderem? Eine Zustimmung zu einer... Verfügung? Sie zwang sich, ihre Gedanken unter Kontrolle zuhalten und ruhig zu blicken, während sie zwischen den Hunden hin und her starrte, in der Hoffnung, hier würde es endlich weitergehen.

[heute mal etwas kürzer, da ich viel zutun hab, sry ^^]

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Nov 05, 2012 10:16 pm


Klasse Finley, eine gute Nase können wir ausgezeichnet gebrauchen, gerade bei dem Mistwetter!” Noch ein Grund mehr, sich zu beeilen, bevor der Regen alle womöglichen Spuren fortwaschen würde.
Immer noch wurde die Rhodesian Ridgeback Hündin das Gefühl nicht los, dass die Unruhe, die sie antrieb, nicht nur in der Zeitnot für Jagd und Rückkehr zur Höhle begründet war. Gewaltsa, versuchte sie, diese Gedanken zu verdrängen, doch das Unbehagen hörte nicht vollkommen an ihr zu nagen auf. Energisch schüttelte sie den Kopf.
Schließlich gab auch Azura ihre Zustimmung. Ein Hauch von Erleichterung durchströmte Etana: Sie konnten sich endlich auf den Weg machen!
Dann sind wir uns ja alle einig. Lasst uns loslaufen”, entschied sie. „Finley, geh du mit mir vorneweg. Wir müssen uns genau darauf konzentrieren, eine Spur zu finden. Das müssen alle, aber bitte vergesst auch nicht, auf den Rest eurer Umgebung zu achten! Wir sind nicht zwangsläufig allein.
Zielstrebig trabte sie voran und lauschte, ob die anderen Hunde ihr folgten.


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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Nov 07, 2012 5:47 am

Bei dem Gedanken endlich wieder was in den Magen zu bekommen wurde Finley ganz verrückt. Nervös stand er auf ,setzte sich hin, stand erneut auf, lehnte das Gewicht mal auf die eine Körperhälfte, mal auf die andere Körperhälfte.
Dann endlich gab Etana das Zeichen zum anfangen. Finley war sofort einsatzbereit und stürmte mit Etana voran, die Schnautze dabei immer nah am Boden gedrückt.
Werden die anderen jetzt auch sofort Folgen?
Viele Gerüche waren zu riechen. Einige waren schon alt, andere waren für ihn unbekannt und einige sehr frisch. Plötzlich kam ein Geruch in seine Nase, die stark nach Beute roch. Er wusste nicht ganz, ob dies wirklich ein Reh war, aber den Duftstoffen zu urteilen war es ein etwas größeres Tier.
Er schaute kurz zu Etana und hoffte das sie diesen Geruch auch wahrgenommen hat.
Seine Rute stellte sich schlagartig nach oben und er folgte im zügigen Schritt dem Geruch.
Er achtete in diesen Momenten nicht mehr auf sein Umfeld. Ob das wohl ein Fehler war?
Gierig lief Finley immer schneller und schneller dieser verlockenden Duftspur nach. Die Zweige die an seinem Körper abfederten, störten ihn nicht.
Er lief und lief. Einige Momente bleib er kurz stehen und betrachtete die Umgebung, ob die Beute schon zu sehen war und senkte den Kopf erneut zum Boden und folgte weiter. Die Geruchsspur wurde immer frischer und intensiver.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Nov 08, 2012 3:17 am

Das, was in einem Wolfsrudel nur durch Blicke und Körperhaltung geklärt wurde, brauchte bei dem jungen Hunderudel, bestehend aus Etana, Azura, Finley und Aslan eine Menge Worte und Organisation. Aslan hatte nichts dagegen, alles auszudiskutieren, aber allmählich kam es ihm vor, als verliefe das Gespräch sinnloserweise im Kreis. In einem Wolfsrudel wusste jeder, wo sein Platz war. Man musste sich nicht absprechen. Man arbeitete zusammen, das ganze Rudel wie ein einziges Tier. Aber wir sind keine Wölfe...wir sind nur ein bunt zusammengewürfelter Haufen Haushunde, die irgendwie versuchen muss, zu überleben – so lange wie möglich. Wie so oft flammte Wut in Aslan auf, Wut auf die Menschen, die ihm jede Chance auf ein glückliches Hundeleben genommen hatten, und auch Wut auf sich selbst. Wenn er seinen Gedanken ihren Lauf ließ und ihnen einfach zuhörte, merkte er erst, wie unsinnig sie waren. Warum sollte das Vierer-Rudel auch versuchen, ihren Vorfahren, den Wölfen, nachzuahmen? Sie waren Hunde. Sie waren nicht einmal ein richtiges Rudel. Es war dumm, sie mit den wild lebenden Wolfsrudeln zu vergleichen – vor allem, da ihre Überlebenschancen schon dadurch gering waren, dass die Menschen ihre besten Waffen, Hunde und Jäger aufboten, um sie aufzuspüren und zu töten.

Zum Glück schien auch Etana zu finden, dass das Wesentliche geklärt war. Gedankenverloren ruhte Aslans Blick auf der Rhodesian-Ridgeback-Hündin, als plötzlich einen Ruck durch ihren Körper lief und sie sich erneut straffte. Als sie das Maul öffnete, galten ihre Worte Finley, der gesagt hatte, er wäre ein guter Fährtensucher. Und wenn sich Aslan die lange Schnauze des Collie-Rüden ansah, war er sofort bereit, diesen Worten zu glauben. “Klasse, Finley, eine gute Nase können wir ausgezeichnet gebrauchen, gerade bei dem Mistwetter!“ Das stimmte auch. Es war jetzt sicher nicht leicht, eine Spur zu finden, denn der Regen spülte jeden Geruch aus der Luft. Das konnte unter Umständen ganz angenehm sein, aber jetzt konnte es bedeuten, dass die Jagd ins Wasser fiel. Aslan seufzte leise – so viele Probleme, so viel konnte schiefgehen, und es gab nichts, das ihnen garantierte, das sie Erfolg haben würden, selbst wenn sie das Reh aufspüren konnten – und nahm dann, genau wie Etana, ebenfalls eine entschlossenere Haltung ein: Ohren aufmerksam aufgestellt, so gut es bei seinen Schlappohren eben ging, die Rute auf Halbmast, den Kopf hoch erhoben, die Muskeln angespannt. Mit zuckender Nase prüfte Aslan die Luft. Er konnte keinen nützlichen Geruch entdecken, aber damit hatte er auch nicht gerechnet. Im Alter ließ eben auch seine Nase etwas nach.

Die Vorfreude auf die Jagd verdrängte Aslans Sorge wegen dem Geruch White Deaths und dem warnenden Prickeln in seinen Eingeweiden vorerst. Er wartete, gespannt wie eine Feder, bis Etana endlich das Zeichen zum Losgehen gab: “Dann sind wir uns ja alle einig. Lasst uns loslaufen.“ Und ohne weitere Umstände trottete die Rhodesian-Ridgeback-Hündin los, wobei sie noch einige Worte an Finley richtete. Aslan hörte ihr nicht mehr genau zu. Er zögerte kurz. Da war es wieder, dieses Gefühl, so, als würde jemand ihn beobachten – jemand, der nichts Gutes im Sinn hatte. Der Kopf des mächtigen Leonbergers schnellte herum, und erneut hielt Aslan die Nase in den Wind und witterte gründlich. Alles roch normal. Der Wind trug keine Spur von White Deaths Geruch mit sich, auch wenn das am Regen liegen konnte. Mit einem leisen Grummeln, um sich selbst von weiteren dummen Gedanken abzuhalten, setzte Aslan sich in Bewegung. In seinem schaukelnden Trab holte er Etana ein, die offenbar Finley als Fährtensucher vorangehen ließ, und reihte sich neben ihr ein. Seine breiten Pfoten, so groß wie Untertassen, hinterließen tiefe Abdrücke im Schlamm. Zuerst dachte sich Aslan nichts dabei. Dann dachte er: Oh je. Wenn ein Mensch diese Pfotenabdrücke sieht, dann sind wir so gut wie enttarnt...

Aber später war noch Zeit, um darüber nachzugrübeln. Sie würden ja eh zur Höhle zurückkehren, ob mit Beute oder ohne, und dann konnten sie die Spuren gründlich verwischen. Jetzt ging es darum, Beute zu finden. Und darum, sich nicht überraschen zu lassen. Überraschen wovon? Genau wusste Aslan das auch nicht, aber er wusste, dass Etanas Mahnung, auf den Rest ihrer Umgebung zu beachten, kein leeres Geschwätz war. Genauso wenig, wie es Aberglaube war, seinem „sechsten Sinn“ Gehör zu schenken. Und dieser sechste Sinn signalisierte Aslan deutlich, dass irgendetwas in seiner Umgebung nicht stimmte. Er musste aufpassen, gut aufpassen.
Sein Hunderverstand zählte eins und eins zusammen, und unwillkürlich fiel Aslans Blick erneut auf Etana, die vor ihm dahintrabte. Ihre Mahnung war sicher nicht umsonst gewesen, aber eigentlich verstand es sich von selbst, dass die Hunde vorsichtig waren. Wozu also hatte Etana sie noch einmal daran erinnert? Es sei denn, sie fühlt sich genauso mulmig wie ich... Nervös fuhr sich Aslan mit der Zunge über die spröden Lefzen. Er wollte Etana nicht darauf ansprechen, aber wenn sie sein Gefühl wirklich teilte, dann bedeutete dass, dass Aslan sich nichts eingebildet hatte. Es war ernst.
Also spielte Aslan mit den Ohren, um die Geräusche aus der Umgebung aufzufangen. Er hörte das Wispern des Windes in den Baumkronen, das stetige Plätschern der Regentropfen, die leisen Schritte seiner Begleiter vor ihm, das schmatzende Geräusch von Schlamm unter Hundepfoten und ab und zu ein leises Knacksen im Unterholz, das vermutlich von einer fliehenden Maus verursacht wurde. Kein Grund zur Besorgnis also... Aslan hob die Nase und sog tief die Luft ein. Er roch den Regen, das feuchte Holz, nassen Humus und den charakteristischen Geruch nach nassem Hund, der von ihm und seinen Begleitern ausging. Keine Spur von irgendwelchen Gefahren oder dem Geruch von White Death. Und trotzdem, irgendetwas war seltsam...Aslan merkte kaum, wie die Anderen an ihm vorbeizogen, und ließ sich zurückfallen, bis er als Schlusslicht lief. Seine Augen huschten nervös umher wie die eines gejagten Tieres, und in gewissem Sinne war er das ja auch.
Plötzlich veränderte sich Finley Körperhaltung: Der Collie zögerte, schnüffelte, stellte dann Ohren und Rute auf und lief sofort schneller, wobei er einen bedeutungsvollen Blick zurück auf Etana warf. Man musste kein Hund sein, um diese Körpersprache deuten zu können: Finley hatte etwas gefunden. Als er jetzt eifrig schnuppernd weiterlief, schloss Aslan zu den Anderen auf und versuchte, so leise wie möglich aufzutreten. Er hielt ebenfalls die Nase in die Luft und konnte sofort einen frischen, intensiven Geruch ausmachen, der in seiner Nase prickelte.

[ denkt nach | hört Etana zu | denkt über ihre Worte nach | setzt sich in Bewegung und folgt ihr | spürt Gefahr | untersucht seine Umgebung | läuft als Schlusslicht | bemerkt Finleys Verhalten | läuft schneller und schnüffelt ebenfalls ]

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Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, in meinem Drang nach Leben spür ich die Zeit verinnen, wenn ich nicht ganz klar sage: "Schluss!", fällt bald mein Gnaden-schuss.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do Nov 08, 2012 7:59 am

Unruhig blickte Azura in den regnerischen Himmel. Sie konnten hier nicht ewig rumdiskutieren. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis das richtige Unwetter begann. Aber selbst wenn sie sich beeilen würden, wäre die Frage ob sich überhaupt Wild bei diesen Unwetter rumtreibt. Zwar hatte sich Finley bereiterklärt, die Führung zu übernehmen, bis sie etwas Wild aufgetrieben haben, jedoch war die Irish Setter Hündin sich unsicher, ob man bei diesen Wetter überhaupt etwas riechen konnte. Das nasse Gras und das ganze Waldgestrüpp vermischte sich zu einer etwas seltsam riechenden Masse, aber wer weiß, vielleicht hatte Finley ja eine bessere Nase als sie.Im übrigen wusste sie selbst nicht wie das frische Blut eines Rehes überhaupt schmeckte. Vielleicht kannte sie ja diesen Geschmack von totem Reh schon? Oder vielleicht schmeckt es ähnlich? Zwar hatte sie Hasen vor dem Beginn ihrer Reise noch nie Wild probiert, aber sie war sich sicher dass der Hase nach diesen Konservendöschen schmeckte, die ihre Besitzerin ihr immer zu Abend gegeben hat, auch wenn das frische Getier frischer und geschmacksvoller schmeckte. Aber ihr war es jetzt sowieso egal. Sie hatte noch viel zu entdecken, vielleicht sogar weniger als sie erwartete. Die Luft roch nach Unruhe und Angst, die aus den Hundequartett ausgestoßen wurde, aber vielleicht war das auch nur Einbildung, oder sie selbst.

Halb müde erhob sich die junge Hündin aus ihren geplätteten Gras. Ich frage mich immmernoch, wie Etana das mit dem "Spuren verwischen" anstellen will. Würden wir fliegen oder etwas derart gleiches, dann wäre es leichter, aber eine Blutlache verschwinden zu lassen? Sie entschloss sich, diesen Gedanken einfach mal ausgeschlossen zu lassen und schloss sich der aufbrechenden Gruppe an. Anscheinend waren alle bereit, ihr bestes bei der Jagd zu geben. Bei diesem Gedanken warf sie ein paar Blicke zu den anderen Hunden hinüber. Etana sprach davon, sich ihre Umgebung besser im Auge zu behalten und sich dabei trotzdem auf die Jagd zu konzentrieren, besser gesagt als getan. Selbst wenn Aslan etwas abgelenkt ausschaute, was sie im übrigen im Moment etwas interessierte und Finley angestrengt versuchte Witterung aufzunehmen und dieser zu folgen, würde sie trotzdem versuchen zu helfen. Ich glaube, Finley kriegt das mit dem wittern schon hin... vielleicht könnte ich mich ja als Beobachtungspfosten angarieren. Natürlich würde ich mithelfen, aber ich könnte dann auch darauf achten, wie das Reh uns wahrnimmt... fälls es uns wahrnimmt. Ich weiß nicht, ob sie sich auf ihre Nasen, Augen oder Ohren verlassen. Aber ich bin gespannt, wie es aussieht,

Kurz blickte sie sich gründlich um. Sie bemerkte nix von Finleys Unbehagen, aber das war sicherlich auch gut so. Zu große Sorgen könnten alles wieder durcheinanderwerfen, was sie gerade anstellen. Denn sie war mehr der nervösere, ängstliche Hund. Vielleicht war es auch nur ein Teil von ihr, vielleicht aber auch ihr ganzer.Ich bin gespannt was daraus wird.... Zwar versuchte die leichtfüßige Hündin sich mühselig wach zu halten, würde aber am liebsten auf der stelle umkippen und ins Reich der Träume kehren. Bleib wach... keine Sorgen...
Sie unterdrückte ihr Gähnen und erwartete angespannt, dass irgendwas passieren würde. Sie hoffte nämlich, nicht den ganzen Tag in diesem Zustand rumirren zu müssen. Sie fand es nämlich eher gefährlich, sich im Regen herumzutreiben. Einerseits konnte man schlecht gegen den Regen laufen, andererseits könnte es ihre Verfolger abschütteln. Jedoch war die Ausrutschrate sehr hoch, zumindest bei ihr. Wenn sie dann auch noch die Bäume vor lauter Regen nicht sieht, könnte es ebenfalls übel enden, ebenso wie bei einen nassen Fellkleid.

Sie bemerkte aus dem Augenwinkel heraus, dass Finley sich zu rühren begann. Nicht aus Angst oder aus Ärgernis, dass er die Spur verloren hatte sondern aus Anspannung. Anscheind hob er rasch seine Rute, wie seine Ohren und begann sich etwas schneller fortzubewegen. Die Irish Setter Hündin glaubte, dass dies das Zeichen war. Das Zeichen für Wild. Sie selbst begann, sich etwas langsamer fortzubewegen und sanfter aufzutreten. Wie weit ist es weg? Ist es noch am leben? Schläft es? Angespannt flogen nur lauter fragen durch ihren Schädel, während sie sich versuchte zu konzentrieren und gespannt den Duft einatmete.Erfreut wedelte sie ein paar Momente mit der Rute, bevor sie zu Etana blickte und aufgeregt auf ihre Befehle erwartete. Ob es ein Erfolg wird? Ein Verlust? Ein Fehlschlag? Oder ob.... ein Gast plötzlich erscheint? Sie wusste ihre Befehle, wollte aber trotzdem noch einmal Etanas Befehle hören, bevor sie sich ihn diese "wahnsinnige" Aufgabe stürzte und versuchte, das Beste daraus zu machen.


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BeitragThema: Re: Der Wald   So Nov 11, 2012 8:39 am

"Was?!"
Etwas perplex sah Blizzard Maya an und stoppte aprubt. War sie nun völlig durchgedreht?!
"Wir haben den Wald doch noch gar nicht ganz verlassen, wovon redest du?"
Sein Atem ging plötzlich schneller. Die Bäume knartzten gefährlich und beugten sich tief im Sturm. Regen peitschte ihm ins Gesicht und zerrte an seinen Fell.
Der Halbwolf runzelte die Stirn und drehte sich gegen Wind.
Was machst du überhaupt hier - mit ihr!
Die alte Stimme meldete sich wieder.
Du brauchst sie doch gar nicht. In ihrer Anwesenheit wirst du nur weich, wie ein Baby. Du bist unabhängig, ein Killer, ein Monster. Sie will dich doch nur ausnutzen, also los, reiß dich zusammen. Glaubst du denn etwa, sie könne dir helfen? Der alte Blizzard war doch viel besser, der Blizzard aus der Arena! Schau doch nur, was sie mit dir angestellt hat, die alte Hexe!
Wut flackerte hinter Blizzards Augen auf, als er einen kurzen Seitenblick auf die umherspringende Husky-Hündin warf. Die alte Kälte machte sich wieder in ihm breit.
Endlich, so ist's recht.
Blizzard versteifte sich und richtete sich erneut zu seiner vollen Größe auf. Leere machte sich in ihn breit und verscheuchten die nervösen und verwirrten Gefühle.
"Mir egal, was du meintest. Fakt ist, dass du einen Unterschlupf bräuchtest.", erklärte er monoton und mit tonloser Stimme.


(ich weiß, etas kurz...)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di Nov 13, 2012 9:04 am

Maya schaute den Rüden eine Weile an. Der kalte Wind zerzauste ihr Fell etwas
und sie musterte den Rüden eine Weile. Was waren doch so gute Freunde gewesen.
Die Husky Hündin erinnerte sich noch an die Zeit an der die zwei nebeneinander den Schlitten
zogen. Das laute Hecheln der Hunde hinter ihr, der eisig kalte, weiße Schnee und das
schmerzende Gefühl in ihren Pfoten all dies vermisste sie so sehr. Was war nur mit Blizzard
passiert fragte sie dich Husky Hündin. Sie starte in lange regungslos mit leerem Blick an
ihre Augen hielten seinem kalten, harten Blick stand und sie sagte kurz leise vor sich hin
Was ist nur aus dir geworden? Ihr Körper spannte sich kurz an, dann entspannte sie sich
endlich wieder etwas und sah ihren alten besten Kumpel freundlich an.
Sie ging einpaar Schritte auf ihn zu und meinte darauf mutig Blizzard nun sei doch nicht
so über besorgt! Du vergisst das wir beide aus Alaska kommen ich schaffe das genauso
gut wie du
! Maya schaute gerade aus und der Wind zerwehte wieder etwas ihr Fell.
Sie schloss die Augen und genoss kurz den kühlen Moment den sie an schöne, alte Zeiten erinnerte, dann drehte sich die Hündin wieder um und schaute auf Blizzard.


(redet mit Blizzard)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Nov 21, 2012 6:42 am

Blizzard blickte Maya kühl an. Den schneidenden Wind bemerkte er kaum, ebenso wenig den Regen, der ohne Erbarmen auf sie runter prasselte. Hin und wieder zuckte ein Blitz über den Himmel, oder ein Donner grollte laut. Doch das Gewitter schien seinen Höhepunkt inzwischen schon überschritten zu haben und schwellte nun langsam ab.
Die Luft war frisch und klar. Tief atmete der Husky ein. Die Kälte setzte sich in seinen Rachen fest und kratzte unangenehm.
Kalte, gefühllose Augen waren auf Maya gerichtet, ihre Worte schienen an einer harten, metallenen Eisenwand abzuprallen. Es war fast, als hätte Blizzard sie nicht wahrgenommen, sie nicht registriert.
Der ebenfalls kalte Blick der Hündin erzeugte auch nicht die geringste Reaktion.
Blizzards Körper war leer. Da war nichts, das man mit Liebe vergleichen konnte. Ewigke Kälte...
Meschanisch trat er einige Schritte zurück.
"Komm."
Seine Stimme war tief und seltsam gleichgültig. Ohne auf eine Antwort zu warten, wante Blizzard sich ab. Seine Krallen schabten kurz über den Boden, als der muskulöse Husyke sein Gewicht auf die Hinterpfoten verlagerte und seine Oberkörper auf einen höheren Felsabschnitt legte. Mit einen Satz folgte auch der restliche Körper. Ohne sich umzudrehen setzte er seinen Weg fort, höher, weg vom Wald.
Weiter oben war die Höhle, die Höhle in der er schon mal Zuflucht gefunden hatte. Diese Höhle wollte er nun wieder aufsuchen.
Der Wind heulte um die scharfkantigen Felsen und verschluckte alle Geräusche. Es war seltsam still, und doch ohrenbetäubend laut dort im Gebirge.
Blizzards Augen schweiften wachsam umher, während er sich immer weiter in das steinige Gebiet hinein wagte.
Nirgendwo war ein Lebewesen zu erspähen. Er schien wahrhaftig das einzige Tier in der näheren Umgebung zu sein, Maya mal ausgeschlossen.
Auch das wenige Grün verschwand immer mehr und die Luft wurde unmerklich dünner. Dennoch hatte er das Gefühl, im Schneckentempo voran zu kommen.
Blizzard war auf einen kleinen Plato angekommen. Tief unter ihm lag der Wald. Die Bäume bogen sich und alles schien in Bewegung zu sein. Es war kein herzerweckender Anblick, eher ein gespenstischer.
Jetzt erst erlaubte Blizzard es sich, seinen Kopf kurz nach hinten zu wenden und nach der Husky-Hündin ausschau zu halten.


[bei Maya | sucht eine Höhle auf]

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