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 Der Wald

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Etana
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Titel : from Muruthi-Wamai

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo März 04, 2013 10:06 pm


Etana hatte Alou aufmerksam zugehört. Die Wölfin schien verunsichert, wie sie sich erklären sollte, den Kopf hielt sie gesenkt. Etana lauschte bei ihren Worten gleichzeitig auch in sich hinein und achtete darauf, wie ihr Bauchgefühl und ihr Instinkt auf die Begründung reagierten.
Die Wölfin schien mit sich zu ringen. Dass sie als Wildgeborene Anschluss bei Flüchtlingen suchte, war ein großer Schritt, es musste sie wirklich Überwindung kosten. Doch was sie sagte, war wahr und klang plausibel. Die Hündin lauschte erneut in sich hinein, doch kein Protest oder Widerwille erhob sich.
Die Wölfin blickte an sich hinab, und Etana fiel erneut auf, wie entkräftet sie wirkte. Unter dem verfilzten Fell und den Spuren der harten Zeit jedoch lagen sehnige Muskeln und Gliedmaßen, die an das Leben und Jagen hier draußen perfekt angepasst waren. An das Leben und Jagen in der Gemeinschaft.
"Ich werde meine Entscheidung treffen, wenn es soweit ist", entgegnete sie mit neutralem Tonfall,
"aber ich werde auch die Reaktionen im Rudel mit einbeziehen. Komm mit." Vielsagend nickte sie in die Richtung, in der Aslan in der Ferne auf ihre Rückkehr warten sollte. Noch einmal würde sie ihr nicht schutzlos den Rücken zuwenden, egal, wie heruntergekommen sie war.

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Let them run, let them live,
But do not forget what we cannot forgive!

(Abgeänderter Auszug aus Deception aus dem Film The Lion King II)
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Finley

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Titel : vom Rhön Paradies

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BeitragThema: Re: Der Wald   Di März 05, 2013 7:26 am

Finley betrachtete jedes einzelne Geschehen von Azura genau. Er wusste, dass egal was sie nun tun würde, ihm nur weiter helfen würde, weil fester in den Dornen drin stecken, wie er es tat, war garnicht mehr möglich.
Er hörte ihr Wort für Wort zu. Sie schlug vor, ihn mit den Zähnen aus diesem Dornengefängnis zu befreien. Finley fand die Idee anfangs sehr riskant für Azura. Immerhin könnte sie sich einige Verletzungen, durch das Kauen auf den Dornen hinzuziehen. Er zögerte einen Moment und überlegte, ob er wirklich wolle, dass sich vielleicht Azura, aufgrund seiner Tollpatschigkeit, dass Maul aufreißen würde.
Azura hingegen schien fest entschlossen, es für Finley zu tun, koste es was es wolle.
Finley stimmte ihrem Vorhaben letzendlich zu. Er ging ein Schritt näher an das Gestrüpp, damit es keine Spannungen gab zwischen den Haaren und den Dornen.
Schon machte sich Azura ans Werk. Sie ging vorsichtig mit dem Kopf in die Hecke und kaute auf den Dornen herum. Finley schloß die Augen, um so wenig wie möglich mitzukommen. Er konnte den Gedanken einfach nicht loswerden, dass Azura sich für ihn verletzen würde.
Azura wollte gerade ihren Kopf wieder rausziehen, da bemerkte sie, dass sie nun auch leicht in der Hecke fest hing. Finley reagierte leicht panisch, doch dann bemerkte er, dass sie es noch schaffte alleine aus der Hecke herauszukommen. Zufrieden schaute Azura ihn an und sagte, dass er nun eigentlich rauskommen müsste. Zögerlich probierte Finley seinen Schweif rauszuziehen und schon war Finley aus der Dornenhecke befreit.
Dankend blickte Finley zu ihr. Es vergingen nur einige Momente, da erzählte Azura, dass das Reh erfolgreich getötet worden war und das Etana und Aslan schon auf uns warten.
Ohne zu zögern trabte Finley in die Richtung, wo sie das Reh erlegen wollten und hoffte, dass ihm Azura folgen würde.

_________________

"Achtung Gefahr! Vorsicht!Wer ist das? Gib Obacht!Trau keinem! -
Misstrau'n ist gut, Mitleid ist böse, Lügen heißt Leben,Vertrauen heißt Tod.
Nichts fühlen, nicht zittern, eiskalt sein und wittern , was droht."
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Azura
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Titel : Die, die in die Ferne blickt

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do März 07, 2013 5:32 am

Seelenruhig betrachtete Azura ihr Fell. Einige Haarbüsche hatten bei der Aktion, die sie getan hatte um Finley zu retten, etwas gelitten. So manches Fellknäuel hing noch im Gebüsch, aus dem sie entkommen konnte. Ihr machte es sowieso nichts aus. Sie half immer, wo sie kann, und stellt das Leben anderer über ihres - vielleicht weil sie einfach zu gutmütig ist. Sie tat alles um die zu beschützen, die sie mochte, selbst Fremde akzeptierte sie. Ihr Blick wanderte zu Finley. Seine Augen verrieten ihr, dass er unsicher war. Sie erinnerte sich, dass sie ihn nicht nach Einwilligung gefragt hatte, sondern gleich loslegte. Die Fähe hoffte, dass er ihr nicht böse sein würde und dass sie ihm nicht zu sehr wehgetan hatte. Soweit sie sich erinnern konnte, hat sie ihn jedoch nicht jaulen gehört. Sie schickte in Gedanken eine kurze Entschuldigung zu Finley rüber, und schaute ihn freundlich an. Ihre Gedanken verfingen sich jedoch an der erfolgreich verlaufenen Jagd. Hoffentlich ist Aslan weger dam aufprall nicht zu sehr angeschlagen ... es schien so als wäre es gerade so noch aushaltbar gewesen ... Ich sollte ihn später einmal fragen ob alles wieder in Ordnung ist ... wohin Etana wohl gegangen ist? Sie hat etwas von einer Wölfin geredet ... ob sie uns wohl freundlich gesinnt bleibt? Finley schien sich schon auf dem Weg zu machen, Azura folgte ihm sofort. In ihr erhob sich ein mulmiges Gefühl, das stärker wurde je näher sie zu Aslan kamen und je mehr sie darüber nachdachte. Sie hatte zwar erwartet, dass früh oder später sie auf jemanden stoßen würden, aber einen Wolf? Welche Gründe hätte ein Wolf sein Rudel zu verlassen? Fragen über Fragen drängten sich in sie, bis sie zu Aslan kam. Er war bei dem Reh geblieben und hatte über das Wesen gewacht, sicherlich hatte er sich auch ausgeruht. Immerhin hatte er nicht gerade wenig zutun. Noch hatte sie sich nicht umgeschaut, ob Etana oder Finley angekommen waren, ihr Körper sank zu Boden und ihr Kopf versenkte sie im nassen Gras. An irgendetwas erinnerte sie diesen Tag heute, aber aber sie erinnerte sich nicht an was. Das Einzige, was sie an irgendetwas erinnerte, war Etana. Ihre Entschlossenheit, eine Wölfin, wenn auch abgemagert, entgegenzutreten. Es war sicherlich eine gute Wahl, sie als Anführerin zu nehmen. Sie selber wusste, dass sie zu schüchtern und ängstlich war, Finley war zwar ein stolzer Hund, jedoch noch ein kleiner Tollpatsch. Aslan könnte zwar auch gut ein Berater sein, sein Alter machte ihm aber anscheinend etwas zu schaffen. Sie war gespannt was aus ihrer kleinen Gruppe noch werden würde. Und was als Nächstes passiert. Jetzt müssen wir das Reh nur noch irgendwie zu der Höhle bringen. Ihre Seelenspiegel wanderten in den Himmel. In ihren Augen spiegelte sich der helle Schein eines Blitzes, der über den Himmel wanderte, bevor ein kurzes Grollen ertönte. Wenn das Gewitter sich noch über Tage erstrecken würde, wie schwer würde dann ihre Reise sein? Und was war mit dem Reh? Sein Fell war mit Blut besudelt, wie sollten sie die Spuren also verwischen können? Trüb blickten ihre Augen um die Runde, in der Hoffnung, dass nun alle da sind. Am liebsten würde ich hier liegen und weiterschlafen, einfach nur dem Lied der Natur zuhören und nachts den Sternenhimmel betrachten. Vielleicht werde ich es eines Tages auch tun können? Nun, das wird sich noch zeigen. Hoffe ich.

[Wald -> Finley ... Etana & Aslan | betrachtet sich | folgt Finley |ruht sich aus | macht sich Gedanken]

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Hätt ich einen Wunsch frei, dann wärst dass du ♥️


Zuletzt von Azura am Fr März 08, 2013 2:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Etana
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Titel : from Muruthi-Wamai

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do März 07, 2013 8:21 pm

[Ich sage es gerne nochmal - das Gewitter braut sich immer noch zusammen, deswegen hetzen wir doch so!]

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